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Deutschland trifft Vorkehrungen für griechisches Euro-Aus

Das deutsche Finanzministerium hat angefangen verschiedene Szenarien eines möglichen griechischen Euro-Austrittes durchzurechnen. Bis vor kurzem war ein Austritt des Landes noch als unvorstellbar bezeichnet worden.

Um auf alles vorbereitet zu sein beschäftigen sich die Politiker mit drei möglichen Varianten. Das sogenannte "Worst-Worst-Case-Szenario" sei aber nicht das wahrscheinlichste.

Ob die vereinbarten Sparprogramme unter der neuen griechischen Regierung beibehalten werden, ist noch nicht bekannt.


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WebReporter: Chuck-Norris
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Euro, Griechenland, Aus
Quelle: www.spiegel.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.11.2011 11:28 Uhr von Katerle1302
 
+57 | -13
 
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Variante 4 und die logischste deutschland raus aus eu und eurowahnsinn
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13.11.2011 13:10 Uhr von AnotherHater
 
+12 | -1
 
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Vor zwei Monaten konnte man das hier lesen http://www.mmnews.de/...

Nun auch bei SPIEGEL Online. :D
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13.11.2011 13:24 Uhr von Rob550
 
+8 | -17
 
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Einen Austritt aus der EU halte ich für falsch, da iwr als Exportvietzeweltmeister durch die günstigen Zoll-Konditionen innerhalb der EU profitieren. Allerdings ist grundsätzlich die Euro-Idee auch nicht schlecht. Der Fehler war nur, dass im Euro Staaten aufgenommen wurden, dessen Wirtschaft zu rückständig im Vergleich zu den "Großen 5" (wie sie im Spiegel-artikel genannt wurden). Eine Gemeinschaftswährung macht nur Sinn, wenn hier ausschließlich Länder beteiligt sind, die wirtschaftlich ähnlich sind. Dadurch hätte man automatisch eine stabilere Währung, die auch dauerhaft Erfolg hat.

Deshalb wäre ich dafür, dass Deutschland in der EU bleibt, aber eine neue Währungsunion mit wirtschaftlich gleichstarken Staaten gründet, wo auch nciht die Gefahr besteht, dass man wie im Fall Griechenland betogen wird (bzw. sich betrügen lässt).
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13.11.2011 13:31 Uhr von :raven:
 
+21 | -8
 
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@Rob550: Und wer soll aus dieser grandiosen Idee welchen Nutzen ziehen?

Wegen ein paar "Zoll-Konditionen" seine Hoheitsrechte an nicht demokratisch gewählten EU-Kommisare abzutreten, halte ich persönlich für schlichtweg ...zweifelhaft und nicht zu Ende gedacht!

Solange unsere Verräter-Merkel am Drücker sitzt, wird der Michel ausgepresst. Und wenn er sich nicht wehrt, geht das so weiter...bis aufs Blut. Nur damit irgendwelche EU-Fantasten von den "Vereinigten Staaten von Europa" träumen können...

[ nachträglich editiert von :raven: ]
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13.11.2011 13:47 Uhr von Rob550
 
+8 | -0
 
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@raven: "Und wer soll aus dieser grandiosen Idee welchen Nutzen ziehen?"

Ganz einfach: unsere Volkswirtschaft und indirekt wir alle. Die EU-Länder sind unsere wichtigsten Handelspartner. Wir können unsere Exporte durch die EU (genauer: durch das Schengener Abkommen) günstiger (weil keine Zoll- und weniger Verwaltungsgebühren) und schneller (weil keine Grenzkontrollen) ins Ausland bringen. Dadurch sind unsere Exporte beliebter, weshalb wir tendenziell mehr exportieren können.

"Solange unsere Verräter-Merkel am Drücker sitzt, wird der Michel ausgepresst."

Tja da gibt es eine Lösung: dann wählt nciht die CDU-Vollidioten, sondern wählt zumindest was halbwegs gescheites. Dann sind wir Merkel ganz schnell los. Alle beschweren sich, dass in der Politik alles sch...e ist, aber wählen trotzdem die selben Leute wieder. Klar: die EU umgeht die demokratischen Grundsätze und umgehen sogar sämtliche Verfassungen. Auch hierüber beschwert sich niemand, welches sich schnellstmöglich ändern sollte.

