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Saudi-Arabien: Die Welt ist entsetzt über eine Exekution mit dem Schwert

Am gestrigen Sonntag wurde im ultrakonservativen Saudi-Arabien, Mohammed al-Jawad mit dem Säbel hingerichtet. Eine saudi-arabische Behörde erklärte, dass al-Jawad wegen einem Mord zum Tode verurteilt wurde.

In Saudi-Arabien wird konsequent das islamische Recht der Scharia praktiziert. Vergewaltiger, Mörder und Räuber, die einen bewaffneten Überfall begangen haben, erwartet die Todesstrafe. Alleine in diesem Jahr wurden bei Hinrichtung schon 68 Menschen exekutiert.

Die internationale Organisation für Menschenrechte "Amnesty International" hatte sich bereits vor Monaten über die große Anzahl von Exekutionen in Saudi-Arabien sorgen gemacht und um die Einstellung der Hinrichtungen gebeten. Letztes Jahr wurden in Saudi-Arabien 27 Menschen hingerichtet.


WebReporter: Captain-Iglo
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Welt, Saudi-Arabien, Schwert, Exekution
Quelle: www.heute.at

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62 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2011 10:39 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+85 | -11
 
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Naja bestimmt schneller und somit "angenehmer" als via Giftspritze oder E-Stuhl (Ok, den gibt´s ja nicht mehr, aber trotzdem) - macht dieses Gesetz von Minderbemittelten für Minderbemittelte namens Scharia natürlich nicht besser..
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14.11.2011 10:46 Uhr von kingoftf
 
+81 | -7
 
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Auch: schon angekommen im 12.Jahrhundert ?
Das ging ja flott!
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14.11.2011 10:46 Uhr von sooma
 
+44 | -2
 
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Mittelalterlicher Hinterhof http://de.wikipedia.org/...

Schon etwas älter:
http://www.hotelsclick.com/...

"In Saudi-Arabien stehen die Gesetze des Korans (Das unverfälschte Wort Gottes) und der Sunna (Scharia) über den Menschenrechten. Daher sind schwerste Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung. Der Jahresbericht 2003 der Organisation Amnesty International listet unter anderem die folgenden Tatbestände auf:

* Inhaftierung gewaltloser politischer Oppositioneller
* Folterungen von Gefangenen
* Anwendung von Prügelstrafen (meistens Auspeitschungen) * Amputationen von Gliedmaßen als Bestrafung

In Saudi-Arabien sind Frauen gemäß wahhabitischer Tradition in einigen Rechten eingeschränkt; im Strafsystem werden ihnen aber einige mildernde Umstände zugesprochen. Die Liberalisierungsanstrengungen der Regierung haben ihre ersten Früchte getragen (siehe unten). Frauen müssen sich mit der sogenannten Abaja verhüllen. Inzwischen ist es zwar Pflicht, dass jede Frau einen Personalausweis besitzt, das Land darf aber ohne eine Genehmigung nicht verlassen werden. In Saudi-Arabien ist Frauen das Lenken von Kraftfahrzeugen strikt untersagt. Im Oktober 2005 bestätige König Abdullah, dass sich daran in nächster Zeit nichts ändern werde. Erst seit 1966 dürfen Frauen Schulen besuchen. Inzwischen ist im Bildungssektor die Liberalisierung so weit vorangeschritten, dass die Mehrheit der Studenten Frauen sind. Sie müssen ihre Vorlesungen allerdings am Bildschirm verfolgen, da in der Universität wie im gesamten öffentlichen Raum der Grundsatz gilt, dass Frauen keinerlei Kontakt zu nichtverwandten Männern haben dürfen. Frauen haben keine politischen Rechte. Bis 2001 durften sie noch nicht einmal einen eigenen Pass besitzen. Daher bekleiden sie auch in der Regierung, die mehrheitlich von Mitgliedern des Königshauses gestellt wird, keine Positionen. Viele Berufe waren ihnen nicht zugänglich, heute ist den Frauen fast jeder Beruf zugänglich, allerdings unter der Voraussetzung strikter Geschlechtertrennung am Arbeitsplatz. Sie dürfen das Land ohne Erlaubnis ihres Ehemannes oder eines anderen männlichen Vormunds nicht verlassen. Frauen besitzen derzeit weder aktives noch passives Wahlrecht. Demokratische Wahlen gab es erstmals 2005, jedoch nur auf kommunaler Ebene. Dabei konnten die Männer nur die Hälfte der Abgeordneten bestimmen. Der Rest wird weiterhin vom Königshaus berufen. An den nächsten Kommunalwahlen sollen sich laut offizieller Verlautbarungen auch Frauen beteiligen können, was im Land jedoch umstritten ist. Die Umsetzung dieser Ankündigungen bleibt deshalb unsicher."
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14.11.2011 10:47 Uhr von Jaecko
 
