17.11.11 09:48 Uhr
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"Bildungsstreik 2011": Bundesweite Demonstrationen von Schülern und Studierenden

Wie auch letztes Jahr ruft am heutigen Donnerstag die Initiative "Bildungsstreik" zu landesweiten Protesten auf. Schüler, Auszubildende und Studierende sind aufgerufen, für bessere Bildungsvoraussetzungen zu demonstrieren.

In Städten wie Berlin, München und Hamburg fordern die jungen Menschen lautstark höhere Investitionen in die Bildung und die Gemeinschaftsschule. Am gestigen Mittwochabend wurde bereits an der Freien Universität in Berlin ein Hörsaal besetzt, der von der Polizei geräumt werden musste.

Im letzten Jahr waren am 17. November mehrere Hunderttausend Menschen an Protestaktionen beteiligt. Die "Global Weeks of Action for Education" bieten den internationalen Rahmen.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schüler, Student, Streik, Demonstration, Bildung
Quelle: www.tagesschau.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2011 09:48 Uhr von FrankaFra
 
+7 | -20
 
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17.11.2011 10:05 Uhr von FrankaFra
 
+19 | -7
 
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morkelkind: Dann bist du dafür, Schulen generell abzuschaffen?
Denn das Argument gilt dann wohl für alle, die lesen können, oder?
Welchen Beruf kann man denn mit so einem "Internetabschluss" ausüben, der aus Wikipedia und grenzwissenschaft-blogspot besteht?

Es gibt soetwas wie einen Bildungsauftrag. Dieser besagt, dass Bildung für jeden frei zugänglich sein muss. Bei Studiengebühren ist das aber ein Problem, denn Kredite sind keine Lösung. Ebenso wird das Geld, was eigentlich für Bildung angesetzt wurde, für andere Sachen ausgegeben.
Die Regierungen haben sich langsam aus einer Verantwortung gestohlen, die vor 10 Jahren noch völlig indiskutabel war.
Ihr wollt eure deutschen Kids in die Situation bringen, nach dem Studium 20000 Euro Schulden zu haben?

DAS halte ich für eine Verschwörung. Denn ein intelligenter Abgänger mit einem Schuldenberg muss eher arbeiten, als zu denken, und dass zu einem niedrigen Lohn, damit er sich irgendwann etwas leisten kann. Gut für die Forschung? Gut für den Arbeitgeber!

Und anstatt, dass sich mal solidarisiert wird, wird gespalten. Darauf kann sich der Staat immer verlassen... niemals wird eine Bewegung wirklich Fahrt aufnehmen, solange man sie als Spinner abtut, ohne sich damit zu beschäftigen.

Word!

=)

P.S.: Ich gehe nicht demonstrieren, weil es mir, ehrlich gesagt, egal ist, was mit dem deutschen Bildungsystem passiert, wenn es nichtmal die Deutschen selber interessiert.

[ nachträglich editiert von FrankaFra ]
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17.11.2011 10:48 Uhr von stitch
 
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@franka: Das ist der sinnvollste und treffendste Kommentar den ich bisher von dir gelesen habe! Du hast recht mit jedem einzelnen Wort. Respekt!
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17.11.2011 10:50 Uhr von derSchmu2.0
 
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FrankaFra ich bin selten deiner Meinung aber hier konnte ich dir leider garnicht genug ´+´ geben...was Bildungstechnisch in Deutschland los ist, sieht man an der Zahl der freien Ausbildungsplaetze...die Arbeitgeber wollen die potentiellen Azubis nicht haben, weils bei denen mit der Bildung nicht weit her ist und das hat nix mit deren Faulheit zu tun...

