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Griechischer Verteidigungsetat sehr hoch aufgrund angeblicher Bedrohung durch Türkei

Das griechische Militär spricht gern von einer "türkischen Bedrohung", wenn es um den hohen Militäretat und die hohen Ausgaben für Waffensysteme geht.

Schuld daran sind jedoch nicht allein die Griechen: Die Nationen, die Griechenland sehr gerne mit Waffen beliefern, akzeptieren dieses Argument aufgrund der großen Gewinne, die sie aus den Verkäufen erzielen. Auch Deutschland ist unter den Zulieferern.

Ebenso ist es fraglich, welche Rolle Deutschland bei einem U-Boot-Deal mit Griechenland spielte. Der Politikwissenschaftler und Rüstungsexperte Jerry Sommer fragt sich, wozu denn die Griechen U-Boote benötigen, die mehrere Monate dauernde Tauchfahrten durchführen können.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Griechenland, Verteidigung, Bedrohung, U-Boot
Quelle: www.news.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2011 14:31 Uhr von FrankaFra
 
+5 | -6
 
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Noch 2008 gaben die Griechen 8,6 Milliarden Euro für das Militär aus, das entspricht einem Anteil von 3,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).
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14.11.2011 14:36 Uhr von nonotz
 
+4 | -8
 
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klar: weil die Türkei in die EU will, fallen sie bald in Griechenland ein
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14.11.2011 14:40 Uhr von Captain-Iglo
 
+14 | -3
 
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Falsch wiedergegeben: "Obwohl es seit 1952 zu keinerlei ernsteren Spannungen zwischen der Türkei und Griechenland kam"

Quelle:
"Griechenland und die Türkei sind seit 1952 gleichberechtigte Nato-Partner, zu ernsthaften militärischen Spannungen ist es schon lange nicht mehr gekommen."

1952 sind bei in die NATO aufgenommen worden, und 1974 kam es zur Zypern-Krise wo beide Länder direkt oder indirekt am Krieg/Kampf beteiligt waren
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14.11.2011 14:41 Uhr von Rechthaberei
 
+11 | -6
 
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Der Zypern-Konflikt ist durchaus aktuell: http://krisen-und-konflikte.de/...

http://www.welt.de/...


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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14.11.2011 14:45 Uhr von Acun87
 
+6 | -15
 
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wenn mal: wieder wer schuld ist, dann natürlich die türken. wer sonst ?! :D
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14.11.2011 14:52 Uhr von Rechthaberei
 
+8 | -8
 
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In der Ägäis geht es um den Verlauf der Grenze: zwischen den beiden Ländern. Die Festlegung des Grenzverlaufes ist sehr umstritten, weil wirtschaftliche und militärische Interessen auf dem Spiel stehen. Wirtschaftlich geht es um potentielle Ölvorkommen, die beide Länder ausbeuten wollen.
Unstimmigkeiten gibt es wegen der in Nordzypern stationierten türkischen Soldaten. Die EU bekräftigte den Herrschaftsanspruch der Republik Zypern über die gesamte Insel und sieht daher auch ganz Zypern als Teil des EU-Gebietes an.
Der Versuch der Republik Zypern, Flugabwehr-Raketen auf der Insel zu stationieren, führte Mitte der 1990er Jahre fast zu einem Krieg. Die Raketen wurden letztlich nicht stationiert.

http://www.welt.de/...


Seit über 20 Jahren verletzt die Türkei nun schon hin und wieder trotz Nato-Mitgliedschaft die griechische Lufthoheit, indem sie mit ihrer Luftwaffe im griechischen Luftraum unerlaubt operiert. Außerdem erhebt die Türkei Anspruch auf mehrere Ägäis-Inseln, weshalb
Griechenland seit Jahrzehnten auch dagegen rüsten tut.

http://de.wikipedia.org/...


