15.11.11 14:08 Uhr
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E.on klagt gegen den Staat wegen Enteignung

Aufgrund des Atomausstiegs verlangt E.on Schadenersatz vom Staat und zieht vor das Bundesverfassungsgericht.

Der Schritt, die Atomanlagen abzuschalten ,hatte keine rechtliche Grundlage und gleicht einer Enteignung durch den Staat. Die zuvor getätigten Investitionen sind nun allesamt wertlos. Für die Energiewende müssen nun zahlreiche Kleinaktionäre zahlen.

Die Atomkraftgegner bezeichnen den Vorstoß derweil als dreisten Versuch den Atomausstieg rückgängig zu machen.


WebReporter: Chuck-Norris
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Staat, Energie, Wende, Atomausstieg, Enteignung
Quelle: www.welt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.11.2011 14:16 Uhr von artefaktum
 
+8 | -3
 
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"Für die Energiewende müssen nun zahlreiche Kleinaktionäre zahlen."

Das nennt sich Anlegerrisiko.
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15.11.2011 14:45 Uhr von ted1405
 
+8 | -1
 
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Enteignung? Nö ... definitiv nicht.
e-on darf den ganzen, verstrahlten Kram sehr gern komplett behalten, nur Strom herstellen dürfen sie halt nicht mehr. "Enteignet" wird da ja mal gar nichts.

Umgekehrt aber ... käme es zum GAU, dann würde ein einzelnes AKW tausende Menschen enteignen ... ihr Eigentum wäre unwiderbringlich weg. Ob e-on in so einem Fall dann auch von "Enteignung" sprechen würde?
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25.09.2012 10:11 Uhr von Moni1961
 
+0 | -0
 
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entschädigen wir die Betreiber doch: Aber erst einmal sollen sie bitte die Rechnung zahlen für die Lagerung und den Transport ihres Atommülls sowie der Polizeieinsätze.

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