...umgekehrt dann im richtigen Berufsleben...angeblich herrscht Fachkraeftemangel...klar, weil die Uniabsolventen keine Lust auf Praktika und unterbezahlte Jobs haben, da sie meist noch ihr Studium abzahlen muessen...und eine Existenzgrundlage geht nicht, wenn man von seinem Job gerade mal die Bildung zurueckzahlen kann...
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17.11.2011 11:49 Uhr von iPasta
 
+3 | -6
 
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Lächerlich: Das ist doch lächerlich was hier manche von sich geben. Ich hab selber erst vor zwei Jahren mein Abi gemacht und dass ich nicht als Musterschüler von der Schule gegangen bin lag hauptsächlich an mir. Wer nicht so faul ist wie ich, der kann auch bei unserem Schulsystem alles mitnehmen was man braucht. Und trotzdem bin ich menschlich auf einem Niveau das mir geholfen hat mit einem nicht so tollen Abi ein geilen Studiengang begleitet von einem geilen Unternehmen zu ergattern. Bildung ist bei uns das viel kleinere Problem. Das eigentliche Problem ist, dass wir einen haufen soziale Idioten haben die nicht mal richtiges Deutsch sprechen können und dann rumheulen weil ein Unternehmen niemanden nehmen will der schon in der zweiten Klasse nicht mehr eingesehen hat schreiben zu lernen. Und die Studiengebühren sind wichtige Gelder die Universitäten und Hochschulen dringend benötigen und es sind auch keine 20000€ Schulden. Es sind bei einem Regelstudium 5000€ und wenn man das Geld wirklich nicht haben sollte dann gibt es immer noch BaFög und jetzt erzählt mir nicht das würde nicht reichen. Ich kenn genug Leute die es beziehen und damit sehr gut leben können. Und wer seinen Meister im Handwerk machen will muss auch 10000€ zahlen da beschwert sich keiner. Es tut mir leid aber das haben wir den Sozialschmarotzern zu verdanken die über 20 Jahre studiert haben und den Staat nen Haufen Geld kosten. So und jetzt bitte schön Minus geben dafür hab ich mir hier extra angemeldet ;)
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17.11.2011 11:58 Uhr von SN_Spitfire
 
+5 | -4
 
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Auch wenn ich: hier Minus kassieren werde...

Ich bin bereits seit Jahren voll in der Wirtschaft und ich muss sagen, dass von Uni-Absolventen Gehaltsvorstellungen an den Tag gelegt werden, wo jeder Kollege nur mit dem Kopf schüttelt und sagt: NO GO!
Hinzu kommen dann die überheblichen Kommentare bei den Bewerbungsgesprächen, Kleidung usw.
Sorry liebe Absolventen, aber wer in einem Unternehmen arbeiten möchte, muss auch etwas Respekt dem Vorgesetzten entgegenbringen. Ist das nicht der Fall, wird er ohne Umschweife gleich wieder rausgeschickt.
Auch wenn man mir das nicht glauben will, aber so ein Verhalten trifft leider zu 80% bei unseren Bewerbern auf.

Leider - und hier gebe ich den Unis die Schuld - haben Absolventen nur sehr eingeschränktes Wissen, wie es in der Realwirtschaft wirklich aussieht.
Hinzu kommt auch die leider immer mehr das unangepasste Verhalten, was zurückzuführen ist auf eine falsche Wertevermittlung in der Erziehung.

Wer wirklich einen Job will und dafür auch gerade stehen möchte, der kommt auch durch und sowas merkt man auch.
Warum solche Bewerber immer weniger werden, darf man uns nicht fragen. Grund ist dafür aber dann durchaus, dass Studenten erstmal als Praktikanten eingesetzt werden, damit man sieht, wie sehr sich derjenige bemüht und einsetzt für das Unternehmen.
Leider gibt es hier auch Studenten, welche dann gleich sagen: Ja toll, wieder nur Praktikant und nicht "Normalarbeiter".

Das ist durchaus traurig, aber wahr!
Die Wirtschaft ist in den meisten Fällen daran am wenigsten schuld. Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel! Leider...
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17.11.2011 12:18 Uhr von derSchmu2.0
 
+2 | -1
 
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Wie schlecht manchmal die Bildung ist sieht man ja schon an den ueblichen Rechtschreibefehlern, aber lassen wir das mal...

