14.11.11 09:20 Uhr
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US-Autor über Deutsche: "Sie sehnen sich nach Scheiße"

In seinem neuem Buch "Boomerang" widmet sich US-Bestsellerautor Michael Lewis europäischen Mentalitäten. Dazu bereiste er mehrere Länder Europas, darunter Deutschland. Die Zeit zwischen 2002 und 2007, so Lewis, förderte die freie Entfaltung der Volksseelen und sei somit geeignet für Charakterstudien.

Schlecht dabei weg kommen die Griechen: Sie seien korrupt und leben auf Kosten anderer. Dabei nennt er das Beispiel dubioser hellenischer Mönche, die mittels einer uralten Besitzurkunde und gutem Draht zum griechischen Premier das Kapital für einen Fonds zu generieren wussten, mit dem sie heute Milliarden bewegen.

Die Deutschen hingegen, so Lewis, "sehnen sich nach Scheiße". Bei der Konsumorgie zwischen 2002 und 2007 blieben sie außen vor, während ihre Banken diese für andere Länder finanzierten. Sie glauben naiv an Regeln - etwa dass der Euro und Wertpapiere stabil seien. Übel weg kommt Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Buch, Deutsche, Autor, Scheiße, Charakterstudie
Quelle: www.welt.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2011 09:20 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+51 | -11
 
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Der Autor hat natürlich völlig recht, auch wenn Welt-Online das natürlich zu relativen versucht:

Einer völlig medien-manipulierten Nation, die nun lernen und akzeptieren soll, dass aufgrund des Totalversagens der politischen Klasse samt ihrer Hofpresse demnächst die Druckerpresse angeworfen wird, wird nun beigebracht, dass sie im Grunde genommen selbst für das Euro-Desaster verantwortlich ist.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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14.11.2011 09:42 Uhr von artefaktum
 
+17 | -46
 
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14.11.2011 09:47 Uhr von JesusSchmidt
 
+13 | -15
 
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blödsinn. keine sau glaubt an die regeln. nichtmal die, die sie machen.

wahrscheinlich droht uns besatzungsmacht nummer 1 einfach mit krieg, wenn wir nicht die spielchen mitspielen. unsere regierung KANN GAR NICHT so dumm sein, wie sie immer vorgibt zu sein.
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14.11.2011 09:52 Uhr von Marco Werner
 
+55 | -5
 
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So ein Quatsch ist das gar nicht: Die Deutschen gelten nicht ohne Grund als disziplinierte Paragraphenreiter,die alles mit sich machen lassen. Denn leider ist an diesem Klischee tatsächlich was dran, ein Großteil der Deutschen ist tatsächlich so,daß es ihnen nur gut geht,wenn´s ihnen eigentlich dreckig geht. Man hat das Gefühl, die Deutschen WOLLEN so leben. Und von Seiten unserer Politiker wird diese Eigenschaft auch fleißig geschürt,indem mit der Nazi-Keule gedroht wird. Bloß nicht aus der Reihe tanzen,weil sonst das Ausland meint,wir wären noch immer die gleichen,die damals im Stechschritt dem Führer hinterhergelaufen sind. Tja..und dieses erzwungene Duckmäusertum bleibt auch im Ausland nicht unbemerkt,wie man sieht.

[ nachträglich editiert von Marco Werner ]
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14.11.2011 10:51 Uhr von sooma
 
+10 | -3
 
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Nicht umsonst gibt es den Ausdruck "Der deutsche Michel"... -.-
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14.11.2011 11:28 Uhr von TommyWosch
 
+15 | -0
 
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das mit der scheisse: ist wörtlich gemeint:
"Der schrieb, dass die Deutschen eine Vorliebe für Fäkalien hätten. Darauf deuteten schon die vielen Kraftausdrücke in der deutschen Sprache hin. Dundes spekulierte gar, schreibt Lewis, dass Hitler den Deutschen deshalb so sympathisch erschienen sei, weil er eine Vorliebe für die Begutachtung seiner Exkremente hatte. "

dieses seltsame Vorurteil der Amis hat mit unseren Toiletten zu tun, welche ein Auffangbecken haben.
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14.11.2011 11:54 Uhr von RoB-D
 
+4 | -9
 
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1. Der Typ soll mal den kopf zu machen
2. Er kann das ja so gut beurteilen
3. Nicht die ganze Bevölkerung kann was dafür wenn die nichtswissenden Politiker das alleinige entscheidungsrecht haben.
4. Der ganze Mist ist meiner Meinung auf "frau" Merkel gewachsen
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14.11.2011 13:21 Uhr von Schwertträger
 
+13 | -1
 
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Halbwissen: >""Der schrieb, dass die Deutschen eine Vorliebe für Fäkalien hätten. Darauf deuteten schon die vielen Kraftausdrücke in der deutschen Sprache hin....."<

Basierend darauf könnte man dann den Amis Sexbesessenheit vorwerfen, weil in der Sprache so viele Sex-Ausdrücke enthalten sind ("have balls" "fuck" usw.).
Genau betrachtet ist das aber ein alter Hut, denn dass die deutsche Fluch-Kultur (und die etlicher nördlicher Länder) auf Fäkalien beruht ("verflixte Scheisse"), die der Engländer und einiger Südländer dagegen auf Sex ("fuck it"), ist eine Erkenntnis, die Altertumsforscher schon vor Ewigkeiten gewonnen haben. Mit aktuellen Vorlieben hat das überhaupt nichts zu tun.

