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China: Finanzamt weigert sich Anzahlung Ai Weiweis für Millionenstrafe anzunehmen

Der chinesische Künstler und Regimekritiker Ai Weiwei hat von seinen Unterstützern zahlreiche Spenden für seine angebliche Steuerschuld bekommen (ShortNews berichtete).

Dieses Geld wollte Ai Weiwei nun für eine Anzahlung der Steuerschuld verwenden, doch das chinesische Finanzamt lehnte die 970.000 Euro ab.

Eine Anzahlung wäre eine Voraussetzung um einen Widerspruch gegen die geforderte Steuernachzahlung von 1,7 Millionen Euro einzulegen, die der Künstler bis zum morgigen Dienstag komplett einzahlen soll.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: China, Steuer, Finanzamt, Ai Weiwei, Regimekritiker
Quelle: www.spiegel.de
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2011 17:24 Uhr von korem72
 
+5 | -0
 
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Erweiterung: das Finanzamt lehnte die Einzahlung nicht ab, allerdings sollte das Geld auf ein Konto überwiesen werden ( damit ist dann eine Rücknahme ausgeschlossen!)
Herr Ai wollte das Geld allerdings bar beim Finanzamt "hinterlegen" um im Falle eines gewonnenen Rechsstreites wieder an das Geld zu kommen ( um es den Spendern eventuel rückzuerstatten)
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14.11.2011 19:50 Uhr von Perisecor
 
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@ Zeus35: Na dann nenn doch einfach mal ein paar Leute in Deutschland oder im Westen, bei welchen Steuerschulden erfunden werden, um sie mundtot zu machen?

Ai Weiwei ist ja nur ein Name auf einer langen Liste von Regimekritikern, welche plötzlich über Nacht extreme Steuernachzahlungen zu leisten hatten - und das in aller Regel nicht können, was dann natürlich ein Wegsperren für viele Jahre legitimiert...

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