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Wohnsitzwechsel, um Steuern zu vermeiden: Sebastian Vettel und Michael Schumacher in der Kritik

Die deutschen Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel und Michael Schumacher haben ihre Wohnsitze in die Schweiz verlegt, um so weniger Steuern an den deutschen Staat zahlen zu müssen. Thomas Bach, Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees, hält von dieser Steuerflucht nichts und hat sie angeprangert.

"Jeder ist gut beraten, nicht aus rein steuerlichen Gründen seine Wurzeln hier zu kappen", sagte Bach der "Sport-Bild". Die beiden Formel-1-Weltmeister, und damit absolute Großverdiener, sollten sich ein Vorbild am ehemaligen Fussballproi Uwe Seeler nehmen, der seine Heimat treu geblieben sei.

Der Popularität müsse der Wohnsitzwechsel auf finanziellen Gründen aber nicht schaden. Ein Beispiel dafür ist Franz Beckenbauer, der bundesweit sehr beliebt ist, aber in Österreich wohnt, ebenfalls vorrangig, um Steuern und Abgaben auszukommen.


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WebReporter: rgh23
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Kritik, Steuer, Michael Schumacher, Sebastian Vettel, Wohnsitz, Thomas Bach, Steuerflüchtling
Quelle: www.focus.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2011 09:00 Uhr von sumpfdotter
 
+36 | -18
 
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Wenn jeder ehrlich zu sich selber wäre, würde es auch jeder genauso machen.
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17.11.2011 09:01 Uhr von derNameIstProgramm
 
+10 | -10
 
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Vorbilder: Als ob das hier irgendjemand an deren Stelle anders machen würde.

Das wird nunmal gerne vergessen wenn es um Spitzensteuersatz etc. geht. Je mehr Geld man hat, desto leichter tut man sich seinen Wohnsitz halt woanders hin zu legen. Und lieber bekommt der Staat von den Großverdienern etwas Geld anstatt sie gleich ganz zu verjagen und gar nichts mehr zu bekommen. Aber das macht sich natürlich am Stammtisch und in der Opposition nicht sonderlich gut.
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17.11.2011 09:11 Uhr von Rex8
 
+6 | -18
 
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17.11.2011 09:13 Uhr von Tuvok_
 
+19 | -7
 
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Als: Sportler / Prominenter würde ich nicht nur wegen der Steuern das weite suchen sondern auch wegen der Deutschen Presse die es Prima versteht solchen Leuten auf die Nerven zu gehen.
In der Schweiz dürfte es wesentlich ruhiger zugehen und man hat vor aufdringlichen Fans ebenfalls seine Ruhe.
Bei der Deutschen Neidgesellschaft heute hilft nur abhauen soabald ein gewisses Level erreicht ist.
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17.11.2011 09:14 Uhr von usambara
 
+6 | -6
 
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@sumpfdotter: wenn ich ehrlich wäre, dann wären mir 99 von 100 Millionen egal. Aber Schumi ist ja schon Milliardär.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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17.11.2011 09:18 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+8 | -3
 
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Schumi komm zurück wenn Du ein Mann bist!

Lass Dich für deutsche, französische, griechische und irische Banken pfänden und schau zu, wie Deine Fränkli im Tausch gegen Euronen unter der Druckerpresse Mario Draghis zerstampft werden ! Costa was es wolle!

Alles klar, der wird das Fränkli-Ländle sicher verlassen... ;-)

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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17.11.2011 09:19 Uhr von derSchmu2.0
 
+8 | -1
 
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klaro, wuerd ich s auch machen wenn ich die Kohle haette, wuerd ich auch nach der naechsten Wahl das Land wechseln, wenn die Merkel wiedergewaehlt wird. Getreu dem Motto, wenns dir hier nicht gefaellt, zieh doch woanders hin...allerdings bin ich dann auch der Meinung, die sollten hier dann auch ruhig fuer das Land fahren, wo sie ihren Hauptsitz haben. Mal schauen, wie populaer die dann noch sind?
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17.11.2011 09:23 Uhr von CrazyWolf1981
 
+7 | -6
 
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Wen wunderts: Bei der Abzockerei in Deutschland. Wenn Steuern wenigstens sinnvoll genutzt werden würden. Griechenland, dauernde Diätenerhöhung der Politiker. Wie kann man eigentlich Steuerflucht verurteilen wenn man auf Kosten des Steuerzahlers die Politiker-Gehälter ständig in die Höhe treibt? Bauen die Misst (mehr als normal) fliegen sie raus und bekommen immer noch mehr Geld als hart arbeitende Bürger.
sollen die Politiker erstmal mit gutem Beispiel voran gehn. Da juckt mich kein Vettel, dessen Gehalt zahl ich nicht. Der lebt auch nicht auf unsere Kosten.
Aber ich denke Steuern sind nicht der einzige Grund, warum viele abwandern. Wenn man die Gewalttaten hier so sieht die zum Alltag gehören, würde ich meine Familie auch lieber in anderen Gefilden sicherer aufgehoben wissen, als in Deutschland.
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17.11.2011 10:05 Uhr von artefaktum
 
+5 | -1
 
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In der Schweiz kommt eine Vermögenssteuer jetzt auch immer näher. Daher werden da bald wohl wieder einige umziehen müssen ...
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17.11.2011 10:13 Uhr von NetCrack
 