Trotz einiger Probleme finde ich es wirtschaftlich gesehen dennnoch besser, als wenn Deutschland alleine darstehen würde.
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13.11.2011 14:07 Uhr von :raven:
 
+7 | -4
 
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@Rob550: Offengestanden habe ich früher auch an dieses "Export-Argument" geglaubt. Lernt man ja im Studium, liest man in der Presse und wird uns von unseren Politikern propagiert.

Wenn man sich aber mal anschaut, wieviel Fertigungsstätten aus unterschiedlichen Branchen durch den EU-Wahnsinn aus Deutschland abgewandert sind und wieviele Arbeitsplätze uns das gekostet hat, erkennt man aus deutscher Sicht nur ein fettes, rotes Minus (seit über 15 Jahren sinkende Reallöhne, stark steigende Verschuldungsraten etc.).
Sollte das in breiter Masse, vor allem in Deutschland, mal irgendwann erkannt werden, ist das EU-Friedensargument auch bald dahin. Nicht weil es gleich Kriege Staat gegen Staat geben wird, aber Bevölkerung gegen Staat oder unter Volks- und Interessengruppen. Diese Gewalt wird viel suptiler sein als ein offener Krieg, da meist versteckt und nicht im geringsten greifbar (ist bereits u.a. in Berlin und anderswo in den Ghettos zu sehen! Kommt halt nur nicht in der Presse, weil politisch unkorrekt.). Die daraus resultierende Unsicherheit über alle EU-Grenzen hinweg, wird uns in "mittelalterliche Zeiten" zurück bringen und genau das Gegenteil von dem erreichen, was die EU im Ansatz mal wollte.

(Da ich keine Glaskugel mit "Zukunftsmodus" haben, ist das natürlich nur meine eigene Sicht der Dinge!)
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13.11.2011 15:27 Uhr von sicness66
 
+4 | -0
 
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Ähhh: nur mal so: Es werden ständig Szenarien berechnet für irgendwelche Dinge. Das wird halt jetzt in der Eurohysterie als Nachricht verkauft.

Ich würde wetten, im Außen- und Verteidigungsministerium gibt es schon Szenarien für einen Syrien- und Irankrieg...
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13.11.2011 15:34 Uhr von Paral
 
+1 | -1
 
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Wir können nicht jeden Sünder "rauswerfen" sonst wären wir jetzt schon draußen. Deutschland und Frankreich haben für sich 2005 den Stabilitätspakt aufgeweicht. ich kann mich erinnern, dass schon damals geschrieben wurde "das wird uns schon bald auf die Füße fallen".

Das hilft nicht viel weiter. Also drangehen, es läuft schon in die richtige Richtung, es dauert halt. Die Bevölkerung muss mitziehen. Die würden ja schon, Schwieriger wird es bei Politikern. Tja, Macht abgeben ist nicht so leicht, wenn man die Vorteile mal genossen hat.

Wenn diese Krise beendet ist, ist Europa sehr gestärkt. Nur durch solch eine existenzbedrohende Krise bekommt man überhaupt Entscheidungen hin, die notwendig sind, aber erst einmal weh tun. Ansonsten wird auf später geschoben, bis es nicht mehr geht.

Also nicht so pessimistisch. Europa ist zu reich, als dass so ein "Geplänkel" gleich zum Untergang führt. DAss wir die letzten jahrzehnte auf zu großenm Fuß gelebt haben, wissen wir doch längst. Was soll die gespielte Überraschung, dass es so nicht weitergeht?

[ nachträglich editiert von Paral ]
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13.11.2011 15:38 Uhr von Paral
 
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Das wollte ich löschen

[ nachträglich editiert von Paral ]
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13.11.2011 16:20 Uhr von SaxenPaule
 
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@1984: "wir müssen das gesamte finanzsystem neugestalten und es muss unmöglich werden einfach aus geld mehr geld zu machen, denn das ist es was uns allen das genick gebrochen hat. "

Aha... und wie soll man in deinem System dann z.B. Wohneingentum erwerben? Erst wenn man sich 150.000 Euro zusammengespart hat? Wer sollte einem Geld leihen, wenn er daran nichts verdient - also aus Geld mehr Geld gemacht hat?

