Arzu Özmen: Immer noch keine Spur zum Verbleib der entführten Kurdin (Update)
Wie ShortNews bereits berichtete wurde am 01. November 2011 die jesidische Kurdin Arzu Özmen von ihren fünf Geschwistern aus der Wohnung ihres deutsch-russischen Freundes in Detmold entführt. Ihre fünf Geschwister, vier Brüder und eine Schwester, schweigen immer noch.
Ein Kriminalbeamter äußerte sich, Mitwisser sollten sich melden, da man sie sowieso fände. Hintergrund ist ein Telefonat eines ihrer Geschwister mit Bekannten mit der Bitte um frische Kleidung. Zwei Zeugen meldeten der Polizei in der Tatnacht Schüsse in einem Wald bei Remminghausen gehört zu haben.
Der jesidische Zentralrat in Deutschland verurteilt die Tat aufs schärfste. "Die Rechtsprechung sollte auch keine vorgeschobenen kulturellen oder gar angebliche religiöse Gründe als mildernde Umstände akzeptieren." so in einer Stellungnahme.