+4 | -5
 
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Vielleicht sollte man eher das deutsche Steuersystem kritisieren, als Schumacher und Vettel. Wenn ich jeden Monat aufs neue sehe, dass ich 40% meiner schwer verdienten Kohle an den Staat abdrücken muss wünschte ich auch ich könnte mal so eben den Wohnsitz ins Ausland verlagern.
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17.11.2011 10:44 Uhr von artefaktum
 
+6 | -4
 
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@DerBelgarath: "Asoziale"

Schon mal dran gedacht, dass man Leute, die ihr Geld ins Ausland bringen, auch so nennen könnte?
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17.11.2011 10:57 Uhr von CommanderRitchie
 
+6 | -6
 
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Oh mann.......... was für Kommentare Es ist und bleibt eine "Steuerflucht".
Die Gewissensberuhigung, dass es jeder andere auch so machen würde ist doch völlig irrelevant.......
Ist diese Art von "Steuerschuldflucht" mit mehr Verständniss zu Betrachten als andere ??
Wenn jetzt ein Top-Manager seinen Wohnsitz ändern würde - oder das Geld auf geheime Auslandskonten verschoben hätte.... was wären hier wieder für entrüstete Kommentare zu lesen..... Lynchen, Einknasten für 15 Jahre, usw, wären hier noch völlig harmloser Natur........
Ist´s aber ein Positiv-Imageträger.... herrscht Zustimmungsbereitschaft.
Ja, ja.... dem einen wünscht man die Pest an den Hals, dem anderen winkt man mit Fähnchen und bettelt um ein Autogramm.
Das heißt: Wenn zwei das gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe !!
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17.11.2011 10:59 Uhr von artefaktum
 
+2 | -3
 
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@DerBelgarath: Du zahlst deine Steuern in dem Land, in dem du wohnst. Sonst würd´s ja gar keine Steuerflüchtlinge geben. Also bitte erst mal mit dem Thema vertraut machen.
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17.11.2011 11:00 Uhr von Tattergreis
 
+5 | -2
 
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Ganz einfach: Wer wegen der Steuerersparniss auswandert hat seine Staatsbürgerschaft abzugeben ODER es wird gemacht wie in den USA die Steuerdiferenz wird vom Deutschem Finanzamt eingezogen.
Otto Normal bezahlt seine Steuern auch und sorgt so für die Infrastruktur und Schule für die Fahnenflüchtlinge.
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17.11.2011 11:03 Uhr von artefaktum
 
+5 | -3
 
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@Tattergreis: "Wer wegen der Steuerersparniss auswandert hat seine Staatsbürgerschaft abzugeben (...)"

Ganz meine Meinung. Bei uns herrscht Freizügigkeit. Jeder hat das Recht, in dem Land zu wohnen, in dem er will. Allerdings hat er dann nicht nur die positiven, sondern auch die negativen Konsequenzen zu tragen.
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17.11.2011 11:07 Uhr von alles.Gelogen
 
+4 | -4
 
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Erstaunlich: Wer hat Herrn Vettel die Ausbildung bezahlt und ermöglicht?! Der deutsche Steuerzahler! Wer finanziert die Oper, die Museums Theather und und und? Der Steuerzahler! Und wer besucht diese Einrichtungen?

Ungerecht das ein Herr Vettel 40% Steuern zahlen muss?! Wenn er das Geld investiert, zahlt er fast nichts! Nirgends in Europa gibt es soviel Schlupflöcher für Reiche wie in Deutschlsnd! Und wo bitte ist der Ubterschied zwischen 5 Mio und 3 Mio Jahresgehalt?

Es geht nicht um Neid! Aber nehmen wir mal an Herr Vettel ist plötzlich Pleite! Wo wird er dann hingehen? Wohlstand verpflichtet auch!

Wie gesagt mit ein paar Tricks würde er in D sogar weniger zahlen wie in der Schweiz. Die erste Million ist die schwerste. Danach geht´s ganz schnell!
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17.11.2011 11:10 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
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@DerBelgarath: Wieso dann ins Ausland gehen, wenn man nach Deutschland genau so viel zahlt wie vorher?
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17.11.2011 11:17 Uhr von artefaktum
 
+3 | -4
 
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@DerBelgarath: Lange Rede, kurzer Sinn:

Man lenkt den Großteil seines Einkommens vom deutschen Fiskus weg in Länder, die eine ungewöhnlich niedrige Besteuerung hoher Einkünfte haben.

Gott sei dank sind die Schweizer auch nicht mehr so blöd: Die basteln jetzt auch an einer Vermögenssteuer.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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17.11.2011 12:28 Uhr von Scarb.vis
 
+2 | -4
 
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Was verdient ein Vettel / Schumi? Schumi hat doch ca. 30mio im Jahr von Ferrari bekommen. In Deutschland wären ihm davon 15mio geblieben. In der Schweiz bleiben ihm bestimmt 25mio.

Und die Schweizer haben es eigentlich genau richtig gemacht. Sich die Top Verdiener geangelt. Mit denen Steuerdeals gemacht, sodass sie prozentual wenig Steuern zahlen, was aber egal ist, da es sich immer noch um milionen Beträge handelt. Klassische Win-Win Situation!