Selbst bei einem Tauschsystem ohne Geld würde es so laufen. Ich gebe dir jetzt die Milch von meinen Kühen und würde normalerweise 10 Äpfel dafür von deinen Bäumen haben wollen. Da die aber erst in 3 Monaten reif sind, will ich 12 Äpfel haben, die du mir dann aber erst in 3 Monaten geben musst (dafür hast trage ich aber das Risiko, dass ich gar keine oder weniger Äpfel bekommen könnt könnte, wenn z.B. die Ernte schlecht ausfällt oder ganz ausfällt). Alternativ könnte man es untersagen und du bekämest keine Milch mehr so lange du keine Äpfel hast.

Die ganze Wirtschaft würde zusammenbrechen wenn man sich nicht etwas leihen könnte, für das man bis dato noch keine Gegenleistung hat - man muss halt manchmal ERST investieren bevor man etwas verdienen kann. Müssten Banken Geld umsonst verleihen würden sie es nicht tun. Warum auch.
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13.11.2011 16:32 Uhr von Rob550
 
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@Paral: "..sonst wären wir jetzt schon draußen. Deutschland und Frankreich haben für sich 2005 den Stabilitätspakt aufgeweicht. ich kann mich erinnern, dass schon damals geschrieben wurde "das wird uns schon bald auf die Füße fallen"."

Sorry, aber ein kleiner Verstoß gegen den Stabilitätspakt (gegen die Regelung, dass man sich nciht um mehr als 3% des BIP verschulden darf, verstoßen jahrjährlich viele EU-Staaten) hat nciht das Ausmaß zur Folge, was im Griechenland-Fall passiert. Erstmal wurde zur Euroeinführung an den Zahlen gepfuscht (und die EU hat sich betrügen lassen). Dann geht es nicht um eine Neuverschuldung von läppische 3% des BIP, sondern eine Insolvenz eines Staates abzuwenden. Dadurch wird das ganze System gefährdet.

"Also nicht so pessimistisch." Ich persönlich bin nciht pessimistisch, sondern realistisch. Auf dauer wird das System keine Chance haben, wenn es so weitergeht wie bisher. Das sieht amn auch an dem Beispiel der Bankenkrise (übrigens ist die letzte der Auslöser der Greichenlandkrise). Schon früher haben Banken ihre Gelder an mehr als fragwürdigen Märkten verprasst, sodass Wirtschaftskrisen entstanden, und es wird, wenn auch erst in ein paar Jahrzehnten, wieder passieren, weil keiner mehr an die Folgen eines Misslingen denkt. Irgendwann MUSS mal die Sache vernünftig angepackt werden, und nciht irgendeine wischi-washci Notlösung (manchmal auch Kompromiss genannt).
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13.11.2011 16:42 Uhr von Rob550
 
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@ SaxenPaule: "Aha... und wie soll man in deinem System dann z.B. Wohneingentum erwerben? Erst wenn man sich 150.000 Euro zusammengespart hat? Wer sollte einem Geld leihen, wenn er daran nichts verdient - also aus Geld mehr Geld gemacht hat?"

Es geht um das Verhältnis der Geldmengen zueinander, mit denen hier umhergeworfen wird. Kredite sind ansich eine tolle Sache und sollten eben nur welchen gewährt werden, wenn man diese auch zurückzahlen kann. Dies ist im Falle Griechenland kaum mehr möglich, da irgendwann die Zinslanst zu groß wird. Bei Staaten läuft das etwas anders, da schon richtig was in die Hose gehen muss, dass die Bonität abgestuft werden. Damit dies bleibt können sie neue Kredite aufnehmen, um alte zu begleichen, wodurch logischer Weise die Schuldenlast steigt. Im Falle Griechenland würde es nur ein Teufelskreis werden, weshalb der Staat eigentlich schon insolvent sit (es will nur keiner aussprechen, da sonst die Märkte einstürzen, da dann zwangsläufig das Vertrauen im Euro sinkt.
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13.11.2011 17:47 Uhr von Akaste
 