Der Autor scheint mit einem Sammelsurium aktueller Vorurteile ein wenig Geld abgreifen zu wollen. Mehr ist das nicht.
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14.11.2011 13:24 Uhr von Loboloco
 
+5 | -1
 
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Dummheit: Definition des Wortes Dummheit:
Siehe amerikanischer Patriotismus(//Rassismus).
Wird vermutl. in ein paar Jahren so im Duden stehen...

EDIT : Nein, mal im Ernst man sollte nicht mit Steinen werfen wenn man im Glashaus sitzt, lieber Michael Lewis.

[ nachträglich editiert von Loboloco ]
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14.11.2011 13:27 Uhr von Floppy77
 
+5 | -3
 
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Warum ein Buch über Europäer schreiben, wo doch die Amis vor Dummheit strotzen? Da könnte man eine ganze Serie draus machen.
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14.11.2011 14:34 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -4
 
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Mit den deutschen Regeln stehen die Deutschen gar nicht so schlecht da. Ich möchte in kein anderes EU-Land gehen.
Soll sich selbst an die Nase fassen. In den USA träumen sie davon, sie hätten unser System, das nicht ohne unsere Regeln geht.
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14.11.2011 14:37 Uhr von Akaste
 
+7 | -3
 
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was für ein Schwachsinn, da merkt man was der Kerl für ein Halbwissen hat, vorlieben aufgrund von Kraftausdrücken herzuleiten ist ja wohl mehr als nur ein Fehltritt. Der Mann vergisst offensichtlich, dass die heutige Gesellschaft in Amerika und ihre so gern genutzten "Fuck-Ausdrücke" eher daher rühren, dass die Amerikaner in entfernterer Zeit wohl ziemlich spießig waren, zumindest in der Öffentlichkeit, daher gibt in Ihrem Kulturkreis der sexuelle Akt ein gutes Fluchpotential her. Die Deutschen, nicht weniger verspießt, doch eher auf Ordnung und Sauberkeit gemünzt, galten zumindest in der Geschichte als sehr reinlichkeitsfanatisch, daher sind die Fäkalien sehr beleidigungsgeeignet.
Soviel dazu.

Ps. Ich rate den Amerikanern dringend an, sich aus europäischen Angelegenheiten herauszuhalten, sie mögen zwar zum großteil von hier stammen, doch dazu stelle ich nur eine Frage "wer wandert eigentlich aus?" ganz genau, meist doch die Freaks die es vor Ort zu nichts bringen, bekanntlich waren die ersten Amerikaner ja religiöse, ... ich sage mal Spinner.
Wie dem auch sei, um noch einmal auf die europäischen Angelegenheiten zurückzukommen, Amerikaner haben keine, aber auch wirklich garkeine Ahnung von Europa, alles was die von uns wissen sind doch nur Zerrbilder die sie sich selbst erschaffen.
Sicherlich, wir haben auch Vorurteile, doch ist es abstreitbar wenn man sieht wie viele Amerikaner ein ernstes Übergewicht haben zu behaupten das wäre das "fetteste Land der Welt"? Ich denke nicht.
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14.11.2011 16:17 Uhr von backuhra
 
+7 | -1
 
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Wenn man: das deutsche TV so begutachtet stellt man fest, dass er recht hat!
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14.11.2011 16:26 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+1 | -0
 
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@Akaste: Du schreibst:
"Die Deutschen, nicht weniger verspießt, doch eher auf Ordnung und Sauberkeit gemünzt, galten zumindest in der Geschichte als sehr reinlichkeitsfanatisch, daher sind die Fäkalien sehr beleidigungsgeeignet. Soviel dazu."

So etwas nennt man einen assertorischen Satz ;-)

Davon abgesehen, dass die Deutschen in vielen Länder eher als etwas weniger "reinlich" gelten, möchte ich Dir unter Bezug auf die von Dir in Anspruch genommene "Geschichte" einmal zitieren, welches die ersten Anweisungen Napoleons beim Betreten von Köln waren:

"Der Maire der Stadt Köln.
Auf den Bericht seines Polizei-Büros:

- Art. 1 Es ist aufs neue verboten, auf den Straßen bei Gelegenheit von öffentlichen
Lustbarkeiten zu schießen oder Roquette [Raketen] zu werfen, und die Zuwiderhandelnden sollen auf der Stelle ergriffen werden.

- Art. 2 Es ist verboten, Schutt auf die Straßen auszuschütten, und der aus dem Innern der Häuser herkommende Unrat muss in Körbe oder Kübel gesammelt und auf die zur Wegbringung des Kotes bestimmten Karren geschüttet werden.

- Art. 4 Es ist verboten, Schweine durch die Straßen der Stadt herumirren zu lassen.

