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Deutscher Arzt bestellte Elfjährige für Pornodreh - Nun sitzt er im US-Knast

Ein deutscher Arzt aus Albstadt in Baden-Württemberg habe im Juni 2010 auf einer US-amerikanischen Internetseite insgesamt 1.350 US-Dollar geboten, um Sex mit einer Elfjährigen haben zu können und die Tat dabei zu filmen, berichtete die Staatsanwaltschaft in Cleveland, Ohio.

Die Seite war jedoch ein Köder der US-Polizei. Nachdem sich der 49-Jährige aus Deutschland nach Cleveland begab, um eine als Geschäftspartnerin getarnte Polizeiagentin zu treffen, wurde er verhaftet.

Der Internist hatte diverse Sexutensilien, wie Gleitcreme, Kondome und Dildos sowie Beruhigungsmittel, Spielzeugeinhörner und eine Kamera dabei. Wie das Gericht mitteilte, habe er das Vorhaben bereits gestanden. Bei der Verhandlung am 2. Dezember drohen ihm nun bis zu 20 Jahre Haft.


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WebReporter: Sascha B
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sex, Arzt, Deutscher, Minderjähriger, Vorhaben
Quelle: www.bild.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2011 06:58 Uhr von Sascha B
 
+10 | -0
 
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Ein Glück, dass der Perversling in den USA verhaftet wurde. In Deutschland hätte er wesentlich höhere Chancen auf ein mildes Urteil gehabt.
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14.11.2011 07:02 Uhr von Win7
 
+5 | -1
 
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so eine Dreck*** ...
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14.11.2011 07:20 Uhr von HydrogenSZ
 
+7 | -0
 
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Sehr klever: von den Amis. Hätte nicht gedacht, dass die so intelligent sind. Sollte sich Deutschland mal ein Beispiel dran nehmen.
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14.11.2011 08:00 Uhr von DerNik
 
+7 | -1
 
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Hoffentlich kriegt der mehr wie 20 Jahre und muss die in einem der "netten" US-Gefängnisse absitzen. Da wird dann ne Weile mit ihm gespielt...wenn er die 20 Jahre da überhaupt überlebt. Drecksack.
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14.11.2011 09:47 Uhr von Jlaebbischer
 
+4 | -0
 
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HydrogenSZ: Hier ist die Vorgehensweise leider nicht möglich, da jeder halbwegs intelligente Rechtsverdreher den Mann wieder rausgeholt hätte.

Ganz nach dem Motto, hätte es den Lockvogel nicht gegeben, hätte mein armer Mandant doch nieeeee so eine Tat geplant. Alles Schuld der bösenbösen Polizei...

Gab glaub ich, nämlich schon solche Fälle in anderen Bereichen, wo der Täter freigesprochen wurde.
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14.11.2011 10:29 Uhr von ptahotep
 
+0 | -3
 
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Habe ich das richtig verstanden? Im Rahmen einer "Ermittlungsarbeit" bot eine Polizistin sexuelle Handlungen mit einer minderjährigen an?

§176 StGB (Deutschland):

(2) Ebenso wird bestraft, wer ein Kind dazu bestimmt, daß es sexuelle Handlungen an einem Dritten vornimmt oder von einem Dritten an sich vornehmen läßt.(3) In besonders schweren Fällen ist auf Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr zu erkennen.

(5) Mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer ein Kind für eine Tat nach den Absätzen 1 bis 4 anbietet oder nachzuweisen verspricht oder wer sich mit einem anderen zu einer solchen Tat verabredet.

(6) Der Versuch ist strafbar; dies gilt nicht für Taten nach Absatz 4 Nr. 3 und 4 und Absatz 5.

Ok, demnach ist das "Anbieten" einer sexuellen Handlung legitim.
Stellt sich also die Frage ob es zur Tat gekommen ist.


§184 StGB (Deutschland):
(3) Eine Person über einundzwanzig Jahre, die eine Person unter sechzehn Jahren dadurch mißbraucht, daß sie
1. sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen läßt oder
2. diese dazu bestimmt, sexuelle Handlungen an einem Dritten vorzunehmen oder von einem Dritten an sich vornehmen zu lassen,

und dabei die fehlende Fähigkeit des Opfers zur sexuellen Selbstbestimmung ausnutzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(4) Der Versuch ist strafbar.

Diese Polizisten/Ermittlerin hat IMHO nach deutschem Recht eine Straftat begangen da sie, gegen Bezahlung sexuelle Handlung von einem Dritten an einer minderjährigen Person mit Ihrem "Angebot" vorgesehen hat.

Also gehört gegen diese Person hier in D auch zu ermitteln.

Wer dagegen ist hat auch sicherlich nichts dagegen das aus den USA dann beispielsweise Postsendungen mit eindeutigem Beweismaterial an jeden ("Täter") aufgrund einer "nachweisbaren" Bestellung verschickt werden und diese dann per einer Spezialeinheit zur Gerichtsverhandlung in das Land gebracht werden, wenn diese sich nicht freiwillig in die USA begeben und sich bei der Zollbehörde oder Polizei stellen.

[ nachträglich editiert von ptahotep ]
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14.11.2011 14:51 Uhr von ptahotep
 
+0 | -1
 
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@coobe: Es ist also nichts dagegen einzuwenden das eine Firma, welche zu Ermittlungszwecken gegründet wurde, Dir "Vorabinformationen" mit einschlägigem Material zur "Probe" zukommen lässt und Du dann zur Rechenschaft gezogen wirst?