+43 | -2
 
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@Jesus: Angenehmer/schneller isses nur dann, wenn der Metzger sein Handwerk kann. Wenn er daneben haut, hat der "Kunde" ein Problem.

Und zum Old Sparky: Wenn ich mich nicht verzählt hab, wird in 9 US-Staaten der elektrische Grill immer noch auf Standby gehalten.
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14.11.2011 11:01 Uhr von Oberhenne1980
 
+31 | -8
 
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Ein Säbel ist soviel Schwert, wie eine Pistole ein Gewehr ist.
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14.11.2011 11:12 Uhr von MVPNowitzki
 
+7 | -12
 
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Saudi Arabien: Ein Land, dass so ziemlich die ganze Welt in seinen Händen hält(Erdöl), sollte schon ein "bisschen" moderner sein...
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14.11.2011 11:16 Uhr von MC_Kay
 
+22 | -0
 
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Trotz dieser Strafen gibt es dennoch Menschen, die diese Verbrechen begehen...
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14.11.2011 11:17 Uhr von RoB-D
 
+11 | -4
 
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lol: Wie lächerlich ist das bitte?! als ob nicht jeder wüsste was die kaputten da immer veranstalten ist doch "normal" also was solls wenn se Spaß dran haben und ihre tolle "Religion" das will bittesehr
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14.11.2011 11:29 Uhr von TieAss
 
+15 | -3
 
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Ich frage mich gerade grundsätzlich warum die News so schlecht bewertet wird? Die ist doch durchaus gut geschrieben!
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14.11.2011 11:36 Uhr von hboeger
 
+2 | -8
 
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@Autor: War es nun ein Schwert oder ein Säbel ?

In der Quelle ist nur von einem Säbel die Rede

Ist schon ein Unterschied.

[ nachträglich editiert von hboeger ]
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14.11.2011 11:44 Uhr von Norman-86
 
+3 | -16
 
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14.11.2011 11:53 Uhr von JesusSchmidt
 
+9 | -9
 
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@TieAss: schwert != säbel
komma im ersten satz falsch
"wegen einem Mord"
"wurden bei Hinrichtung schon 68 Menschen exekutiert"
"sorgen gemacht"

von der ständigen wiederholung von "hinrichten" einmal ganz abgesehen...
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14.11.2011 11:54 Uhr von Kaan71
 
+7 | -9
 
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GENAU so hätte der Westen die: islamischen Staaten.
Warum wohl sonst ist Saudi-Arabien der Liebling des Westens (Siehe z.B. Waffenlieferungen usw.).

Sogar Iran ist nicht so zurückgeblieben in vielen Bereichen.
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14.11.2011 11:55 Uhr von Tingting
 
+10 | -5
 
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das ist wie 11. Meter schießen: Der Henker (Schwertfreak) wird ausgebuht wenn er nicht mit einem Versuch den Kopf ganz abkriegt.

Wenn er es schafft bekommt er applaus.