- Art. 5 Die Eigentümer von Hunden, besonders die Metzger, sind verbunden, selbige zu Haus zu halten...

- Art. 8 Es ist den hiesigen Blaufärbern untersagt, während nämlicher Zeit Leinwand auf die Straßen herabhängen zu lassen.

- Art. 9 Für diejenigen, so in den Straßen der Stadt reiten oder fahren, ist während obbemelter Epoche nur der kleine Trott erlaubt.

Gegeben im Gemeinde-Haus der Stadt Köln am 16. Fructidor 12. J., Unterzeichnet J. J. Wittgenstein Maire.
Von wegen des Maire der Sekretär en Chef, unterzeichnet Dolleschall.
(Ausgewählte Quellen zur Kölner Stadtgeschichte IV. Siehe Literaturangaben)

Ob Du es glaubst, oder nicht. Die Kölner sind Napoleon heute noch dafür dankbar...;-)

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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14.11.2011 16:31 Uhr von sicness66
 
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In diesen Tagen: lässt sich mit Hass gegen andere Länder und Menschen wieder sehr viel Geld verdienen.

Eine schreckliche Entwicklung!
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15.11.2011 00:13 Uhr von Götterspötter
 
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Klingt für mich nach Eigentor :) :D :D: Ich sage nämlich immer "Amerika ist Scheisse" :)

und jetzt fehlt mir nur noch die "Sehnsucht" danach

*grins
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15.11.2011 00:47 Uhr von Hugh
 
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Ich sehe das ganz entspannt ist halt eine Meinung. Na und? Nur eine Meinung. Eine von vielen. Oder wie ein kanadischer Bekannter von mir sagen würde (so viel auch zu dem Thema "Fäkalsprache"):


"Opinions are like assholes - everybody has one, but some of them stink"

[ nachträglich editiert von Hugh ]
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15.11.2011 00:48 Uhr von Peter323
 
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naja: ein bißchen was dran ist da schon:

Die Deutschen lieben ihre Regeln, Gesetze und Pünktlichkeit, was aber keineswegs verkehrt ist und ich glaube nicht, dass wir Naiv sind, außer vielleicht bei der Politik, der wir blind vertrauen und der wir sämtliche Macht inkl. Kontrollfunktionen übergeben haben. Als Volk haben wir leider keine Kontroll und Regelfunktionen während die Regierung die Macht hat und das ist tatsächlich naiv --- da muss direkte Demokratie her.

Die Griechen waren einst ein großartiges Volk mit langer Tradition, die unglaubliches geleistet haben. Heute leider nur noch ein Schatten ihrer selbst, aber jede Hochkultur kommt mal zu Fall und steht wieder auf.
Das aktuelle Verschulden in Griechenland liegt einzig und allein bei der Regierung selbst. Das einfache Volk kann für die Lage rein gar nichts.

Aber alles bekannt und nichts neues würd ich sagen. Er hat das nur nochmal auf den Punkt gebracht.

[ nachträglich editiert von Peter323 ]
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15.11.2011 08:15 Uhr von U.R.Wankers
 
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treffende Beschreibung der Kochkultur der USA: "Sie sehnen sich nach Scheiße"
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15.11.2011 10:36 Uhr von Nico_
 
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Wenn der Autor Recht hat wird sein Buch hier bestimmt ein Bestseller.
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15.11.2011 14:41 Uhr von httpkiller
 
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Irgend jemand hat ja auch das Merkel gewählt. Das sagt doch schon alles. Und nun suhlen wir uns in Selbstmitleid anstatt selbst etwas zu tun.

Irgend wann läuft das Fass dann über und einzelne werden radikalisiert. Nicht die NPD, nicht die Muslime, nicht die Linken gebären radikale Gruppen. Nein das macht die Politik selbst mit ihrer dreisten Annahme das die Deutschen ja leid gewöhnt und auch viel zu bequem sind etwas selbst zu ändern. Und man denen daher jeden Scheiß vorsetzen kann, die fressen es schon. Merkel hat versagt in der Griechenland Kriese und wird es auch in der kommenden Italien Kriese, aber das ist bald wieder vergessen, wie die Katastrophe in Japan, das Opel Fiasko........man könnte diese Liste bis ins nahezu unendliche fortführen.
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17.11.2011 10:10 Uhr von Schoengeist
 
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@autor: Es gibt kein Land auf der Welt, welches so medien-manipuliert ist wie die USA. Siehe Irak-Krieg. Während es hier bei uns Pro- und Kontra Stimmen gab, wurden dort die Medien gleichgeschaltet bzw. schalteten sich FREIWILLIG gleich. Wer in den USA nicht für den Krieg ist, gilt als unpatriotisch. Das ist das Gleiche wie damals in der McCarthy-Ära, nur dass die Leute heutzutage nicht verhört werden. Aber in der Sache hat sich nichts, aber auch gar nichts verändert.
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17.11.2011 11:13 Uhr von Karma-Karma
 
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LOL: Bei Vorliebe für Scheiße muss ich doch glatt daran denken: *g* http://www.paramantus.net/...

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