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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14.11.2011 14:56 Uhr von DerTuerke81
 
+5 | -16
 
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14.11.2011 15:17 Uhr von Rechthaberei
 
+2 | -5
 
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Auf dem südeuropäischen Inselstaat Zypern: wird neben einem Dialekt des Griechischen (Zypriotisches Griechisch) auch Türkisch, Arabisch (Maroniten) auch Englisch als Bildungs- und Verkehrssprache gesprochen.
Die offiziellen Amtsprachen Zyperns sind Türkisch und Griechisch.
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14.11.2011 15:24 Uhr von usambara
 
+9 | -5
 
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@Rechthaberei: Maroniten sind Christen und keine muslimische Araber.

@H311dr1v0r
Die Griechen leihen sich Geld bei deutschen Banken um deutsche Waffen zu kaufen und diese Schulden zahlt nun der deutsche Steuerzahler. Ein solcher Deal ist ganz klar von der deutschen Politik eingefädelt.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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14.11.2011 15:32 Uhr von malhier-malda
 
+4 | -0
 
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@usambara: kann sein, aber seit wann hindert einem die Nationalität eine andere Religion zu haben?

zurück zum thema...
einfach nur schlecht, da muss man sogar fast ein bischen Lachen.
Die verschulden sich bis zum geht nich mehr und die Sündenböcke sind sowohl die Türken als auch die Länder de Waffen verkaufen, aber die Griechen, die sind natürlich an nix schuld
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14.11.2011 15:33 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -1
 
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Tja: "Der Politikwissenschaftler und Rüstungsexperte Jerry Sommer fragt sich, wozu denn die Griechen U-Boote benötigen, die mehrere Monate dauernde Tauchfahrten durchführen können. "


Das sollte man 1. den Käufer und nicht den Verkäufer fragen und 2. sollte sich der Rüstungsexperte fragen, wieviele U-Boote man heutzutage noch bekommt, die NICHT monatelang unter Wasser bleiben können.

Man bekommt heute ja auch keine Golf1 mehr...
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14.11.2011 16:09 Uhr von misantroph
 
+1 | -2
 
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warum: werden den griechen in allen bereichen sparmaßnahmen auferlegt, außer in der rüstung? warum war der verzicht auf die u-boote nicht teil der rettungspakete?
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14.11.2011 16:18 Uhr von Jolly.Roger
 
+2 | -0
 
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@misanthroph: "warum werden den griechen in allen bereichen sparmaßnahmen auferlegt, außer in der rüstung? "

Auch beim Militäretat wurde seitdem gespart. Steht in der Quelle:
2008: 8,6 Milliarden
2010: 6 Milliarden
2011: 1,3 Milliarden (Waffenkäufe)
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14.11.2011 16:42 Uhr von Rechthaberei
 
+1 | -3
 
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@Usambara: Die Maroniten sind eine der größten und ältesten christlichen Religionsgemeinschaften im Libanon.
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14.11.2011 22:12 Uhr von Acun87
 
+3 | -3
 
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@ rechthaberei: guck mal z.b. auf die insel megisti und ro. das soll griechischer boden sein ?

guck mal wie weit entfernt das von griechischem boden ist. von dort aus kann man an die türkische küste schwimmen.

http://maps.google.de/...

griechenland nennt diese inseln sein eigen, einfach so. und das nennst du griechisches hoheitsgebiet. opfer
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14.11.2011 23:39 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -2
 
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@Acun87: Blödes Beispiel....

Kastelorizo (Megisti) ist schon seit der Antike besiedelt, und zwar griechisch. Da war von den Osmanen noch nix zu sehen.

Übrigens genauso wie die komplette Westküste Anatoliens bereits im 2. Jahrtausend Jahre v. Chr. von ionischen, aiolischen und dorischen Griechen besiedelt war.



"opfer"

Ja, gell.... ;-)
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21.11.2011 03:37 Uhr von Don_Corleone
 
+0 | -0
 
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Lächerlich das Ganze: Erstens sind beide Länder NATO-Partner und keiner wird da einfach mal zwecks Grenzbegradigung einfallen. Zweitens ist klar, dass die Türken die Griechen in einer Art Blitzkrieg in kürzester Zeit platt machen könnten.
Allein in Istanbul leben mehr Menschen als in ganz Griechenland und das sagt einiges über das Mobilmachungspotential der Türkei aus...

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