Was Uniabsolventen angeht, ich bin uebrigens vor einem Jahr auch einer gewesen, kann ich mir auch gut vorstellen, dass einige Gehaltsvorstellungen haben, die nicht mehr schoen sind. Aber ob Praktika dagegen ein probates Mittel sind? Da hab ich als Hiwi und Azubi schon so einiges mitgekriegt, wo Absolventen in Praktika ausgenutzt und vertragsmaessig immer weiter vertroestet wurden...da koennt ich als Absolvent auch drauf verzichten. Ich hab mich fuer einen anderen Weg entschieden. Einen Job der Uni-technisch unter meinem Niveau ist, aber gut bezahlt wird und aufgrund meines Bildungsstandes fuer mich auch sehr gut zu meistern ist. Werde ich nach 2-3 Jahren den Job wechseln, hab ich schon was nettes verdient und duerfte auch ein entsprechendes Arbeitszeugnis kriegen, mit dem ich bei der Bewerbung auf einen, meinem Abschluss nach, passenden Job mit entsprechenden Lohnvorstellungen auch weitaus bessere Chancen haben.

Nichtsdestotrotz halte ich einen Bildungsstreik fuer notwendig, muss ja nicht immer auf Kosten der Polizisten gehen. Einfach die Tatsache, dass immer mehr Lehrer (viele sind zu alt, zu viele Ausfaelle, da hilft auch die sinkende Schuelerzahl nicht) gebraucht werden (und auch vorhanden sind), diese aber aus Kostengruenden nicht eingestellt werden und damit eingehend auch die stagnierenden oder sinkenden Beitraege zur Bildung (ein europaweiter Vergleich von Bildungsniveau und -Etat zeigt es deutlich) macht doch klar, dass hier was nicht stimmt. Ich war auch was faul und es haette besser laufen koennen. Aber gerade zu Uni- und Abiturzeiten war ich dankbar fuer jeden Lehrer oder Professor, die sich Zeit fuer mich nahmen...dies allein ist heute kaum noch moeglich. Und wenn ich ueber einige Nachhilfestunden von mir oder meiner Freundin nachdenke, was den Schuelern wie erklaert wird, dann liegt es nicht an der Faulheit der Schueler, sondern an ueberforderte Lehrer mit veralteten Kenntnissen...
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17.11.2011 12:18 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -1
 
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@SN_Spitfire: Da würden mich zahlen interessieren. Was sind denn übertriebene Gehaltsvorstellungen?
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17.11.2011 13:05 Uhr von zkfjukr
 
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andererseits: gibt es einzelen studiengänge nur für frauen,

erstmal das abschaffen bevor nurnoch frauen studieren dürfen!
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17.11.2011 14:23 Uhr von evil1
 
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@ SN_Spitfire: was du als überzogene Gehaltsvorstellung ansiehst würde mich auch einmal interessieren. Für welchen Bereich suchst du denn Bewerber? Welchen Abschluss sollen sie haben?

Bei Betriebswirten habe ich sowas auch schon oft erlebt. Den Leuten wird das aber auch oft in der Lehre von Dozenten erzählt, da viele von denen als Berater in der Wirtschaft zu finden sind.

Techniker und Informatiker triffts dagegen oft ganz anders. Ich habs selbst bei nem befreundeten HF-Techniker mit Diplom gesehen. Angemessen waren laut den Firmen oft ab 1600€ vor Steuern. Sorry, aber sowas ist kein Angebot, sondern ein Witz. Bei Informatiker versuchen viele das gleiche Spiel... Genau solche Unternehmen schreien übrigens am lautesten in Richtung Fachkräftemangel.

