13.11.11 15:37 Uhr
 412
 

Bundeswehr-Elitetruppe KSK will auch Frauen

Frauen sollen künftig das Kommando Spezialkräfte (KSK) verstärken. Es sei geplant, die hohen Anforderungen für die Aufnahmeprüfung zu reduzieren, erklärte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums.

Bislang seien Frauen bei der KSK zwar schon zugelassen, weibliche Bewerber hätten die Tests für die Kommando-Kompanien aber nie geschafft.

Aus Sicht der KSK-Führung hätte die Erfahrung in muslimischen Ländern wie Afghanistan gezeigt, dass Soldatinnen bei Zugriffsmissionen oder Durchsuchungen deeskalierend wirkten. Das KSK habe sich in der Vergangenheit wiederholt Soldatinnen aus anderen Bundeswehreinheiten ausgeliehen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: nana.a
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frau, Soldat, Bundeswehr, Elite, KSK
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Pro Asyl beklagt Kurswechsel der CDU in Flüchtlingspolitik
Frankreich: Front National fordert, Einwandererkinder sollen für Schule zahlen
Donald Trump lässt sich von Leonardo DiCaprio den Klimawandel erklären

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
13.11.2011 15:37 Uhr von nana.a
 
+3 | -22
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
13.11.2011 15:41 Uhr von ZzaiH
 
+18 | -1
 
ANZEIGEN
spezialkräfte
Anforderung reduzieren

?
Kommentar ansehen
13.11.2011 15:45 Uhr von mkultra
 
+16 | -3
 
ANZEIGEN
Solange die keine Einsatzfahrzeuge steuern dürfen ;-)
Kommentar ansehen
13.11.2011 15:48 Uhr von Anne1311
 
+1 | -31
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
13.11.2011 15:52 Uhr von mkultra
 
+10 | -2
 
ANZEIGEN
@Anne: Selten sowas blödes gelesen. Das kann man garantiert nicht verallgemeinern.
Kommentar ansehen
13.11.2011 16:17 Uhr von kingoftf
 
+24 | -4
 
ANZEIGEN
KSK will auch Frauen: einer muss ja kochen und Bier holen
Kommentar ansehen
13.11.2011 16:39 Uhr von ElChefo
 
+15 | -1
 
ANZEIGEN
Anne: Wer einmal an der Infantrieschule in Hammelburg, am Ausbildungszentrum SpezOps in Pfullendorf oder auch mal nen Blick ins GÜZ geworfen hat, weiss, das derartig pauschalisierte Aussagen wie von dir absolut hahnebüchener Unsinn sind. Gerade im Bereich Taktik tut sich das Geschlecht überhaupt nichts. Ich habe gleichermaßen Frauen und Männer in Zug- oder Gruppenführerfunktion gesehen, die ihre Leute in den sicheren Tod geführt haben, weil sie ne offene Flanke, nen Spähtrupp, Sprengfallen, MG-Nester, Schafschützen oder auch ganze Panzerabteilungen einfach mal übersehen haben. Da brauchst du dir keine Gedanken machen. Männer und Frauen leisten sich exakt dieselben Klopper.

ABER, Fakt ist:
Seit Frauen in allen Waffengattungen zugelassen sind, herrscht keine Gleichberechtigung und erst recht keine Vergleichbarkeit der Lehrgangsergebnisse mehr. Das ist allerdings nicht die Schuld der Frauen, sondern der Abteilungen, die die Vorraussetzungen und Richtlinien schaffen. Die Frauen, die dann am Ende für gleiche Benotung nur 24 von 30km laufen müssen, auf ihre Klimmzüge 40% Bonus berechnet bekommen, die Schonzeiten gesetzt bekommen, weil es "diese Zeit des Monats" ist verschaffen sich ja keinen unfairen Vorteil, er wurde ihnen nun mal gegeben. Das gleiche gilt für Frauen, die bei gleicher Eignung, Leistung und Befähigung bei Beförderungen vorgezogen werden, weil sie Frauen sind.

Natürlich trifft die Undankbarkeit direkt sie - aber für das System können sie herzlich wenig.


