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England: Lehrer dürfen Handys der Schüler nach kompromittierenden Fotos durchsuchen

Im Rahmen des britischen Education Act 2011 sollen Maßnahmen ergriffen werden, die Lehrern helfen sollen, wieder Disziplin und Ordnung in den Klassenzimmern herzustellen.

So dürfen Lehrer nun die Schüler durchsuchen und nach Handys, iPods und anderen elektronischen Geräten suchen. Damit soll sichergestellt werden, dass keine kompromittierenden Bilder oder Videos von den Lehrern gemacht und anschließend ins Internet hochgeladen werden.

In der Vergangenheit durften die Lehrer auf Verdacht lediglich nach Waffen oder Drogen suchen, nun wurden ihre Befugnisse ausgeweitet.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Handy, England, Schüler, Lehrer, Durchsuchung
Quelle: www.telegraph.co.uk

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2011 13:47 Uhr von Pils28
 
+24 | -8
 
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Der beste Weg gegen komprimittierendes: Bildmaterial ist sich nciht in komprimittierender Pose öffentlich zu zeigen. So einen Eingriff in die Privatsphäre eines Kindes, finde ich unzumutbar. Ich würde so eine Durchsuchung selbst als Elternteil nur in sehr schwerwiegenden Ausnahmefällen für angebracht halten. Und unschöne Fotos sind nun wirklich keine dieser Ausnahmen. Aber England hat sowieso einen sehr merkwürigen Kurs eingeschlagen.
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17.11.2011 14:40 Uhr von S8472
 
+6 | -2
 
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Lustig: nach den Krawallen in England wurde oft geschrieben, dass Blackberrys dort bei der Jugend sehr beliebt sind. Bin gespannt wie die Lehrer das Passwort und ggf. die Verschlüsselung umgehen wollen. :)
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17.11.2011 15:21 Uhr von irykinguri
 
+8 | -0
 
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die nehmens einfach weg: und gebens erst wieder wenn ers pw gibt oder am ende des jahres wie in schland
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17.11.2011 15:39 Uhr von Babykeks
 
+3 | -3
 
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Das Passwortverweigerungsrecht gilt im UK doch Das Passwortverweigerungsrecht gilt im UK doch hoffentlich nur vor Gericht, hoff ich?!

Davon abgesehen, wär das einzige offen einsehbare Bild für Lehrkörper, die zu solchen Mitteln greifen, die Abbildung einer Nachricht, wie erbärmlich so ein Verhalten mit so einer Rechtfertigung ist.

Das Nachsitzen wärs mit wert - denn das NachDENKEN, fängt wegen sowas keiner dieser "Erzieher" an.
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17.11.2011 16:11 Uhr von ihateu
 
+2 | -8
 
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einfache moeglichkeiten: 1) eine app entwickeln, die das geschossene bild hochlaedt und auf dem geraet loescht.

2) eine app entwickeln, die bei eingabe des falschen passworts bilder zeigt die in einem "to show" ordner sind - vorzugsweise mit bildern aus goatse oder rotten zu fuellen...

gut muss ich nicht mehr zur schule, obwohl, eigentlich schade - high tech krieg mit den lehrern waere noch cool!
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17.11.2011 17:29 Uhr von achjiae
 
+1 | -2
 
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Privatsphäre? Ich würde meinen ARSCH fotografieren....!
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17.11.2011 18:02 Uhr von leCauchemar
 
+2 | -3
 
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@Pansy: Am besten noch das CSI-Team bei jedem Schüler zu Hause vorbeischicken und eine Liste anlegen, wer was für Handys und iPods besitzt, hm?
Einfach mal zusätzlich ein altes Handy mit in die Schule nehmen, abgeben, und weiter Spaß mit dem richtigen Gerät haben. Und wer garkein Handy mit zur Schule bringt, kriegt einen Verweis, weil er sich "weigert, sein handy abzugeben", nicht?
Und die Sammelbox am besten noch in einen Safe sperren und nur unter polizeilicher Aufsicht rausholen, wenn du schon verlangst, dass die Schüler Geräte im Wert von (insgesamt) mehreren Tausend Euro da reinlegen.
Is klar.

"Warum verteidigen so viele Leute die Schüler und ihre Privatsphäre? Haben die Lehrer keine Privatsphäre und Rechte? "
Stimmt, Schüler sind ja keine Menschen mit Rechten. Zapft ihre Webcams an, überwacht ihre Festplatten, überprüft jedes einzelne Foto, das sie mit ihrer Handykamera schießen, und pflanzt ihnen einen GPS-Chip in die Schulter. Wer nichts böses macht, hat auch nichts zu verbergen, nicht wahr?
Ich habe auch ein Recht auf Privatsphäre, gib mal dein Mail-Passwort her, damit ich überprüfen kann, ob du böse Gerüchte über mich verbreitest!

[ nachträglich editiert von leCauchemar ]
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17.11.2011 18:08 Uhr von Petaa
 
+1 | -1
 
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supi: Also die Lehrer haben wahrscheinlich noch nie etwas von Dropbox oder box.net auf dem Handy gehört. Einfach den Fotoordner hinzufügen und jedes Bild ist nach sehr kurzer Zeit online. Da hilft dann auch keine Löschung...

Viel Erfolg liebe Lehrer die Windmühlen warten schon.
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17.11.2011 19:16 Uhr von hujiko-san
 
+0 | -0
 
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@Zeus35: Das hat nichts mit bildungsfernen Schichten zu tun, sondern schlicht etwas mit einem Eingriff in die Privatsphäre. Dies wiederum verdankt sich schlichtweg der falschen und irreführenden Überschrift.

Benannte Geräte sind nämlich auf dem Schulgelände, bzw. im Unterricht untersagt, und Lehrkräften steht die Möglichkeit offen, Schüler im Verdachtsfall auf eben jene Geräte zu durchsuchen. Das wiederum ist ein Umstand, mit dem ich durchaus leben kann. Wohl aber nicht, wenn es darum ginge, dass Lehrpersonal in den persönlichen Daten, die nun einmal auf einem Handy zu finden sein können, herumschnüffeln darf.

@Pansy
Über Persönlichkeitsrechte können wir gern reden, aber im Zusammenhang mit der Lehrtätigkeit von Privatsphäre zu sprechen, ist absurd. Das ist eine öffentliche Funktion, und entsprechend sollte das Verhalten des Bediensteten sein.

Zum Thema:
Soweit ich recht erinnere, ist in D die Aufnahme von Bildmaterial auf jedwedem schulischen Gelände ohne Einwilligung der Schulleitung gesetzlich untersagt, und kann auch rechtlich geahndet werden. ^^
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17.11.2011 19:30 Uhr von fraro
 
+1 | -0
 
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mich bedeutet die Aussage in der News: "So dürfen Lehrer nun die Schüler durchsuchen und nach Handys, iPods und anderen elektronischen Geräten suchen. Damit soll sichergestellt werden, dass keine kompromittierenden Bilder oder Videos von den Lehrern gemacht und anschließend ins Internet hochgeladen werden.", daß den Schülern sämtliche Geräte abgenommen werden, damit sie erst gar keine Fotos machen können.
Da steht nichts wie in der Überschrift groß angekündigt wird: "nach kompromittierenden Fotos durchsuchen".

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