Zum Thema Praktika noch was. Bietet ihr bei euch unbezahlte an? Wenn ja, wundert euch nicht, wenn nur Leute mit reichem Elternhaus oder solche, die nichts anderes bekommen, darauf eingehen.
Ich hab mich auf sowas schon wärend des Studiums nicht eingelassen. Vor irgendwas muss man ja auch leben.
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17.11.2011 15:32 Uhr von Sabamos
 
+5 | -2
 
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Frankra...alles unfug ! Kurzes Beispiel an mir selbst:

Abi Schnitt 3,4 (selber Schuld weil faules Kind)
Kein Studienplatz bekommen (selber Schuld da zu schlecht)
Bundeswehr
Kfm. Ausbildung gemacht (Realschulniveau)
Ausbildung sehr gut abgeschlossen (weil Älter und Thema interessant für mich)
Durch Wartezeit BWL Studienplatz bekommen (Ausbildung war auch ein Grund)
Studium SELBST finanziert (nichts Eltern oder BaFög)
Studium sehr gut abgeschlossen (Eigeninitiative vorallem Selbststudium in Bibliotheken)
Job bekommen mit sehr gutem Gehalt (> 65.000 p.a. bei 13,5 Monatsgehältern)

Ganz ohne Schulden zu machen, durch Interesse an der Sache und trotz mieser Schulnoten !

P.S. Die Polizistenbeleidigung ist unter aller Sau - weißt Du überhaupt das die teilweise auch studieren bzw. selbst die normale Ausbildung dort die eine "normalen" Beamten weit übertrifft ?

Eine Freundin studiert Sozialpädagogik - auf die würde dieser Spruch von Dir deutlich besser passen.
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17.11.2011 16:33 Uhr von FrankaFra
 
+1 | -3
 
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Sabamos: Schreib ein Buch, dann brauchen die Hundertausend Menschen nicht mehr demonstrieren. Du hast die Lösung gefunden, auf die ist vorher noch niemand gekommen.

Genial. Und es gibt überhaupt keine Gegenargumente.

=)
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17.11.2011 16:48 Uhr von Sabamos
 
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Frankra - welche Gegenargumente ? Gegen was soll ich denn argumentieren - ich sehe keine Argumente deinerseits - nur Forderungen und Diffamierungen von Polizisten....neidisch auf die Gesetzeshüter ?

Ich habe nur gesagt das es geht - nicht das es jeder schaffen kann...manche wollen ja auch einfach nicht !

Hör doch auf den Staat dafür verantwortlich zu machen das die Menschen was aus Ihrem Leben machen.

Studiengebühren sind gut - früher gabs mal Leute die haben mal dies mal das studiert und dann sind die mit Ende 30 auf den Arbeitsmarkt gekommen und haben gejammert.

Warum soll ich ne Lösung haben - lass sie demonstrieren...lass uns Millionen in die Bildung stecken...und Du wirst sehen das es nichts bringt weil "das Ungebildet sein" nicht vom Angebot abhängt sondern von der Nachfrage.

Du hasts doch auch "geschafft" als hauptberufliche "News-Schreiberin" - laut Profil...

[ nachträglich editiert von Sabamos ]
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17.11.2011 17:11 Uhr von FrankaFra
 
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Sabamos: Wie gesagt, schreib ein Buch. Hundertausend Demonstranten haben noch nichts von deinen Ideen gehört. Sicher revolutioniert das das Bildungssystem. Ich bin gespannt auf dein Werk.
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17.11.2011 18:45 Uhr von makabere_makkaroni
 
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und wer, der heute ein kommentar abgeben hat, ist denn gerade in der Uni?

Ich arbeite nebenbei, weil für mein Studienfach ein Austauschsemester in den USA verpflichtend ist, und komme mit Lehrveranstaltungen, Vor- sowie NAchbereitung (Textpensum bewältigen, Hausarbeiten und Essays schreiben) auf über 40 stunden in der Woche.

Die Uni ist mehr und mehr zu einem BIldungsunternehmen geworden, und man verabschiedet sich mehr und mehr von dem universitas-Gedanken. Man soll in der Uni nicht einfach nur abgefertigt werden, sondern auch die Chance haben, Lebenserfahrung zu sammeln und neue Menschen kennenzulernen.

