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Neuseeland: Kinderpornofilter blockte 13.515.639 Zugriffe

Ein umstrittener Internetfilter hat mehr als 13 Millionen Mal vereitelt, dass auf harte Kinderpornografie zu gegriffen werden konnte. Davon verzeichneten mobile Geräte 16.000 Versuche. iPods waren mit 30 Prozent, iPads mit zehn Prozent und Playstation3-User noch mal mit zehn Prozent beteiligt.

Siebentausend Kinderporno-Seiten in der Welt werden in Neuseeland durch den Kinderpornofilter blockiert, der letztes Jahr installiert wurde. Die genaue Zahl der verweigerten Zugriffe belief sich auf 13.515.639. Smartphones, wie iPhones und Androids, machten noch mal die Hälfte dieser Zahl aus.

Jedoch kann ein Internet-User durch Pop-Ups und dergleichen mehrere Zugriffe generieren. Laut Cyber-Psychologen Nathan Gaunt haben einige eine penetrante Neigung zur Kinderpornografie und verbringen acht bis zehn Stunden pro Tag, um einschlägiges Material zu finden.


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WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Neuseeland, Blockade, Zugriff, Kinderpornografie
Quelle: www.3news.co.nz

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.11.2011 11:57 Uhr von Allmightyrandom
 
+24 | -0
 
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Was: für ein geistreicher Kommentar...

Was hat der Folter denn bewirkt?

Die "Konsumenten" mussten einen Umweg nehmen, sonst ist alles beim Alten.

Löschen statt Blocken muss der Weg sein! Alles Andere ist Augenwischerei...
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13.11.2011 12:50 Uhr von MBGucky
 
+6 | -0
 
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Diese News bitte auch löschen statt blocken! So einen Mist hab ich ja lang nicht mehr gelesen.

"Ein umstrittener Internetfilter hat den Zugriff von mehr als 13 Millionen Neuseeländern vereitelt"

Wie soll das gehen, bei einer Einwohnerzahl von 4.403.000 (Laut Wikipedia)

Ansonsten kann ich mich den anderen Kommentaren nur anschließen. Löschen bringt definitiv mehr als Blockieren. Zumal man nur entweder die Namensauflösung blockieren kann - was erstens gegen die Richtlinien der ICANN verstößt und zweitens über den Einsatz alternativer Nameserver umgangen werden kann - oder man blockiert die IP-Adresse und damit auch legale Webseiten, die sich dank Shared Hosting eine IP mit der KiPo-Webseite teilen ohne es zu wissen. Auch dies kann jedoch über Proxy-Server umgangen werden. Und egal welche Blockadetechnik man nun einsetzt, bleibt die Webseite doch für alle anderen Staaten erreichbar. Alle diese Probleme könnte man durch löschen statt blockieren umgehen.
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13.11.2011 17:43 Uhr von ChampS
 
+1 | -0
 
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für die ausführung der richtigen methode: würde ich sogar mehr steuern zahlen.

aber das hier ist ein witz
nicht nur das der ausdruck und die grammatik schwer zu wünschen übrig lassen, nein nicht genug dieser blasphemie der deutschen sprache. Der Inhalt ist noch viel sinnloser und schwachsinniger.

blockieren, das ist doch genauso wie die idee unserer familien ministerin solch seiten zu sperren.
SINNLOS !

solch seiten müssen gelöscht werden, eliminiert und nie wieder online gestellt,

zumal die meisten materialien wie hier schon gepostet in internen kreisen getauscht werden, diese müssen ausgehebelt werden und zerstört !
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13.11.2011 22:23 Uhr von tfs
 
+1 | -0
 
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13+ Millionen Zugriffe? Ohne unabhängige Untersuchung könnte es sich genau so gut um Overblocking handeln, welches man nun einfach nur versucht medienwirksam zu verkaufen... ist ja leider nicht das erste mal das die Wahrheit im Zusammenhang mit solchen Aktionen für politische Ziele verdreht wird.
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14.11.2011 02:22 Uhr von ptahotep
 
+3 | -1
 
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*Grübel*: Also hat so gut wieder Neuseeländer im Schnitt mehr als zweimal versucht an ein solches Material heran zu kommen?
Demnach ist, statistisch gesehen, die Bevölkerung Neuseelands pro Kinderrpornographie?
Mit welchem Recht widersetzt sich dann die Regierung dem Willen der Bevölkerung?

Mein Vorschlag zur Lösung der Problematik:

-Verhindern der Herstellung und (kommerzielle) Vertrieb von Kinderpornographie, und zwar Länderübergreifend. Da müssen sich halt mal die Volks(ver)treter einig werden.

- Nicht alles was heutzutage als (Kinder)Pornographisches Material eingestuft ist wurde Jahre vorher, auch in Deutschland, legal produziert. Dieses Material hat aus der Statistik zu verschwinden.

- Personen die die Geschlechtsreife erlangten sind keine Kinder mehr. Egal welches Alter. Oder dürfen erst Personen ab dem 21ten Lebensjahr Empfindungen wahrnehmen?

Und jetzt her mit den Minusen.
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23.11.2011 13:18 Uhr von GroundHound
 
+1 | -0
 
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Realität: Die Gesellschaft muss ich den Realitäten stellen. Offensichtlich gibt es viel mehr Menschen mit pädophilen Veranlagungen als man denkt.
Die Lösung kann nur lauten: Helfen, dass diese keine Täter werden. Pädophile Neigungen dürfen nicht kriminalisiert werden, nur Handlungen!
Blockieren, wegschauen nach dem Motto: der Staat soll es richten mit strengeren Gesetzen und mehr Überwachung, löst das Problem nicht im geringsten.
Nur Offenheit und die Erkenntnis, dass diese Menschen ein angeborenes Problem haben, bringt uns weiter.
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23.11.2011 16:29 Uhr von ptahotep