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was zum Teufel ist ein "worst-worst-case-szenario"? Wenn man eine Sprache nicht beherrt, dann sollte man sie nicht benutzen, so einfach ist das. Nicht allein, dass hier wieder ein deutsch-englischer Mischmasch entstanden ist, denn soweit ich weiß ist das Szenario im englischen eher ungeläufig, zumindest in dieser Schreibweise. Aber das kann ja natürlich nicht alles sein, übersetzen wir uns das Ganze doch einfach, das wäre dann wohl ein "schlimmster schlimmster Fall Ablauf"
Ich schrieb vor einigen Tagen, dass wohl auch jede Putzfrau den Job von diesen sogenannten "Führungskräften" erledigen könnte, doch scheinbar wird die besagte gute Frau dort nicht viele Einstiegsmöglichkeiten haben, so voll wie der Saal schon ist von Förderschülern.

"Deutsch, die Sprache der Dichter und Denker" wahrscheinlich haben die Politiker unterbewusst wohl doch ein schlechtes Gewissen, wissentlich dass sie nur Schwachsinn verzapfen und das wohl in abwesenheit des Denkens geschieht, allenfalls das Dichten können sie noch für sich verbuchen, nämlich dann, wenn sie uns, der Bevökerung, ihren Schmarn schmackhaft machen wollen.

Einzig dadurch kann ich mir dieses "Denglisch" erklären.

[ nachträglich editiert von Akaste ]
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13.11.2011 20:02 Uhr von Paral
 
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@Rob550 Die Politik reagiert zu spät: Das mag alles richtig sein, dass Griechenland die Bedingungen nicht erfüllte oder die Banken sich verspekuliert haben.

Mit der Aufweichung des Stabilitätspaktes gab sich die Politik Mittel in die Hand, nicht reagiern zu müssen. Wir schieben, weiter in die Zukunft.

Das zieht sich in zu vielen Ländern durch. Frühzeitiges Reagieren bei Griechenland oder Banken oder Rente, das ist eigentlich egal. Die Politik stellt Regeln auf und wenn sie unangenehm werden, werden sie ignoriert.

Die Immoblase in den USA wusste man schon weit früher, das mit Griechenland auch. Auch im Bankenbereich wurden Regeln missachtet und ausgerechnet Staatsbanken waren besonders risikofreudig.

Vorstände werden immerhin vom Kurs und den Aktionären gezügelt. Wer zügelt die gewählten Vertreter? Sie sollten im Namen des Volkes keine eigenen Geschäfte machen, bei denen sie selbst die Regeln definieren. Da ist der Wurm drin.

Sie dürften auch Regeln nicht adHoc ändern. Das haben wir schon alles. Wahlrechtsänderungen gelten immer erst bei der übernächsten Wahl.
Eine Änderung des Stabilitätspaktes hätte auch erst nach 5 Jahren gelten dürfen. Nicht feststellen, da geht was schief, dann ändern wir mal schnell, dann stimmt es formal.
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14.11.2011 00:28 Uhr von verni
 
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Ich dachte spontan: an das hier: http://newsbote.com/...
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14.11.2011 07:31 Uhr von uhrknall
 
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seltsam finde ich Dass die Regierung Griechenlands genau dann zuruecktritt wenn ein Volksentscheid beschlossen wird. Dabei haben die Grirchen gegen eine andere Regierung protestiert. Da gab es dir Plakate mit Schnurrbart-Merkel. Natuerlich darf das Volk nun gar nicht entscheiden, ob sie sich verkaufen lassen wollen. Ich sehe Griechenland schon als naechsten Billigproduzenten fuer den Exportmeister inclusive "Made in Germany" Schildern. Wer weiss, wieviel Geld beim Ruecktritt der griechischen Regierung mitgeholfen hat...
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14.11.2011 11:46 Uhr von RoB-D
 
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aha: hats also endlich mal klick gemacht ... man man man das die sich immer so ans Bein pissen müssen solle denen echt zu denken geben ihr geld dauernd anderen zu schenken

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