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Schuldenkrise: Britische Zeitung sagt Deutschland "Latin Showdown" voraus

Angesichts der Schuldenkrise kündigt die britische Zeitung "The Telegraph" Deutschland einen Showdown der südeuropäischen Länder bezüglich seiner starren Haltung zur Geldpolitik an. Nachdem aus dem Versuch des EFSF, eine Anleihe zu platzieren, ein "desatröser Flop" geworden sei, steige nun die Ansteckungsgefahr.

Da sich die Schuldenkrise nun zunehmend auch auf den französischen Anleihemarkt übertrage, habe Frankreich die Rolle als Anführer einer "offenen Revolte", die von Berlin eine Lockerung der Zentralbank-Politik verlangt, übernommen. Gleichzeitig werde die Position von Jose Manuel Barroso gedeckt.

Es sei ein schmerzvoller Augenblick für Deutschland. Entweder es gebe die Idee fiskaler Souveränität und die Politik des stabilen Euros auf, bekenne sich zu Eurobonds und erlaube der EZB nationale Schulden zu monetarisieren, oder es gefährde sein gesamtes strategisches Investment in die europäische Nachkriegs-Ordnung.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Euro, Frankreich, Schuldenkrise
Quelle: www.telegraph.co.uk

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2011 10:38 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+19 | -1
 
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Bezeichnend für die überbordende Stimmung scheint zu sein, dass "The Telegraph" das Angebot Angela Merkels, zur Lösung der Krise lediglich einen Teil der nationalen Haushalts-Souveränität an Brüssel abzugeben, als Dreistheit bezeichnet.

Doch das ganze Affentheater, welches Berlin seinen unglücklichen Wählern nun vortanzt, dient in Wahrheit nur der Einstimmung der Bürger auf eine künftig verfassungswidrige Währung - Merkel erklärt schließlich, den Euro "um jeden Preis" retten zu wollen...
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17.11.2011 10:57 Uhr von Rechthaberei
 
+32 | -9
 
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Deutschland geht wegen dem Ausland unter. Und wir haben uns nicht gewehrt.
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17.11.2011 11:03 Uhr von bigJJ
 
+27 | -2
 
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wie ich immer sagen: wir sind selbst schuld - wir sitzen vorm PC und empören uns...
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17.11.2011 11:20 Uhr von CommanderRitchie
 
+17 | -3
 
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Die nächsten Wahlen werden kommen und da befürchte ich, dass der "deutsche Michel" wieder ganz brav die etablierten Parteien wählen wird. Sei es aus politischer Unwissenheit, aus Gewohnheit, weil der Nachbar auch immer CDU wählt, weil der Parteiredner im TV ja sooo Sympathisch ist - oder weil gerade wieder am Wahl-Werbestand rote Rosen verteilt werden und nebenbei irgendwelche Märchen von Steuererleichterung und Rentenerhöhung erzählt werden, oder, oder, oder......

Alternative Parteien sind entweder harmlos oder werden von der bestehenden Regierung wegen angeblicher Verfassungswidrigkeit verboten oder zumindest unter Aufsicht gestellt (z.B. "die Linke"). Da haben die dann immer noch die Möglichkeit, die Partei verbieten zu lassen / bzw. nicht zur Wahl zuzulassen. So schaffen die ihr eigenes Regierungsbiotob.

Das Wahlsystem ist kompliziert und für viele Wähler undurchsichtig gestaltet - daher können die Stimmen von Wählern für Parteien verwendet werden, die ursprünglich gar nicht die Stimme bekommen hätten .......

Ein jeder ist gefordert unsere Regierung bei der nächsten Wahl abzuwatschen !!

Ob die zwanghafte Neurose, unbedingt die Euro-Zone zu erhalten, dann geheilt werden kann ?? Vielleicht !!

[ nachträglich editiert von CommanderRitchie ]
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17.11.2011 12:22 Uhr von dumm78
 
+2 | -0
 
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wehren wollen,koennen,sollen wir uns ja nicht.

daher mein vorschlag, europa soll einfach ne endabrechnung machen und uns einen ratenzahlungs vorschlag unterbreiten mit bonus von sagen wir 20% für die banken dies eingefädelt haben.

klingt böse ? ja sicher aber darauf wirds wohl rauslaufen.
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17.11.2011 12:44 Uhr von Kalle87
 
+3 | -1
 
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@CommanderRitchie: Naja, so kompliziert ist es ja auch nicht, nur schaffen die meisten es ja nicht einmal ins Wahllokal. Bei einer Wahlbeteiligung von unter 50%, was soll man da erwarten?

Man sollte eine Wahlpflicht einführen, da wäre mal interessant, was dabei raus kommen würde.
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17.11.2011 13:07 Uhr von verni
 
+9 | -1
 
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LOL: "Die nächsten Wahlen werden kommen..."

LOL sagt mal...tickt ihr noch sauber? WAHLEN??? Was denn bitte für Wahlen? Die Wahl zwischen Pech oder Schwefel?

Was haben uns diese sog. Wahlen denn beschert in den letzten Jahrzehnten? Wurde irgendein Bürger für irgendwas befragt oder gar vertreten? Ich kann mich nicht daran erinnern!!! Also was wollt ihr denn schon wieder wählen? Ne andere PArtei die den Wahnsinn dann weiter treibt und die man dann weitere 4 Jahre aushalten MUSS???

