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Mann fuhr Fußgänger tot - Beschwerde gegen Fahrverbot und Geldstrafe

In der Nacht des ersten August 2010 kam es auf einer Dresdner Elbbrücke zu einem schweren Verkehrsunfall. Der 30-jährige Torsten N. überfuhr den 22-jährigen Eric M., das Opfer erlag wenig später im Krankenheus seinen schweren Kopfverletzungen.

Der Todesfahrer erhielt per Strafbefehl ein dreimonatiges Fahrverbot und eine Geldstrafe von 4.800 Euro. Doch die Strafen erschienen dem 30-jährigen Fliesenleger zu hart, er legte Widerspruch dagegen ein. Es wäre zu dunkel gewesen, so sein Argument.

Am gestrigen Montag wurde der Fall nun vor dem Amtsgericht Dresden verhandelt. Nach Aussage eines Sachverständigen soll Torsten N. mit einer Geschwindigkeit zwischen 71 und 81 km/h ungebremst gegen das Opfer gefahren sein, außerdem war die Straße beleuchtet. Ein Urteil wurde noch nicht verkündet.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, tot, Geldstrafe, Fußgänger, Beschwerde, Fahrverbot
Quelle: www.bild.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.11.2011 16:06 Uhr von brycer
 
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Diese Argumentation ist total bescheuert: "...Es wäre zu dunkel gewesen, so sein Argument..." Ja, aber zum Rasen hats ja auch gereicht. :-(
Eigentlich sollte man ihm die Strafe sogar noch erhöhen, da er wohl uneinsichtig ist.
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15.11.2011 19:20 Uhr von Numanoid
 
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Typisch Bild! Verschweigen mal wieder einige wichtige Fakten: Das "Opfer" hatte 2,8 Promille intus und rannte!!! urplötzlich auf die Fahrbahn.
Klassischer Fall von Eigenverschulden!
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04.12.2011 18:03 Uhr von Schwertträger
 
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@brycer: Stimmt: Nun ja, die 81 km/h sind schon eine Strafe wert. Es fahren zwar die meisten dort in der Nacht dort mit ungefähr der Geschwindigkeit, aber man muss sich halt darüber im Klaren sien, dass es eben auch schief gehen kann.

Die Begründung, es wäre zu dunkel gewesen, ist allerdings selten dämlich, denn dann wäre seine Geschwindigkeit gleich noch ´ne Schippe mehr zu unangepasst gewesen. Das ist ja ein Eigentor!
Und sowas verlegt teure Fliesen.

Hauptteil der Schuld liegt natürlich beim betrunkenen Opfer. Wer sich als Erwachsener nicht von der Straße fern halten kann, lebt halt gefährlich bzw. unter Umständen nicht mehr so lange.

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