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Altersvorsorge: Künftig müssen Verbraucher zwei Jahre länger einzahlen

Veränderungen betreffen nun jede Form der Altersvorsorge ab 2012. Das klassische Beispiel ist die Lebensversicherung, hier sinkt nicht nur der Garantiezins.

Maßgeblich ist, dass künftig Lebensversicherungen und andere diesbezügliche Sparmaßnahmen erst mit dem 62. Lebensjahr ausgezahlt werden, das heißt im Endeffekt, zwei Jahre länger einzahlen, bis man das Geld ausgezahlt erhält.

Allerdings gelten die Änderungen nur für Verträge, die nach dem 31.12.2011 abgeschlossen werden.


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WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Grenze, Verbraucher, Altersvorsorge, Lebensversicherung, Auszahlung
Quelle: www.n-tv.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2011 14:56 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Lebensversicherungen: Wie wahnsinnig muss man heute noch dafür sein, bei einer kommenden Inflation >5,7, oder 9% in eine LV zu investieren, die künftig Renditen <2% abwirft?

LV´s sind der sicherste Weg einen von Berlin unterstützten Beitrag zum Abbau der Staatsverschuldungen in Südeuropa zu leisten.
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17.11.2011 15:32 Uhr von Abdul_Tequilla
 
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LV, Riester oder Häusle bauen? Stimmt. Und ob ich meine LV erst mit 62 statt mit 60 abrufen kann, um sie steuerbegünstigt zu erhalten, ist mir eh egal. Vor dem 67 Lebensjahr mache ich das eh nicht, weil ich vorher ohnehin noch nicht in Rente gehe.
Der Garantiezins muss von 2,2,5 auf 1,75% abgesenkt werden, weil es sich beim Garantiezins, wie der Name schon sagt, um den Zins handelt, den ALLE Versicherungsunternehmen zahlen müssen, aber nicht unbedingt können. Da kommt dann noch die Überschussbeteiligung hinzu. Somit kann man von insgesamt noch etwas mehr ausgehen.

Die andere Frage ist natürlich, ob man das überhaupt will: Der Zins ist so enorm niedrig, dass sich das eigentlich nicht wirklich lohnt, Geld zu sparen. Obendrein kommt noch hinzu, dass man nicht weiß, was das Geld noch wert ist, wenn man in Rente geht.

Z.Zt. ist es sinnvoller, Geld auszugeben: Für das Eigenheim beispielsweise: Man kann sich zum jetzigen Zeitpunkt einen enorm günstiges Darlehen nehmen und sich diesen niedrigen Zinssatz festschreiben lassen, bis die Hütte abbezahlt ist. Einige Bausparkassen lassen sich darauf ein, den Zins für die nächsten 30 oder 40 Jahre festlegen zu lassen. Und nach 10 Jahren kann man, sollte der Zins noch mehr sinken, sogar noch nachverhandeln.

Und ein Eigenheim ist schließlich auch eine Form der Altersvorsorge.

Wenn schon LV, dann sollte man sehen, dass man die staatl. Förderung (Riester / Rürup) mitnimmt - das lohnt sich durchaus, weil das im Grunde nichts anderes als eine LV ist, nur mit dem Unterschied, dass der Staat noch ein bisschen was draufpackt (bzw. Steuern erlässt) und die Sache mit der Versteuerung ein bisschen anders gehandhabt wird. Viel mehr würde ich in dem Bereich aber momentan nicht machen. Dann lieber Häusle bauen

[ nachträglich editiert von Abdul_Tequilla ]

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