15.11.11 11:19 Uhr
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Deutsche Wirtschaft stärker als erwartet

Trotz Wirtschaftskrise in Europa braucht sich Deutschland nicht zu verstecken. Von Juli bis September legte das Bruttoinlandsprodukt um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zu.

Das liegt zum einen an den Verbrauchern, die den Motor der deutschen Wirtschaft am Laufen halten. Für Schwung sorgten vor allem Unternehmen, die im Sommer in Fahrzeuge, Maschinen und anderen Ausrüstung investierten.

Trotzdem droht Deutschland in den kommenden Monaten wegen der Krise eine Flaute, allerdings steht die Bundesrepublik im Vergleich zum restlichen Europa gut da.


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WebReporter: Reezor80
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Wirtschaft, Quartal, Bruttoinlandsprodukt
Quelle: www.welt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.11.2011 12:19 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+6 | -5
 
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Ist doch kein Wunder die Handels- und Zahlungsbilanzdefizite in Südeuropa werden ja munter weiterfinanziert.

Also freut´ Euch demnächst auf die Rechnungen für die Geschenke.

Ponzi lässt grüßen.

Im Übrigen: Ich liebe unkritische News-Distributoren, die sich vor den Karren Berlins spannen lassen.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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15.11.2011 12:27 Uhr von verni
 
+6 | -2
 
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Propaganda: schlimmer als im 3. Reich ist das...mehr nicht mehr.
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15.11.2011 12:39 Uhr von Pilot_Pirx
 
+2 | -1
 
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Gleichschaltung: kritische Aspekte werden wirklich in den Medien fas völlig ausgeblendet. Investigativer Journalismus? Fehlanzeige...
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15.11.2011 13:07 Uhr von Urrn
 
+0 | -3
 
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@Baron-Muenchhausen: Für die Zahlungen an Südeuropa fahren wir saftige Zinsen ein, die diese Staaten begleichen müssen. Zudem kann sich DE aktuell quasi zum Nulltarif verschulden.
Das bedeutet, dass der hier so wichtige Mittelstand besonders günstig an Kredite kommt. All das sind zur zeit Faktoren für die gute Wirtschaftslage.
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15.11.2011 13:40 Uhr von Pilot_Pirx
 
+1 | -2
 
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davon habe ich aber: noch nichts gemerkt, daß der Mittelstand an besonders günstige Kredite kommt... oder daß für den doch immer als sooo wichtig beeichneten Mittelstand überhaupt mal tatsächlich was getan wurde...

[ nachträglich editiert von Pilot_Pirx ]
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15.11.2011 13:49 Uhr von Urrn
 
+1 | -0
 
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@Pilot_Pirx: Kennst du einen Unternehmensleiter im Mittelstand oder bist selbst einer, um das beurteilen zu können?
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15.11.2011 14:17 Uhr von Pilot_Pirx
 
+1 | -1
 
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ich kenne einige: und bin sogar selbst einer;)

Die Zinsen aufs Tagesgeld sind natürlich extremst gesunken, die für Kredite dagegen kaum, bei Betriebsmitelkrediten ist sogar alles beim alten - weil ja das Risiko angeblich sooo hoch ist bei den Firmenkrediten.

[ nachträglich editiert von Pilot_Pirx ]
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15.11.2011 15:12 Uhr von Urrn
 
+0 | -0
 
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@Pilot_Pirx: Bion zwar selbst keiner, kann aber von den Erfahrungen eines Bekannten sprechen. Kredite seien, vorallem jetzt um die Winterzeit zu überbrücken, sehr günstig, da eben auch die Banken an günstig verzinstes Geld durch die EZB kommen.

Naja, gibt wohl überall zwei Seiten.
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15.11.2011 18:04 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+1 | -2
 
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@Urrn: Du schreibst:
"Für die Zahlungen an Südeuropa fahren wir saftige Zinsen ein, die diese Staaten begleichen müssen. Zudem kann sich DE aktuell quasi zum Nulltarif verschulden."

Träum weiter...

Du schreibst:
"Das bedeutet, dass der hier so wichtige Mittelstand besonders günstig an Kredite kommt. All das sind zur zeit Faktoren für die gute Wirtschaftslage."

...dir ist schon klar, dass innerhalb der Eurozone 8 Jahre lang Ersparnisse in die andere Richtung - nämlich gen Südeuropa - geflossen sind? Hierzulande war und ist Investionsflaute - auch dank Lohn, Sozial- und Rentendumping.

Betrachtet man das durchschnittliche Wirtschaftswachstum seit bestehen der Eurozone, sind Deutschland und Italien auf den letzten Plätzen. Wachstumsgewinner sind Griechenland und Irland - beide hatten ein 3x höheres Wachstum wie Deutschland (3,6% bzw. 3,9%).

Das wir jetzt niedrige Zinsen haben liegt alleine an der Europanik. Das Kartenhaus ist dabei zusammenzufallen und die Rechnungen flattern uns demnächst nur so ins Haus.


Hier mal eine kleine Übersicht:

Anteiliges finanzielles Risiko für die Bundesrepublik Deutschland

IWF: Das Rettungspaket des Internationalen Währungsfond (IWF) hat einen Gesamtumfang von 250 Milliarden Euro. Daran wäre Deutschland im Fall eines Ausfalls von Griechenland, Italien, Portugal und Spanien mit 15 Milliarden Euro beteiligt.

ESM (Bareinzahlung): Insgesamt 80 Milliarden Euro in bar haben die beteiligten Staaten zum Euro-Rettungsschirm ESM beigesteuert. Deutschland trägt im Fall eines Ausfalls von Griechenland, Italien, Portugal und Spanien mit 22 Milliarden Euro fast ein Drittel.

ESM (Bürgschaften): Zu den Bareinzahlungen haben die Euro-Länder Garantien in Höhe von insgesamt 620 Milliarden Euro übernommen. Im Ernstfall müsste Deutschland die Kosten bis zu 168 Milliarden Euro mittragen.

IWF-Rettungsplan für Griechenland: Für die Rettung Griechenlands hat der IWF 30 Milliarden Euro bereit gestellt. Zwei Milliarden Euro davon kommen aus Berlin.

EU-Rettungsplan für Griechenland: Die Europäische Union hat für die Griechenland-Rettung ein Paket von 80 Milliarden Euro geschnürt. Die Bundesregierung ist mit 27 Milliarden Euro beteiligt.

EZB-Staatsanleihenkäufe: Die Europäische Zentralbank hat für rund 96 Milliarden Euro Staatsanleihen gefährdeter Euro-Länder erworben. Mit 32 Milliarden Euro trägt Deutschland davon ein Drittel.

Target-Verbindlichkeiten: Die Target-Verbindlichkeiten Griechenlands, Portugals, Irlands und Spaniens machen mit 340 Milliarden Euro einen Großteil der Gesamtsumme aus. Deutschlands Anteil: 113 Milliarden Euro.

Gesamt: Insgesamt umfassen sämtliche Rettungspakete ein Volumen von 1496 Milliarden Euro. Im denkbar schlechtesten Fall entfielen auf die Bundesrepublik Deutschland also 379 Milliarden Euro.

(Quelle: Wikipedia)

Anmerkungen: Die Targetverbindlichkeiten gegenüber Deutschland wachsen zur Zeit um monatlich etwa 35-40 Mrd. Euro.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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15.11.2011 19:20 Uhr von Urrn
 
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@Baron-Muenchhausen: TL;DR

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