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Verbrannt und liegengelassen: Kupferdieb fasst an 65.000-Volt-Kabel

Im luxemburgischen Niederkerschen wollte eine Bande von Kupferdieben am Montag das wertvolle Metall aus einer Trafo-Station des Energiekonzerns Creos stehlen. Dazu brachen sie in den Transformator ein.

Einer der Diebe fasste dabei an ein Kabel, an dem 65.000 Volt Spannung anlag und zog sich durch den Stromschlag schwere Verbrennungen zu. Anstatt ihn ins Krankenhaus zu bringen, luden seine Komplizen 100 Kilo Kupfer ins Auto ein und fuhren davon. Den Mann ließen sie vor Ort liegen.

Er musste anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Um die notwendigen Reparaturen am Trafo durchzuführen, musste der Stromanbieter den Strom im südlichen Teil Luxemburgs für 45 Minuten abschalten.


WebReporter: newsechode
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Dieb, Kabel, Stromausfall, Luxemburg, Volt
Quelle: www.newsecho.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.11.2011 12:12 Uhr von David_blabla
 
+80 | -3
 
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coole: Freunde hat der da...
"Anstatt ihn ins Krankenhaus zu bringen, luden seine Komplizen 100 Kilo Kupfer ins Auto [...]" LöL

Aber 65.000 Volt müssen ganz schön kribbeln :/
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15.11.2011 12:47 Uhr von Peter323
 
+17 | -2
 
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@Minipet: Jo, aber da iss ja keine Leistung dahinter bei nem E-Schocker.

Bei nem Stromschlag kommt´s immer drauf an, wie der Strom durch den Körper verläuft.

Greift man irgendwo rein, z.B. mit der Hand und der Strom läuft vom Daumen zum kleinen Finger, kann das keine lebensgefährlichen Verletzungen verursachen, außer dass man sich halt die Hand verkokelt. Das Blut gerinnt zwar dann in der Hand und kann theoretisch verklumpen und das wäre auch gefährlich, aber das ist sehr selten.

Gefährlich wird´s immer, wenn man Strom durch seinen Körper in die Erde ableitet. Sprich: Man fasst z.B. etwas mit den Händen an und läuft Barfuss. Dabei wird der Strom mit hoher Wahrscheinlichkeit durch das Herz und andere Organe geleitet, was ziemlich schnell tödlich endet.
Sehr tödlich ist auch, wenn der Strom von einer Hand in die andere Hand geleitet wird, z.B. wenn man an elektrischen Anlagen mit 2 Händen arbeitet, auch hier kann Lunge, Herz, etc. betroffen sein und man kann dabei sein Leben verlieren.

Arbeitet man mit isolierten Schuhen und nur mit einer Hand und berührt auch sonst nix, kann eigentlich theoretisch nichts schlimmes passieren.
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15.11.2011 12:58 Uhr von ihateu
 
+14 | -2
 
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schade: hats nicht grad alle frittiert...
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15.11.2011 13:03 Uhr von U.R.Wankers
 
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lesen müsste man können: LUXEMBURG Penta, L U X E M B U R G -.-

http://de.wikipedia.org/...
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15.11.2011 13:25 Uhr von Askeria
 
+8 | -1
 
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ampere-leistung? made my day XD
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15.11.2011 13:31 Uhr von Mr.Krabbe
 
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Hochspannung Unfall: ein Ekelhaftes Geräusch und ein noch ekelhaftiger Geruch nach verbrannten Fleisch , wer das einmal aus der Nähe erlebt hat kann gerne auf ein zweites mal verzichten.
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15.11.2011 13:34 Uhr von EvilMoe523
 
+2 | -1
 
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@ Minipet: Nun, die Ampere Zahl wird sicher um einiges höher gewesen sein als bei Batteriebetriebenen Elektroschockern, denn diese verursachen keine schweren Verbrennungen :)

Aber scheint noch niedrig genug gewesen zu sein, dass er verdammtes Glück hatte dies überlebt zu haben bei ner Hochspannungsleitung :)

Und 80.000 Volt bei E-Schockern ist eigentlich schon länger nicht mehr.

Die haben teilweise eher sogar 800.000 Volt :)
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15.11.2011 13:40 Uhr von Dracultepes
 
+8 | -2
 
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Ist das nicht ein bischen Blöd einen mitwisser lebend dort liegen zu lassen?
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15.11.2011 13:51 Uhr von ted1405
 
+2 | -4
 
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@Minipet: Die tatsächlich geflossenen Ampere hätte man nur feststellen können, wenn der arme Kerl bei seinem Fehlgriff auch noch zufällig an einem Messgerät angeschlossen gewesen wäre ;-)

Fakt is´:
Die Ampere hängen vom Widerstand ab, der Widerstand eines Menschen, seiner Kleidung und Schuhe variiert allerdings stark durch unterschiedliche Faktoren wie z.B. Hautfeuchtigkeit, Beschaffenheit des Bodens, etc.

Durch ein Transformator können mit Sicherheit genügend Ampere fließen, um einen Menschen binnen Sekunden vollständig in ein brennendes Bricket zu verwandeln. Das genau das nicht passiert ist, hängt einfach nur daran, daß der Typ trotz aller Doofheit einfach nur unbeschreiblich viel Glück (und einen hohen Widerstand) hatte.

