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Griechenland: Steuersünder sollen zahlen oder ihre Namen werden veröffentlicht

Die neue Regierung Griechenlands hat ihren Schuldnern ein Ultimatum gesetzt. So hat jeder Steuersünder des Landes, der mit mehr als 150.000 Euro in der Kreide steht bis zum 24. November zu zahlen. Ansonsten werden ihre Namen öffentlich bekannt gemacht.

Auch die Datenschutzbehörde und die Staatsanwaltschaft begrüßen diesen Schritt. Die größte Summe tragen 40 Personen, mit jeweils über 100 Millionen Euro. Einer von ihnen hat ein Jahresgehalt von 42.000 Euro angegeben.

Der Spitzenreiter schuldet dem Staat 636.000.000 Euro.


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WebReporter: Chuck-Norris
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, Steuer, Name, Steuersünder, Lukas Papademos
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2011 14:18 Uhr von quade34
 
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können die Griechen: so lange Listen drucken?
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14.11.2011 14:21 Uhr von Chuck-Norris
 
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Die existiert schon: Die Liste ist ja der Anlass gewesen. Bisher wurde nur kein Name bekannt, aber die Liste kam ja vom Finanzministerium!
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14.11.2011 14:30 Uhr von nonotz
 
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Datenschutzbehörde: Die begrüßen das? Na dann gute Nacht
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14.11.2011 15:36 Uhr von Lucotus
 
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Interessante Idee: Wenn ein wütender Lynchmob sich einen der "Steuersünder" vorgeknöpft hat, bekommen die restlichen ja vielleicht Schiss und bezahlen ihre Schulden.

Irgendwie mittelalterlich, ich stelle es mir aber recht effektiv vor.
Was ein wütender Lynchmob bewirken kann, hat man ja 1789 in Frankreich erlebt...
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14.11.2011 17:16 Uhr von ArrowTiger
 
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Wer´s glaubt! Gerade dem neue Ministerpräsident und Ex-Banker Lucas Papademos nehme ich das nicht ab!

"Nach fünf Tagen Verhandlungen hat man sich in Athen am Donnerstag nachmittag auf den Nachfolger von Ministerpräsident Giorgos Papandreou geeinigt. Loukas Papadimos, im Ausland anglifiziert als Lucas Papademos bestens bekannt, soll bis auf weiteres die Fäden in Griechenland ziehen. Der ehemalige Vizechef der Europäischen Zentralbank gehörte sicherlich zu den Wunschkandidaten sowohl der einheimischen als auch der in Brüssel und Washington herrschenden Eliten. Hatte er sich doch schon zu seiner Amtszeit als Präsident der griechischen Nationalbank lang vor der Krise für eine rigorose Umverteilungspolitik zugunsten des Kapitals eingesetzt."

Quelle: http://www.jungewelt.de/...

Wobei, vielleicht war das nur ein ganz ausgefuchster Plan, Steuern für Griechenland zu generieren? Zuerst mache ich die Eliten reich, dann zwinge ich sie zum Steuern zahlen? ;-)))

Na ja, ernsthaft: ich denke mal, die griechischen "Superreichen" werden sicher verschont. Zahlen darf dann der bessergestellte Mittelstand sowie diejenigen Millionäre im max. 2-stelligen Mio.-Bereich...

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