Nicht umsonst ist diese Art der Ermittlung unter anderem in D nicht statthaft. So etwas ist im Allgemeinen Verständniss Verleitung zu einer Starftat oder Anstiftung zu einer Straftat.
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14.11.2011 15:59 Uhr von coobe
 
+1 | -0
 
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der Zweck heiligt manchmal die Mittel
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14.11.2011 16:30 Uhr von ptahotep
 
+0 | -1
 
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@coobe: Es ist also legitim das Ermittler eine illegale Handlung begehen, also Straftaten (beispielsweise Mord, Einbruch, Vergewaltigungen) anbietenoder gar vollziehen und/oder Beweismaterial "anpassen" um eine "eindeutige" Beweislage zu schaffen?
Dies ist mir nur von Nationen und Vereinigungen bekannt die ein totalitäres System haben und die Bevölkerung durch Terrormaßnahmen klein halten wollen.

[ nachträglich editiert von ptahotep ]
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14.11.2011 16:34 Uhr von coobe
 
+1 | -0
 
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da es keinen Unschuldigen erwischen kann ist mir das ehrlich gesagt schnuppe... es gehört schon eine Menge kriminelle Energie dazu, in die USA mit dem "Werkzeug" zu fliegen.
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14.11.2011 16:50 Uhr von ptahotep
 
+0 | -2
 
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@coobe: Der vermeintliche Täter hat zwar das "Werkzeug" dazu dabei gehabt, aber es ist AFAIK mit Ausnahme des Betäubungsmittels nicht verboten diese mit sich zu führen - auch nicht in den USA. Zu welchem Zweck er diese Sachen mit sich führte weiss nur er.
Was ist wenn dieser Herr in naiver Art und Weise der Sache nachgehen wollte, die Ermittlerin ihn vielleicht dazu aufforderte die Utensilien mit zu bringen, und er einen Kontakt aufbauen wollte um den Fall der örtlichen Behörde melden zu können?

Stell Dir mal vor was los wäre wenn jetzt ein deutscher Ermittler einem solchen Ring auf die Schliche kommt und es kein Ziviilist gewesen wäre?

Fakt ist das die "Ermittlerin" eine sexuelle Handlung mit einer minderjährigen Person angeboten hat - nicht nur moralisch mehr als bedenklich.

Versetze Dich mal in die Lage wenn jetzt aus den USA eine Lieferung mit (Kinder)Pornographischem Material an Dich adressiert zugestellt wird, mit eventuell einem Begleitschreiben wo man sich für Dein "Interesse" bedankt und Dir als "Dankeschön" ein Probevideo beilegt.

Bedenke: Der Zweck heiligt die Mittel und es erwischt ja keinen unschuldigen. Und es kann Dir ja dann schnuppe sein wenn Du dann bis zur eindeutigen Klärung der rechtlichen Situation in Untersuchungshaft bist. Denn: Es gehört schon eine menge kriminelle Energie dazu sich nicht mit einem "Opt-Out" Verfahren gegen solche Maßnahmen zu schützen.
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14.11.2011 16:56 Uhr von coobe
 
+2 | -0
 
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hm aus der news geht nicht hervor das videos und ähnliches verschickt wurden. Meine Aussage bezieht sich nur auf die News.. .Natürlich sollten keine privaten Ermittler so etwas tun dürfen. Aber alles in allem kann mir dieser Kerl nicht leid tun, sorry
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14.11.2011 17:19 Uhr von ptahotep
 
+0 | -2
 
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Fragliche "Ermittlung" @coobe: Es geht nicht nur um Videos. Diese habe ich nur als Beispiel genommen.

Es geht darum das eine ermittelnde Person, ob jetzt zivil oder hoheitlich sei mal offen gelassen, fragwürdige Methoden angewendet hat. Deswegen der Vergleich zu den Videos.
Um es zu verdeutlichen:
Was würdest Du davon halten wenn Du eine E-Mail bekommen würdest, wo man sich für Dein Interesse bedankt, Dir eindeutig rechtlich verwertbares "Beweismaterial" zu schickt und unter Umständen zeitgleich Deine Wohnung/Dein Arbeitsplatz von der Polizei gestürmt wird?
Nicht umsonst gilt unter anderem in Deutschland die sogenannte "Unschuldsvermutung", was bedeutet das jemand so lange unschuldig ist bis eine strafbare Handlung eindeutig nachgewiesen ist.
Aber da es ja alles in allem keine Unschuldige trifft und einem solche Kerle nicht leid tun sollen ist es besser jede Person unter einen Generalverdacht zu stellen und eine Beweislastumkehr zu machen. Was zur Folge hat das jede Person, die irgendwie sexuelle Handlungen oder sexuell anmutende Handlung, bewusst oder unbewusst, vollziehen kann, ihre Unschuld zu beweisen hat.
Jede Person die es nicht schafft gehört weg gesperrt und unter Umständen exekutiert - damit Verbrechen kein Raum gegeben werden kann.
Oder habe ich Deine Äußerungen mißverstanden?
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16.11.2011 10:13 Uhr von coobe
 
+0 | -0
 
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wir haben hier zwei verschiedene Meinungen. Ich finde deine persönlich inakzeptabel, aber wir haben Meinungsfreiheit in unserem Land. Wir werden hier auf keinen gemeinsamen Nenner kommen, ich bin froh das dieser Kerl aus dem Verkehr gezogen wurde :)

lg

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