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"Ich verstoße dich": Rechtsfall wird in deutschem Gericht auch nach der Scharia gelöst

Ein seit dreizehn Jahren verheiratetes iranisches Ehepaar ließ sich im Siegburger Amtsgericht einvernehmlich scheiden. Die Frau verzichtete dabei auf die so genannte Morgengabe im Wert von 30.000 Euro, damit sie das Sorgerecht für die Kinder behalten konnte.

Die Morgengabe ist eine Zahlung, die der Ehemann vor der Hochzeit verspricht, bei einer möglichen Scheidung zu zahlen. Die Ehefrau hatte dabei eigentlich nach deutschem Eherecht die Scheidung beantragt. Da sie jedoch in den Iran reisen wollte, musste sie auch geichzeitig nach der Scharia geschieden werden.

Andernfalls wäre die Scheidung im Iran nicht anerkannt und sie wäre dort möglicherweise verhaftet worden. Daher waren auch Vertreter der iranischen Botschaft, sowie ein Mullah anwesend, als der Ehemann wie in der Scharia vorgesehen die Ehefrau mit den Worten "Ich verstoße dich" aus der Ehe entließ.


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WebReporter: H311dr1v0r
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Urteil, Iran, Scheidung, Scharia
Quelle: www.rundschau-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.11.2011 20:18 Uhr von LoneZealot
 
+11 | -9
 
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@Hell.. was auch immer: "Und da dies deutschlandweit ein einmaliger fall bisher ist, ist es wichtig diesen auch zu dokumentieren"

Unfug, Du hast Ahnung, aber nicht von der Materie.

Es wird schon lange an deutschen Gerichten nach Schria entschieden, daran ändern die Minusse auch nichts.

[ nachträglich editiert von LoneZealot ]
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16.11.2011 20:29 Uhr von Bayernpower71
 
+13 | -3
 
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Alda: hat die Frau nen Sockenschuß? Zurück in den Iran?

Im Iran sind Frauen eh nix wert, geschiedene Frauen haben noch weniger Wert wie der Dreck unter den Fingernägeln der Kerle.

zu Deutsch: zum Vergewaltigen freigegeben, und wer die Gesetze kennt, kommt der Kerl frei und die Frau wird gesteinigt.

Ganz grosses Kino (wenns nicht so real und traurig wäre)
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16.11.2011 20:47 Uhr von poseidon17
 
+7 | -3
 
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Die: Scharia ist in Gerichten in D bereits gängige Praxis.

"Wenn um Zweitfrauen und Morgengabe gestritten wird

Die Scharia wird nach Aussagen von Rechtsexperten schon längst in deutschen Gerichten angewandt. Natürlich gibt es weder Peitschenhiebe noch Steinigungen als Strafe, doch im Familien- und Erbschaftsrecht werden die Gebote der Scharia herangezogen."

http://www.stern.de/...

Im vereinigten Königreich gibt es derzeit um die 80 Scharia-Gerichte.

"Natürlich gibt es weder Peitschenhiebe noch Steinigungen als Strafe", damit hat der Stern Recht, es gibt keine Steinigungen o. ä. in Deutschland.

Vor 15 Jahren gabs allerdings auch keine Diskussionen um Burkinis, getrenntes Kinderschwimmen, die Burka etc.

Aber natürlich ist mit dem momentanen Stand der Scharia-Rechtssprechung Feierabend. Das geht natürlich keinen Schritt mehr weiter.

Jo, dachten wir alle wie oben beschrieben vor 15 Jahren auch, oder?
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16.11.2011 22:20 Uhr von Katzee
 
+6 | -3
 
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In diesem Fall: ist es einfach richtig, wenn parallel zu deutschem Recht hier auch die Scheidung nach der Scharia "ausgesprochen" wurde, damit die Frau auch im Iran als "geschieden" anerkannt wird.

In Strafrecht finde ich die Anwendung der Scharia weder in Deutschland noch sonstwo richtig. In der Scharia wird in vielen Fällen die Verstümmelung, Folterung und brutale Hinrichtung des Delinquenten gefordert und als Strafe verhängt. Wir sollten inzwischen über die blutige "Rachejustiz", wie sie im Mittelalter Gang und Gäbe war, hinaus sein.
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16.11.2011 22:28 Uhr von shadow#
 
+1 | -2
 
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Muss er das nicht dreimal sagen? Und dann kommt Freddy Krüger aus dem Spiegel und unterschreibt die Scheidungsurkunde?


Wer hier lediglich wieder "Scharia Scharia" schreit ist einfach nur dumm.
Das war eine Scheidung nach iranischem Zivilrecht, vollzogen durch den Mann, die ihr dort mindestens die gleichen Rechte bezogen auf Unterhalt und Sorgerecht gibt. Guter Anwalt...

Bei jeder Ehe die in einer anderen Rechtsform geschlossen wurde, müssen bei einer Scheidung in Deutschland die Verfahrensvorschriften des jeweiligen Drittlandes eingehalten werden. Nur so wird die Scheidung auch dort rechtsgültig.
Und gegen das italienische Trennungsfeststellungsverfahren, das polnische Schuldeingeständnis und den jüdischen Get ist die kleine Verstoßungszeremonie geradezu putzig.
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16.11.2011 22:38 Uhr von Marky
 
+5 | -4
 
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Also: vor der Ehe heißt es: *Ich stoße Dich!*
nach der Ehe heißt es: *Ich verstoße Dich!*

Fein fein
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16.11.2011 23:55 Uhr von BusinessClass
 
+3 | -2
 
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H211und Bayernpower: ich verstoße euch. ^^
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17.11.2011 01:00 Uhr von supermeier
 
+5 | -1
 
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Allein dieser Satz: (trotz Einvernehmlichkeit) zeigt die ganze Minderwertigkeit dieses Schwachsinns.
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17.11.2011 21:49 Uhr von cyrus2k1
 
+2 | -0
 
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Das geht ja noch, war ein Sonderfall: Aber ansonsten sollte die Scharia nicht eingesetzt werden, besonders nicht wenn es um rein innerdeutsche Angelegenheiten geht!
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19.11.2011 11:23 Uhr von dajus
 
+3 | -0
 
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Scheidung nach Scharia: Hmmm.....
da doch anscheinend so viele Menschen sich nach der Scharia sehnen, sollten wir da nicht so viel Rücksicht zeigen und in Deutschland extra für Moslems die Scharia gänzlich einführen?
Nicht nur dann, wenn´s gerade in den Kram passt?

Also, bei Diebstahl wird die Hand abgehackt, bei Ehebruch gesteingt....

Da würde so mancher Mullah aber ne Menge zu tun bekommen, wenn er sich dann Freitags abend vor nem Puff postiert.
Steinigungen finden dann im Steinbruch statt, man brauch ja dann ne Menge Material...

Hehe......

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