Leute im Ernst, wir brauchen die direkte Demokratie und die Möglichkeit direkt mitbestimmen zu können. Was haben uns Politiker die uns angeblich vertreten denn gebracht die letzten 70-80 Jahre??? KRieg, Hunger, Leid und einen heutigen Wohlstand der nur für wenige da ist und auf Abzockerei des Volkes beruht während man den selben die Rechte beschneidet und wo jeder ein Nazi ist der sich gegen dieses System wehrt und die Wahrheit sagt.

WENN ICH HÖRE dass hier manche tatsächlich noch von "WAHLEN" sprechen, dann frag ich mich echt ob hier wirklich nichts mehr zu retten ist und alles noch viel schlimmer kommen muss!!!
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17.11.2011 13:35 Uhr von Chuzpe87
 
+8 | -2
 
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Europa: Das sind wir Europa doch schuldig. Wisst ihr noch? Damals, 1945. Mensch. Jetzt müssen wir was zurückgeben.

So denken unsere Politiker doch. Abschaum. Alle in einen Sack und immer drauf. Verkacktes Europa, verkackte Politik in Deutschland. Die verdienen sich da oben so oder so ne goldene Nase, weil egal wieviel Schulden wir haben oder machen, egal wieviel Steuererhöhungen es dadurch gibt, egal wie wir den Wagen Europa gegen die Wand fahren, die blöden Marionetten der Wirtschaftsbosse füllen ihr verkacktes Konto wie eh und je.
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17.11.2011 14:20 Uhr von Perisecor
 
+1 | -6
 
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Lustig wie Leute, denen einfach nicht passt, wer gewählt wird, die Mehrheit der Wähler beleidigt.

Erkennt einfach an, dass ihr eine demokratische Mindermeinung vertretet und lebt damit.
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17.11.2011 14:51 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+3 | -1
 
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@Kalle87: Leider ist der Altersdurchschnitt in den Reihen vor den Wahllolkalen bedenklich hoch. Man fragt sich oft, wo bleiben die Jüngeren.
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17.11.2011 16:59 Uhr von hujiko-san
 
+1 | -0
 
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@Perisecor: Eine demokratische Meinung würde eine objektive Informationslage bedingen... weder ist die vorgesehen, noch unternimmt die Mehrheit den Versuch, sich einer solchen zu bemächtigen. :D Davon abgesehen stimme ich dir gänzlich zu.

Aber ohnehin egal... der gegenwärtige Funktionsmodus der Welt bedingt alles genau so wie es ist. Dem Konsumismus frönt ja jeder gern, aber das Süppchen auslöffeln will immer keiner. :D

@Kalle87
Für was denn eine Wahlpflicht? Ich für meinen Teil finde keine Partei, der ich meine Stimme halbwegs guten Gewissens geben könnte... was sollte denn dabei herauskommen, wenn ich einfach irgendwas nach Ehne-Mehne-Muh-Prinzip wähle? ;) Am Ende sehe ich beim Einwerfen des Stimmzettels gerade noch, dass es irgendwas dämliches Rechtes geworden ist, und muss mich die nächsten Stunden vor mir selber schämen. :D

Nö, sorry, an wirtschaftlichen Totalschäden frickel ich nicht so gern herum. Das politische System verunmöglicht mir, auf eine mir entsprechende Weise zu partizipieren, von daher lasse ich es lieber ganz... kann ja schließlich auch nicht erwarten, dass sich der Rest der Welt auf mich anpasst.

Möge kommen, was wolle... ich nehm´s hin... und wenn wir halt an China verkauft werden, lern ich Mandarin. Was soll der Geiz?

Der Kollaps kommt für die westliche Welt sowieso irgendwann. Werde ja sehen, ob ich das noch erlebe. Nur soviel: historisch gesehen, fand noch jede Epoche früher oder später ihr Ende. Warum nicht dem lahmenden Gaul den Gnadenschuss verpassen? :D
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17.11.2011 19:40 Uhr von DON1000
 
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es gibt nur eine gute seite an der ganzen sache jetzt muss endlich der weg europas bestimmt werden. (gemeinsame wirtschaftsregierung und kontrolle, eindämmung des kapitalismus)
schlechte zeiten für trickser und murkser
jetzt setzt sich die nachhaltigkeit durch.


[ nachträglich editiert von DON1000 ]
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17.11.2011 22:46 Uhr von Carribli
 
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Latin Showdown? Eine solche Zeitungsmeldung kann auch nur von einer perfiden albionistischen Geld-Mafia kommen, die damit den Geldmarkt und vor allem die Börsianer beeinflussen möchte. Auf solche Tatarenmeldungen ist genau so wenig zu geben wie auf den ständigen Versuch US-Amerikanischer Ratingagenturen, Europa und deren Euro zugunsten des amerikanischen USD in den Schmutz zu ziehen. Hier agieren die Briten, als sprachverwandte Helfershelfer der amerikanischen Großfinanz, hoffentlich genau so wenig erfolgreich wie vor Dünkirchen.
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28.11.2011 22:23 Uhr von ElChefo
 
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Wie würde der Showdown eigentlich heissen, wenn die Merkel sie einfach alle hängen lassen würde, weiterhin "nyet" zu dem Müll sagt und ihre Politik durch "aussitzen" erzwingt?

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