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15.11.11 14:44 Uhr
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NRW: So wurden Tausende Holocaust-Überlebende um ihre Rente gebracht

Jan-Robert von Renesse, Richter am Landessozialgericht in Essen, hatte für Tausende Holocaust-Überlebende gekämpft und nun bewirkt, dass diese die ihnen zustehende sogenannte "Ghetto-Rente" bekommen.

In einem Schreiben an den Landtagspräsident der CDU, Eckhard Uhlenberg, beschwert er sich über unlautere Machenschaften. Er schreibt, dass er "massiven persönlichen Anfeindungen" ausgesetzt ist seit er persönlich Überlebende in Israel aufgesucht und befragt hatte.

Ebenso, dass man unverständliche Formulare an Überlebende schicken würde. Alle, die nicht antworteten, wurden sofort als erledigte Fälle im System weitergeführt, mit der Begründung der fehlenden Mitwirkung. Akten und Urkunden wurden gezielt vernichtet. Gegen den Vize-Präsidenten des Landessozialgerichtes wird nun ermittelt.


WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte / Rechtsstreit
Schlagworte: Essen, Rente, Holocaust, Vize, Strafanzeige, Überlebende
Quelle: www.bild.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen absolut richtig so...   
 
+5 | -5
 
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15.11.2011 14:47 Uhr von ChaosKatze
mehr kann ich dazu nich sagen
Kommentar ansehen @ChaosKatze   
 
+4 | -1
 
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15.11.2011 15:53 Uhr von Urrn
In welchem Kontext? Da kann man bei deinem Kommentar nicht so rauslesen ;)
Kommentar ansehen @ ChaosKatze   
 
+2 | -1
 
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15.11.2011 15:56 Uhr von Abdul_Tequilla
WAS ist "absolut richtig"?
1. Dass gegen den Vize-Präsidenten des Landessozialgerichtes nun ermittelt wird?
2. Dass Akten und Urkunden gezielt vernichtet wurden
oder
3. Dass sich Eckhard Uhlenberg über unlautere Machenschaften beschwert ???

Jeder hat das Recht, seine Meinung abzugeben. Aber wenn Du schon eine Meinung abgibst, dann muss diese auch klar erkennbar sein.
Kommentar ansehen Ich denke, man hätte sauber trennen sollen!   
 
+3 | -0
 
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15.11.2011 16:14 Uhr von DerBelgarath
Entschädigungszahlungen für begangenes Unrecht, dafür ist der gesamte deutsche Staat zuständig. Da sollte der Nachweis des bloßen Aufenthaltes als Häftling in einem KZ oder Einweisung ins Ghetto wohl genügen, wo es keine Dokumente mehr gibt, sollte die glaubhaft gemachte Einlassung des Betroffenen genügen.


Aber eine Rente, die nicht vom Staat, sondern von den anderen Beitragszahlern finanziert wird, die sollte schon davon abhängig gemacht werden, in welchem Umfang Beitragsleistungen gezahlt wurden.

Wenn die Opfer verhindert waren, in jenen Jahren Beiträge zu leisten, so haben sie eben angemessenen Anspruch auf Schadensersatz - aber nicht gegen die Rentenversicherung, sondern den Staat!

In dem Umfang, wie es dann tatsächlich Renten gibt, wenn Ansprüche erworben wurden, müssen dieses aber 1:1 den für den gleichen Beitrag erworbenen Renten deutscher Rentenversicherten entsprechen, auch was Beitrags- und Ruhezeiten angeht, eine Besser- oder Schlechterstellung darf es da nicht geben.
Kommentar ansehen ok ich setz mal nach   
 
+3 | -3
 
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15.11.2011 17:00 Uhr von ChaosKatze
ich finds absoult richtig, dass die leute zu ihrem recht nun endlich kommen, nachdem sich der richter für sie eingesetzt und stark gemacht hat, auch wenn er dafür reichlich terror erntete....

dass die bürokratie so unmenschlich gehandelt hat, in dem sie gezielt unverständliche formulare druckte, ist ein schlag ins gesicht.

übrigends regt sich der Jan-Robert von Renesse, Richter am Landessozialgericht in Essen auf, nicht der landtagspräsident der CDU ;)

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