Kommiltonen teilen den Eindruck, dass das Studium einfach mehr und mehr nur bloße Bildungsvermittlung a lá Schnabel auf und rein damit. Ich dachte, in der Universität kann man sich seien INteressen entsprechend weiterbilden und bspw. als Politikstudent auch mal ine eine Philosophievorlesung gehen, weil es einen interessiert.

Dem ist aber auf grund mangelnder Zeit einfach nicht so. Ich habe mich von diesen Vorstellungen mein Studium betreffend verabschiedet. Zwar studiere ich gerne (an der FU :) ist dufte da !), aber ist es einfach schlichtweg anstrengend. Man ist nicht ein junger Mensch in der Uni, um in dem Alter schon Probleme mit Stress haben zu müssen (was ja auch schon Schüler berichten).

Aus dem Unternehmen Uni soll wieder die Bildungseinrichtung und Entfaltungsmöglichkeit Uni werden.
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17.11.2011 18:49 Uhr von makabere_makkaroni
 
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@sabamos: Studiengebühren sind gut??

Ist das bitte dein Ernst? Bist du darüber im Klaren dass Menschen ihr Studium abbrechen, weil nicht selten das Arbeitspensum eines Studiums mit einem Job nicht unter einem Hut zu bringen ist.

Noch haben wir hier keine amerikansichen Verhältnisse, aber Bildung sollte frei zugänglich für alle sein. Ehemalige Mitschüler von mir sahen sich gezwungen, sich auf grund von Gebühren gegen ein Studium zu entscheiden.

Es kann doch nicht sein, dass nur noch, wer vermögend oder ein Abi von 1,1 hat studieren darf.
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19.11.2011 14:04 Uhr von SN_Spitfire
 
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Gehaltsvorstellungen: fangen bei uns mit frischen Uniabsolventen teilweise bei 3000-4000€ Brutto mntl. an!
Klar, man kann ja mal schauen, ob man damit durch kommt.
Oft verstehen es die meisten aber nicht, dass sie prinzipiell geeignet sind, aber aufgrund des gewünschten Gehalts, von dem sie zudem auch nicht abrücken wollen, absolut ungeeignet sind.
Ebenso kommt das immer stärker werdende "unangebrachte" Verhalten an die Tagesordnung.
Lasst mich ein Beispiel nennen.
Jeder von euch kennt ja seine Schwächen (ich gehe davon aus). Warum trauen sich viele nicht, das vor seinem Arbeitgeber mitzuteilen. Stärken haben sie viele, aber Schwächen? "Habe ich keine!"
Leider Gang und Gebe diese Selbstüberschätzung.

Um was für eine Arbeit hier geht ist primär völlig egal.
Jeder der geeignet ist für eine Stelle, hat das Recht am Ende des Monats entsprechend entlohnt zu werden. Als frischer Arbeitnehmer finde ich einen Nettolohn von 1200-1400 € als Einstiegsgehalt vollkommen legitim.
1. Ist derjenige noch in der Probezeit.
2. Lernt er seine Arbeit kennen und muss erstmal hineinwachsen.
3. Erhalten diese dann standardmäßig! Zulagen (Weihnachtsgeld, Vertragsbeteiligung bei Abschluss usw.)
4. erhöht sich das Geld nach mehrjähriger Zugehörigkeit.

Sowas ist zumindest bei uns Standard, aber man will auch entsprechend Loyalität des Arbeitnehmers. Wenn man merkt, dass die nicht gegeben ist, dann hat das von vornherein keinen Sinn.

In Sachen Studiengebühren habe ich eine geteilte Meinung.
Grundsätzlich sollte Bildung frei sein, aber wer meint, dadurch alles auf einem Silbertablett vorgelegt zu bekommen, liegt hier gewaltig falsch!

[ nachträglich editiert von SN_Spitfire ]

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