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CDU legitimiert Angela Merkels Kurs in Punkto Mindestlohn

Eine Einigung scheint nicht mehr in weiter Ferne. Vor dem anstehenden CDU-Parteitag in Leipzig hat CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe erklärt, dass eine Orientierung am Zeitarbeitslohn in Bezug auf den Mindestlohn vom Tisch sei. Vielmehr ist von einem Kompromiss die Rede.

Laut Angela Merkel sollte sich der Mindestlohn an dem der Zeitarbeit orientieren. Auch Umweltminister Norbert Röttgen und Ursula von der Leyen waren an dem Kompromiss maßgeblich beteiligt. So sollten auch branchenspezifische und regionale Lösungen eine Option sein.

Damit stärken sie den Kurs der Bundeskanzlerin. FDP und CSU bekennen sich zu einem klaren Nein in Punkto Mindestlohn.


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WebReporter: daniel2k11
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Angela Merkel, FDP, CSU, Mindestlohn
Quelle: www.tagesschau.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.11.2011 20:52 Uhr von daniel2k11
 
+8 | -0
 
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Man kann nur hoffen, dass der Mindestlohn weit über dem der Zeitarbeitsbranche steht. Sonst würde Lohndumping weiterhin gefordert und gefördert werden.

[ nachträglich editiert von daniel2k11 ]
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13.11.2011 21:58 Uhr von mahoney2002
 
+10 | -0
 
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gehört absolut ein Riegel vorgeschoben.
Hab selber erlebt das Leute für die gleiche Arbeit ( teilweise sind es gerade die Leiharbeiter die die Drecksarbeit machen müssen ) nur knapp die Hälfte verdienen, bei meiner ehemaligen Firma haben wir, die Mitarbeiter es durchgesetzt das Leiharbeiter einen anständigen Lohn bekommen.
Nix mehr mit 7,65€ Std. die mussten später vereinbaren das sie ihren Arbeitern mindestens 11€ bezahlen, sonst nimmt man sie nicht mehr.
Erst waren sie nicht bereit, aber da wir ständig 20 Leiharbeiter hatten, haben sie doch eingelenkt.
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13.11.2011 22:10 Uhr von Pils28
 
+14 | -0
 
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Solange man von der Arbeitsagentur genötigt wird: jeden Job anzunehmen, muss auch Mindestlohn Pflicht sein. Ansonsten, werden Leute gezwungen, ArGe im Nacken, unmenschlich niedrig bezahlte Arbeit anzunehmen. So etwas nennt man dann Zwangsarbeit. Kost und Unterkunft ist bezahlt aber zum wirklichen Leben reicht es nicht.
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14.11.2011 09:22 Uhr von tafkad
 
+3 | -0
 
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Der Lohn sollte sich an dem: orientieren was Zeitarbeitsfirmen derzeit für einen Mitarbeiter bekommen und nicht was der Mitarbeiter verdient.

Dann kommen wir langsam in die richtige Richtung.
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14.11.2011 10:27 Uhr von Marco Werner
 
+2 | -0
 
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Branchenspezifische und regionale Lösungen ? Heißt doch,daß der AG sagen kann "Hier in der Gegend ist soviel Konkurrenz,da kann ich dir nicht mehr zahlen!". Fertig,aus. Oder das Gegenteil,wenn es wenig Konkurrenz in der Gegend gibt: "Du hast doch gar keine andere Wahl...entweder du arbeitest für 4€/h bei mir oder du bist hier in der Gegend in deinem Job arbeitslos." Kurz gesagt: Es bleibt alles beim alten.
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14.11.2011 11:28 Uhr von CommanderRitchie
 
+1 | -0
 
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Jetzt betätige ich mich mal als Wirtschaftsweiser. Das wird nichts weiter als ein fauler Kompromiss - vor allem in Hinblik auf kommende Ereignisse in der Euro-Zone und in Hinblick auf die nächsten Wahlen !!

Eine Regierung die sich auf die Seite von Ackermann und Co. schlägt und sich seit Jahren gegen den Mindestlohn in Deutschland gesträubt hat..... von der kann man keine gerechte Festlegung des Mindestlohnsatzes erwarten !!
Ich befürchte eher einen durch Lobbyisten der Unternehmen geförderten Mindestlohn. Also faktisch einen Mindestlohn auf Ausbeuter-Niveau !!

Die Regierung und die Unternehmen werden vorraussichtlich den Forderungen der Bevölkerung nur mit "Wischi-Waschi-Löhnen" nachgeben - um der Sache genüge zu tun und später als Argument für "Hungerlöhne" auf die Einführung von Mindestlohn zu verweisen. Nach dem Motto: Ihr (der Bürger) habt gefordert, ihr habt es bekommen (den Mindestlohn)..... Nachforderungen sind ausgeschlossen.
Ich erwarte für die Einführung eines Mindestlohnes eine Volksbefragung, in welcher Höhe dieser eingeführt werden sollte !! Das geht uns alle an !!

[ nachträglich editiert von CommanderRitchie ]

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