Bayern: Kokain-Spuren auf Fahrkarten-Automaten der Bahn entdeckt
Eine Untersuchung des Nürnberger Instituts für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung (IBMP) fand heraus, dass sich Kokain-Spuren zunehmend auf vielen öffentlich zugänglichen Plätzen oder Gegenständen nachweisen lassen.
So entdeckten die Forscher Spuren der Droge beispielsweise im Wasser oder auf Toiletten, auch auf Ticketautomaten konnte der Stoff nachgewiesen werden. Grund dafür ist, dass in den letzten beiden Jahrzehnten große Mengen Kokain in die EU kamen.
In Bayern konnten im Jahr 2009 189,4 Kilogramm Kokain sichergestellt werden. Das meiste Kokain wird in der Landeshauptstadt München konsumiert. Allerdings stellt der Nachweise der Droge beispielsweise auf den Ticketautomaten keine Gefahr dar, die Menge ist für einen Rausch viel zu gering.