@Thema
Die Entscheidung, Frauen in bestimmten Funktionen zu Kommandofeldwebeln/-offizieren auszubilden, ist angesichts der aktuellen Lage nur logisch und begrüssenswert. Es ist desöfteren schon zu Beschwerden gekommen, wenn bei Razzien Männer in eigentlich Frauen vorbehaltene Bereiche stürmten - was einen direkten und unmittelbaren Einfluss auf den Ruf und das Ansehen der Truppe als Ganzes hat. Das mag vielleicht ein oder zweimal noch gut gehen, aber auf Dauer kann man sich das nicht leisten.
Bisher war es halt so, das man sich von Jägern, Grenadieren, dem mitfahrenden BAT oder vergleichbarem eine Frau für geschlechtssensitive Befragung/Durchsuchung geholt hat - allerdings hatten diese Notlösung IMMER auch das Problem mit sich gebracht, das man jemand externes ("Weichteile", wer den Begriff kennt) bei sich hat, der schlecht einschätzbar als Teil einer neuen Gruppe agieren muss. Bei SpezKräften, die aufeinander eingeschworen sind, ist sowas eine deutliche Belastung.
...von daher ist es nur logisch, wenn man sich eigene Ressourcen schafft, die dann vornherein integrierter Teil des Teams sind.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
Kommentar ansehen
13.11.2011 16:53 Uhr von Rob550
 
+9 | -1
 
ANZEIGEN
@ Autor: "Ich finde es sehr gut das Frauen jetzt auch die KSK besuchen dürfen."

Frauen durften schon immer zum KSK, seitdem Frauen Dienst an der waffen tun durften, allerdings scheiterte es schon an den Anforderungen der Frauen.

Im Grunde genommen ist es gut, dass Frauen auch in diese Spezialeinheit aufgenommen werden. Allerdings halte ich es für zweifelhaft, ob es richtig ist, hierfür die Anforderungen zu senken. Schließlich müssen Soldaten der Spezialeinheiten, insbeondere die des KSK, höchsten Belastungen standhalten. Natürlich aknn ich nciht sagen, ob die Anforderungen, wie sie im Mom sind, angemessen sind, allerdings kann der Schuss anch hinten losgehen, da im Ernstfall eine Frau vllt nicht für die Tätigkeit geeignet ist. Die Frau ist von Natur aus für bestimmte Tätigkeiten (genauso wie der Mann) nicht geeignet. aus dem selben Grund dürfen Frauen auch nicht im Bergbau arbeiten. Wenn Frauen körpberlich die Anforderungen nicht erfüllen können, dann sind auch hierfür Frauen nicht geeignet, dann sollten sie auch dort nciht arbeiten.

Frauenquote ist schön und gut, auch bei der Bundeswehr (hier: bei dem KSK), nur diese Quote soll nicht nur auf Kosten der Sicherheit für die Truppe durchgedrückt werden. Wenn wer dafür nciht geeignet ist, dann soll er dies auch nciht machen dürfen.
Kommentar ansehen
14.11.2011 08:07 Uhr von indi1234
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Wie weit: sollen die Anforderungen denn noch heruntergeschraubt werden?
Es ist hier von einer Spezialeinheit die Rede und nicht von einem Streichelzoo.
Zudem müssten alle Handys abgeschafft werden.
Kommentar ansehen
14.11.2011 09:51 Uhr von zkfjukr
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
traurig: diese gleichmacher - wegen sowas wird deutschland den bach runtergehen...

@Author kommentar ist so dumm - ich hielt es für unmöglich..
Kommentar ansehen
14.11.2011 10:21 Uhr von maki
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
Klar wolln die paar Matratzen bei haben, der nächste Puff ist ja meist doch ziemlich weit weg und die Eingeborinnen sind bestimmt auch nicht sooo geil auf Söldner.
Kommentar ansehen
14.11.2011 15:53 Uhr von ElChefo
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
indi, maki: indi

...wenn man nicht direkt mal da gewesen ist oder wenigstens mit den jungs mal zusammengearbeitet hat, sollte man sich solcher kommentare enthalten. selbst wenn die ihre aufnahmebedingungen runterschrauben, dürfte immer noch 90% des SN-Publikums mit Pauken und Trompeten an den Tests scheitern. Die hohe Abbrecherquote, die auch nach den letzten Anpassungen vorherrschte lag bestimmt nicht an der Inkompetenz der Bewerber - die werden schon vorher ausgesiebt und erst gar nicht hingeschickt.


maki

Reiss die Klappe ruhig noch weiter auf... aber deine roten Buddies haben just die Bundeswehr um Ausbildungshilfe gebeten. Wohl kaum aus Spass an der Freude oder weil ihnen gerade nichts besseres eingefallen ist.
...abgesehen davon hast du nicht den Schimmer einer Ahnung, wer so alles am AusbZ SpezOps Schüler war... du wärst überrascht, welche Armeen ihre Leute dahin schicken, weil sie sich etwas davon versprechen. Das ist Globalisierung live.
Kommentar ansehen
14.11.2011 18:13 Uhr von indi1234
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ ElChefo von welcher Einheit reden wir hier?
Kommentar ansehen
14.11.2011 23:55 Uhr von ElChefo
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
indi: Newsbezogen vom Kommando Spezialkräfte.
Lässt sich aber auch problemlos und 1:1 auf die Ausbildung zum Scharfschützen, Führer Jagdkommando, (Fern-)Späher und vergleichbares übertragen.

