Zürich: Bürger stimmen 2012 über öffentliches Aufstellen von Sexboxen ab
Ein mit sogenannten Sexboxen aufgestellter Straßenstrich im Züricher Stadtteil Amstetten erregt derzeit die Gemüter. Besonders die SVP stellt sich gegen das Projekt, da sie wegen der Kreditbewilligung der Stadt opponiert, mit der Begründung, "Prostitution sei ein privates Gewerbe".
Nun ist das Referendum mit einer kleinen Mehrheit dafür, dass es im nächsten Jahr zu einer Bürgerabstimmung kommen wird. Die Stimmzählung soll darüber entscheiden, ob die Erstellung garagenähnlicher Boxen für das "leichte Gewerbe" mit Steuergelder unterstützt werden darf.
Zürich hatte im Vorfeld diesen Straßenstrich bewilligt, jedoch mit einigen Auflagen. So sollten Prostituierte nachweisen, dass sie ohne Zuhälter ihren Diensten nachgingen. Die notwendige Arbeitserlaubnis bekämen die zumeist aus Osteuropa stammenden Frauen, wenn Ausweise und Krankenversicherung vorlägen.