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Studie: Wie gefährlich ist Nano-Müll?

Nanoteilchen werden immer häufiger eingesetzt. Doch welchen Einfluss haben die Kleinstteilchen auf die Umwelt? Eine Studie aus der Schweiz hat jetzt die Wirkung von Nanoteilchen auf das Wachstum von Grünalgen untersucht, sie sind Nahrungsgrundlage für tierisches Leben im Wasser.

Bei der Studie kam heraus das bereits 5,5 Milligramm Nanoteilchen pro Liter die Algenproduktion um circa 75 Prozent reduzieren. Ursache ist, dass die Algen mit den Nanoteilchen verklumpen und so nicht mehr genug Licht auffangen können.

Da Nanoteilchen noch nicht in so großen Mengen eingesetzt werden, sehen die Forscher noch keine Gefahr für die Umwelt. Allerdings steigt die Produktion rasant an und bei einer Lebensdauer von mehreren tausend Jahren wird die Konzentration wohl mit der Zeit zunehmen.


WebReporter: Butze90
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Wissenschaft, Wasser, Müll, Nano
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.11.2011 20:07 Uhr von Butze90
 
+0 | -0
 
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Na hoffentlich haben die Forscher recht und die Nanoteilchen werden vernünftig eingesetzt und landen am Ende nicht im Meer.
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13.11.2011 22:04 Uhr von Again
 
+5 | -2
 
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Kurz die Quelle überflogen, aber da geht es nur um C-Nanotubes. In der News liest es sich aber so, als ob "Nanoteilchen" irgendwelche speziellen Teilchen aus bestimmten Materialien wären. Nano heißt aber nur 10 hoch minus 9, das heißt, wir befinden uns auf Skalen von milliardstel Metern. Und Nanotechnik kann auch auf biologische Vorbilder zurückgreifen, wie etwa DNA.
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14.11.2011 13:32 Uhr von Schwertträger
 
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@Autor: Natürlich landen sie im Meer: Früher oder später landet fast alles im Meer.
Und natürlich werden C-Nanotubes noch ein Umweltproblem darstellen.

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