Sieh es einfach so:
Was man hier liest bzw. in den Zeitungen zu lesen bekommt, ist ein Endprodukt, nämlich "Anforderungen senken". Wie hoch die Anforderungen vorher tatsächlich waren, welche Teile des Qualifikationskataloges tatsächlich um wieviel "gekürzt" werden, da redet tatsächlich aber keiner von.
Kommentar ansehen
16.11.2011 19:16 Uhr von Carribli
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Frauen beim KSK: Auch wenn ElChefo in mancher Beziehung Recht hat, ich bleibe bei meiner Auffassung:
Frauen in der Truppe? Ja, aber nicht beim KSK. Hier ist in der Tat die Physis wichtig. Und bei Auswahlkriterien ein Auge zudrücken, das geht auch nicht. Die Gefahrensituation kneift auch kein Auge zu. Die Besserbenotung von Frauen war eigentlich nur bei den (früheren) Bundesjugendspielen zulässig. Die geübte Praxis, die KSK in sich gerade ergebenden „zutreffenden Situationen“ mit Soldatinnen aus anderen TrTlen zu verstärken, müsste ausreichen. Wie heißt es so zutreffend? „Man hält sich keine Kuh wenn man ab und zu ein Glas Milch trinken möchte“.
Kommentar ansehen
16.11.2011 21:15 Uhr von ElChefo
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Carribli: Nur mal ein paar Punkte zu dem verbleibenden Zweifel.

a) Wir reden hier ja nicht von irgendwelchen 0815-Frauen, die durch Kriegsfilme beseelt irgendwelche Heldenmythen nachleben wollen. Wer zum Auswahlverfahren eingeladen wird UND es übersteht, der besteht aus mehr als nur ein paar Fantastereien von John J. Rambo.

b) Wie ich bereits sagte, der zentrale Punkt ist Truppdynamik. Einfaches, weniger scharfes, weil öfter beübtes Beispiel: Panzergrenadiere und Fallschirmjäger nehmen einen Trupp EloKas mit ihrem "Hummel"-TPz mit. Diese Hummel ist in der Patrouillenformation ein Weichteil - nicht ohne Grund - die Besatzung ist weder Bestandteil der Kampfgemeinschaft, noch ist sie organisatorisch Teil der Kompanie, die dort auf Achse ist noch ist sie in Kampftruppentaktik geschult. Auf Kommandos bezogen bedeutet das:
Ein Trupp von Kommandosoldaten besteht aus vier Leuten mit verschiedenen Spezialisierungen. Diese Vier kennen sich gegenseitig, üben gemeinsam, essen gemeinsam, leben gemeinsam, damit sie im Ernstfall miteinander blickloses Vertrauen haben. Jetzt kommt ein externer wie auch immer gearteter Spezialist dazu - unabhängig vom Geschlecht, man kennt ihn nicht, man weiss nichts von ihm, auch nicht seine Stressresistenz oder -reaktion. So etwas kann, wenn es hart auf hart kommt (und das tut es in der Regel oft genug) tödlich enden.

c) Das Problem ist ja eben, das der Zuzug von Externen eben keine geübte Praxis, sondern eben aus der Not geboren ist, keine anderen Alternativen zu haben. Im Lagerdienst mag das ja akzeptabel sein. In der Kampfunterstützung nimmt man es gerade so hin. In der Kampftruppe wird es kritisch - rechne dir selbst aus, wie sich "Zusammenwürfeln" von Truppen bei operativen Spezialkräften oberhalb der Schwelle "spezialisiert" (was sich ja heutzutage fast jeder, sogar ich) schimpft, auswirkt. Und nein, die Hammelburg-, GÜZ-, Wildflecken-, oder Bonnland-Woche kann da auch kaum was dran ändern.

...sorry, aber das ist direkt aus der Praxis. Die Anpassung der Leistungsbeurteilung ist das kleinere Übel.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
Kommentar ansehen
18.11.2011 16:36 Uhr von 338LM
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
der größte Schwachsinn: das darf ja wohl nicht wahr sein, man kann doch für Spezialeinheiten nicht die Anforderungen senken. Im Gefecht haben Frauen auch keine geringen Anforderungen als die männlichen Kameraden.
Kommentar ansehen
18.11.2011 17:51 Uhr von indi1234
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Eine: Kette ist nur so stark wie ihr schwächtes Glied.

Refresh |<-- <-   1-18/18   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Pro Asyl beklagt Kurswechsel der CDU in Flüchtlingspolitik
Jeder zehnte Arbeitnehmer hat nur einen befristeten Job
Cyberangriff: ThyssenKrupp von Hackern angegriffen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?