Und zu seinen "Freunden":
Bei dem Verhalten wärs denen auch noch zuzutrauen, daß sie mit ihrem "Freund" im Transformatorhäusschen einfach nur "blinde Kuh" spielen wollten, bis die Funken fliegen ...
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15.11.2011 14:20 Uhr von JesusSchmidt
 
+7 | -0
 
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solange die schrotthändler unbehelligt bleiben wird sich am metalldiebstahl nicht viel ändern.

der hehler ist nicht besser als der stehler. im gegenteil.

in deutschland habe ich nicht gerade das gefühl, dass wirklich etwas gegen hehlerei unternommen wird. hier kannste ganze denkmäler abmontieren und zum schrotthändler bringen, ohne dass da viel zu passieren scheint.

es sollte ein herkunftsnachweis für schrott eingeführt werden. oder wieder staatlich kontrollierte sero-annahmestellen.
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15.11.2011 16:07 Uhr von Ich_bins_wieder
 
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Juhu: dank NitroPenta gehört seit heute Luxemburg zu Deutschland; war mir neu, aber an lernt ja nie aus :-)

Zur News, die müssen es echt nötig haben das Zeug zu klauen, aber es scheint ihnen ja gelungen zu sein, 100kg ohne große Probleme zu entwenden. Ich bin auch für stichprobenartige Kontrollen; zumindest was östliche Staaten angeht.
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15.11.2011 17:20 Uhr von artemi
 
+2 | -1
 
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da wäre ich aber bächtig möse an seiner stelle.
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15.11.2011 17:21 Uhr von Norman-86
 
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Hohe Volt Leitung mit wenig Amper und Watt.. sonst hätte die sache kann schön Schwarz enden können.
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15.11.2011 18:05 Uhr von Ich_denke_erst
 
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Unrentabel: Mal abgesehen von den Stromstärkediskussionen die ja sehr interessant sind - 100 Kg Kupfer bringt beim Schrotthändler derzeit etwa 500.-€. Für das Geld seine Gesundheit oder sein Leben zu riskieren ist schon idiotisch. Oder dafür in den Knast gehen. Unddann war es noch eine Bande d.h. die 500 Euro müssen noch geteilt werden.
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15.11.2011 18:14 Uhr von abymc1984
 
+3 | -1
 
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Hohe Volt Leitung mit wenig Amper und Watt meine fresse...
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15.11.2011 20:08 Uhr von umb17
 
+1 | -0
 
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Bitte um Aufklärung: Asi oder Assi?

wenns doch von asozial kommt, dann doch wohl nur ein S.
Die Version mit Doppel-S sieht für mich wie eine Abkürzung von Assistent aus.
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15.11.2011 20:14 Uhr von Thorjaeger
 
+1 | -0
 
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Wie zum Teufel breche ich in einen Transformator ein???
Muesste so ziemlich der Gleiche Aufwand sein, wie in einen Tresor, nur tödlich. ;-)

Riesenglück für den Deppen, den die dort "vergessen" haben, wird zwar höllische Schmerzen leiden, aber er lebt.

[ nachträglich editiert von Thorjaeger ]
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15.11.2011 20:50 Uhr von 1234321
 
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Das ist die Strafe vom lieben Gott. Der Mann hatte es nicht besser verdient.
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15.11.2011 21:41 Uhr von Weitblick2601
 
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Eine Hochspannungsleitung sollte man nicht zum Festhalten verwenden. Hier mal ein kleines Video aus Indien:

http://www.liveleak.com/...
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15.11.2011 22:26 Uhr von shadow#
 
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Die finden schnell einen neuen Kollegen: Könnte daran liegen dass sie immer noch mehr an der Aktion verdient haben als man hier für eine Woche Mindestlohn bekommt.

Und das eigentliche Problem sind die Schrotthändler.
Es ist ja nicht so dass man das Zeug in Osteuropa oder Weitfortistan verhökern müsste, das geht im Ort nebenan.
Man bekommt nur ein bisschen weniger wenn es zu offensichtlich ist dass der "Schrott" grade frisch geklaut wurde.
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15.11.2011 22:28 Uhr von Norman-86
 
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@Weitblick2601: Da haste aber ein Video rausgesucht.. das sieht mal richtig aua messig aus. Der erstart ja regelrecht und fählt auch so um.. man hört leicht im hintergrund nur noch NEIN NEIN..

echt krass..
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15.11.2011 23:00 Uhr von gsxacl
 
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65KV: Verkettet oder gegen Erde?

Ich frag mich wann die ersten versuchen das Neodym aus beispielsweise Windenergieanlagen o.ä. zu klauen.

[ nachträglich editiert von gsxacl ]
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16.11.2011 07:12 Uhr von bpd_oliver
 
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Bei: mindestens 30A, die durch den armen Kerl flossen, dürften Stromeintritts- und austrittspunkte nicht mehr wirklich relevant sein. Und dem Dieb wirds jetzt ziemlich egal sein, dass sein Körper mal eben 2 Gigawatt Leistung (wohl hauptsächlich in Wärme) umgesetzt hat.
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16.11.2011 08:52 Uhr von JuTuPeaY
 
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Freunde? Nur weil man zusammen mit anderen Einbrechen geht, müssen es ja keine Freunde sein.. sieht man ja. Am ende heißt es eh, jeder für sich.
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16.11.2011 09:15 Uhr von Bravehart10191
 
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Also: wer bricht auch schon in einer Trafo Staion ein, naja würd mich nicht Wundern, wenn der nun im Krankenhaus liegende Dieb den Energiekonzern auf Schmerzensgeld verklagt, da die Leitung nicht entsprechend isoliert und gesichert war :D. In den USA würd er damit vielleicht sogar durchkommen...

Naja er sollte vielleicht mal drüber nachdenken seine "Kumpels" der Polizei zu melden, solche Kollegas hättens nicht anders verdient.....

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