AKTIVITÄTEN   mehr...

17.11.11 13:54 Uhr
 279
 

Altersvorsorge: Künftig müssen Verbraucher zwei Jahre länger einzahlen

Veränderungen betreffen nun jede Form der Altersvorsorge ab 2012. Das klassische Beispiel ist die Lebensversicherung, hier sinkt nicht nur der Garantiezins.

Maßgeblich ist, dass künftig Lebensversicherungen und andere diesbezügliche Sparmaßnahmen erst mit dem 62. Lebensjahr ausgezahlt werden, das heißt im Endeffekt, zwei Jahre länger einzahlen, bis man das Geld ausgezahlt erhält.

Allerdings gelten die Änderungen nur für Verträge, die nach dem 31.12.2011 abgeschlossen werden.


WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Wirtschaft / Arbeitsmarkt
Schlagworte: Grenze, Verbraucher, Altersvorsorge, Lebensversicherung, Auszahlung
Quelle: www.n-tv.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
Schon wieder mal dem Arbeiter in die Tasche gepackt. Ach, müssen wir jetzt immer noch Griechenland retten oder sind mal wieder Banken pleite? Aus welchen Gründen wird das jetzt erhöht? Frechheit!
Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Wer in eine Lebensversicherung einzahlt   
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
17.11.2011 14:27 Uhr von bertl058
investiert wissentlich oder unwissentlich in Euro-Staatsanleihen. Das ist das Geschäftsmodell der Versicherungen. Die deutschen Anleihen bringen im Durchschnitt 1,2% und die anderen verbrennen gerade.

[ nachträglich editiert von bertl058 ]
Kommentar ansehen Lebensversicherungen   
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
17.11.2011 14:56 Uhr von Baron-Muenchhausen
Wie wahnsinnig muss man heute noch dafür sein, bei einer kommenden Inflation >5,7, oder 9% in eine LV zu investieren, die künftig Renditen <2% abwirft?

LV´s sind der sicherste Weg einen von Berlin unterstützten Beitrag zum Abbau der Staatsverschuldungen in Südeuropa zu leisten.
Kommentar ansehen Hier hat der Newsautor die Zusammenhänge   
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
17.11.2011 15:06 Uhr von DerBelgarath
nicht richtig verstanden.

Zunächst einmal darf jeder eine Lebensversicherung zu dem Zeitpunkt enden lassen, wann er es für richtig hält.

Für den Fall, daß der Ertrag steuerbegünstigt sein soll, und zwar nur für diesen Fall, darf die LV bei zukünftig abgeschlossenen Neuverträgen allerdings nicht vor Vollendung des 62. Lebensjahres ausgezahlt werden.

Das bedeutet aber nicht zwingend, daß der Vertrag nun länger laufen muß - es bleibt dem Versicherten völlig unbenommen, ihn auch erst zwei Jahre später zu beginnen.

Darauf hinzuweisen hätte natürlich die News wahr, aber damit unspektakulär gemacht. Trotzdem sollte man bei der Wahrheit bleiben!
Kommentar ansehen LV, Riester oder Häusle bauen?   
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
17.11.2011 15:32 Uhr von Abdul_Tequilla
Stimmt. Und ob ich meine LV erst mit 62 statt mit 60 abrufen kann, um sie steuerbegünstigt zu erhalten, ist mir eh egal. Vor dem 67 Lebensjahr mache ich das eh nicht, weil ich vorher ohnehin noch nicht in Rente gehe.
Der Garantiezins muss von 2,2,5 auf 1,75% abgesenkt werden, weil es sich beim Garantiezins, wie der Name schon sagt, um den Zins handelt, den ALLE Versicherungsunternehmen zahlen müssen, aber nicht unbedingt können. Da kommt dann noch die Überschussbeteiligung hinzu. Somit kann man von insgesamt noch etwas mehr ausgehen.

Die andere Frage ist natürlich, ob man das überhaupt will: Der Zins ist so enorm niedrig, dass sich das eigentlich nicht wirklich lohnt, Geld zu sparen. Obendrein kommt noch hinzu, dass man nicht weiß, was das Geld noch wert ist, wenn man in Rente geht.

Z.Zt. ist es sinnvoller, Geld auszugeben: Für das Eigenheim beispielsweise: Man kann sich zum jetzigen Zeitpunkt einen enorm günstiges Darlehen nehmen und sich diesen niedrigen Zinssatz festschreiben lassen, bis die Hütte abbezahlt ist. Einige Bausparkassen lassen sich darauf ein, den Zins für die nächsten 30 oder 40 Jahre festlegen zu lassen. Und nach 10 Jahren kann man, sollte der Zins noch mehr sinken, sogar noch nachverhandeln.

Und ein Eigenheim ist schließlich auch eine Form der Altersvorsorge.

Wenn schon LV, dann sollte man sehen, dass man die staatl. Förderung (Riester / Rürup) mitnimmt - das lohnt sich durchaus, weil das im Grunde nichts anderes als eine LV ist, nur mit dem Unterschied, dass der Staat noch ein bisschen was draufpackt (bzw. Steuern erlässt) und die Sache mit der Versteuerung ein bisschen anders gehandhabt wird. Viel mehr würde ich in dem Bereich aber momentan nicht machen. Dann lieber Häusle bauen

[ nachträglich editiert von Abdul_Tequilla ]

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben
Urheberrechtsverletzung ist für die Filmindustrie kein Diebstahl mehr
Für die Filmindustrie ist Filesharing von urheberrechtlich...
Verbraucherministerium: Japanische Nahrungsmittel sind nicht radioaktiv belastet
Nach einer Anfrage aus Berlin hat das...
Köln: Internationale Süßwarenmesse ISM startet
In der rheinischen Stadt Köln startet heute die...
Altersvorsorge für Selbstständige bald Pflicht?
Offenbar plant Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen...
Freiberufler und Selbständige sollen zur Altersvorsorge verpflichtet werden
Kaum neigt sich das alte Jahr dem Ende, wirft das neue Jahr...
Versichertenbund: Riesterrente heutzutage für die Katz
Zu der Kritik der vergangenen Tage an der Riesterrente (SN...
Kino: Die Avengers holen weitere Rekorde
Der Film holt nun schon die nächsten Rekorde. Er hat in nur...
Großangelegte Militärübung der USA und 17 anderer Staaten an syrischer Grenze
Noch bis zum 28. Mai findet in Jordanien eine militärische...
Arbeitslosenzahlen sinken weiter unter die Drei-Millionen-Grenze
Mit dem Frühling sind auch die Arbeitslosenzahlen...
Mehr News Mehr News Mehr News




Copyright ©1999-2012 ShortNews GmbH & Co. KG

impressum | agb | archiv | quellen | shortbooks-archiv | usenet