Wieso muss ich jetzt an Resident Evil denken???
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14.11.2011 12:01 Uhr von Skeadr
 
+20 | -6
 
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Traurig wie hier gemeckert wird über diese Art der Bestrafung. Und in der nächsten Kindervergewaltigungsnews wird dann lauthals nach "SCHWANZ AB" geschrieen...
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14.11.2011 12:34 Uhr von Chuzpe87
 
+8 | -18
 
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14.11.2011 12:57 Uhr von Schwertträger
 
+16 | -7
 
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Interessanter "Abschreckungseffekt": Das sollten sich unsere Todesstrafenbefürworter mal durchlesen. Ist doch interessant, dass es trotz dieses ach so tollen Abschreckungseffektes der Todesstrafe (hier sogar öffentlich per Krummschwert) in diesem Jahr bereits 67 Fälle gab, in denen diese Strafe notwendig wurde.
Scheint also nicht so weit her zu sein mit dieser Abschreckungswirkung.
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14.11.2011 12:58 Uhr von Floppy77
 
+12 | -2
 
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Wenn man in Saudi-Arabien gegen die Missstände: demonstriert kann man wegen "Störung der öffentlichen Ordnung, Aufruhr gegen die Monarchie und Missachtung amtlicher Verordnungen vor" verklagt werden.

http://derstandard.at/...

Während bei den einen Staaten militärisch eingegriffen wird, um angeblich demokratischen Staaten den Start zu erleichtern und die alten Despoten los zu werden, schaut man bei anderen Staaten lieber in die andere Richtung und tut als wäre nichts geschehen.
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14.11.2011 13:03 Uhr von Pr3dator
 
+3 | -11
 
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"Die internationale Organisation für Menschenrechte "Amnesty International" hatte sich bereits vor Monaten über die große Anzahl von Exekutionen in Saudi-Arabien sorgen gemacht und um die Einstellung der Hinrichtungen gebeten."

genau, die deutsche Justiz ist da sehr vorbildlich im Umgang mit Kinderschändern und Vergewaltigern - 5 Jahre auf Bewährung.
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14.11.2011 13:51 Uhr von ur.ce
 
+6 | -14
 
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Richtig so: Ihr würdet natürlich so einen Mörder für 2 Jahre in den Knast schicken, bei guter Führung nach 6 Monaten freilassen. Dann kann sich der Typ getrost neuer Opfer suchen. Bei Kinderschändern ist das noch einfacher. Die gehen für 3 Monate ins Krankenhaus, man pflegt und hegt ihn und sagt das er nichts dafür kann, weil er krank ist. Nach den 3 Monaten kommt der raus und das nächste Kind muss daran glauben.
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14.11.2011 14:13 Uhr von Serverhorst32
 
+10 | -20
 
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14.11.2011 14:26 Uhr von Kaan71
 
+5 | -14
 
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@Serverhorst Die Hetze ist vondemher Assi, weil es ein Land betrifft der nur aufgrund des Westens in der jetzigen Form existiert.

Auch Iran wäre z.B. weit moderner, wenn es nicht seit fast nem halben Jahrhundert von dem Westen bedrängt wäre.

Wir Moslems sehen also diese Hetzer eher als Idioten an, weil DAS nicht der Islam ist.
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14.11.2011 14:27 Uhr von ulkibaeri
 
+6 | -3
 
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Säbel oder Schwert? Mit was wurde er denn nun geköpft?
Oder war es doch eine Keule?
Fragen über Fragen.
Und die Antwort kommt...
...
...
...
...
...
nie! hrhr
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14.11.2011 14:31 Uhr von mysteryM
 
+1 | -5
 
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ultrakonservativen: was für eine wortwahl....
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14.11.2011 14:43 Uhr von Acun87
 
+7 | -13
 
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sowas sollte: man hierzulande als strafe für pädophile und vergewaltiger einführen.

diese leute kommen dank unseres rechtsystems nach ein paar jahren wieder frei und begehen den selben müll wieder.

solch ein gesindel wird durch unsere steuern mitfinanziert

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