12.11.11 18:15 Uhr
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Wie rechtsradikal ist der Osten Deutschlands?

"Ausländerfeindlichkeit", sagte der Autor und Journalist Michael Kraske, "ist laut einer Studie der Ebert-Stiftung im Osten bei weit über 50 Prozent der Bürger verbreitet". Und: "Ich führe das auf die mangelnde Ausländererfahrung zurück".

Kraske las Berichte aus Mügeln und Limbach-Oberfrohna in Sachsen, wo ein wütender Mob im August 2007 einige Inder durch die Stadt gejagt hat. Laut Kraske verschweigen die Bürgermeister in den Städten im Osten nicht selten die Probleme mit Rechtsextremismus, um den Ruf ihrer Städte nicht zu schaden.

Weiterhin berichtet der Journalist Michael Kraske über einen Elfjährigen der nicht eingeschult wurde, weil ihm "Sieg-Heil"-Parolen entgegen gebracht wurden und er mit einem durchgestrichenen Hakenkreuz zur Schule wollte.


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WebReporter: Konstantin.G
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bürgermeister, Osten, rechtsradikal, Rechtsradikalismus, Vertuschung
Quelle: www.nnn.de

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48 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.11.2011 18:15 Uhr von Konstantin.G
 
+31 | -33
 
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Die Quelle ist sehr umfangreich und ich konnte nur einen kleinen Teil wiedergeben. Für ausführlichere Informationen bitte kurz die Quelle zu besuchen.
Danke.
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12.11.2011 18:17 Uhr von Rechthaberei
 
+33 | -54
 
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12.11.2011 18:28 Uhr von Anne1311
 
+39 | -28
 
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Politischer Kampf als Wellnessprogramm: Ein Gutteil des vermeintlichen Kampfes gegen "rechts" ist nichts weiter als ein seelisches Wellnessprogramm für seine Betreiber. Gegen "rechts" zu kämpfen, schafft definitiv ein gutes Gefühl. Schließlich weiß man ja heutzutage nicht mehr so genau, wofür und wogegen man zu sein hat, die Globalisierung ist zu anonym, George Bush oder Sarah Palin sind zu weit weg, die Klimakatastrophe ist unzuverlässig, Hitler letztlich nun doch irgendwie tot, und die Mülltrennung allein bringt das emotionale Gleichgewicht auch nicht ins Lot - also engagiert man sich gegen "rechts".

Vom Mitte-links-Politiker bis zum Hausbesetzer, von der alternden TV-Diva bis zum Moderator, vom Gewerkschaftsfunktionär bis zum Fußballprofi: Man warnt vor den Rechten und ihren Rucken, rockt gegen "rechts", zeigt Gesicht gegen "rechts" und meint damit so ziemlich alles Böse auf der Welt.

Mancher, der die fröhlichen Jagdszenen auf Teilnehmer des sogenannten Anti-Islamisierungskongresses in Köln gesehen hat, die lustvoll empörten Gesichter derjenigen, die den autonomen Mob beim Steinewerfen und Prügeln anfeuerten, fühlte sich an Bilder von amüsierten Menschenmengen erinnert, die während der chinesischen Kulturrevolution Prozessionen von "Rechtsabweichlern" flankierten, oder die 1938 in Wien zusahen, wie Juden die Straße schrubben mussten: das gleiche herdenhafte Wohlbehagen, die gleiche angemaßte Rechtschaffenheit, das gleiche restlos gute Gewissen.

Von Letzterem zeugte auch das Vokabular, welches die politischen Redner wählten: "Nazidreck", "verfaulte Clique", "braune Exkremente", "Pest". Und dass eine TV-Reporterin versehentlich das Horst-Wessel-Lied zitierte - "gegen die Rechten", sprudelte es aus ihr, seien in Köln "die Reihen fest geschlossen" gewesen - rundet die Assoziation feinstens ab: Die Volksgemeinschaft formiert sich zur Bekämpfung der Volksgemeinschaft. Dass hier diverse Grundrechte verletzt wurden, zum Beispiel jenes auf Versammlungsfreiheit - wen schert das noch bei so viel Gruppenseligkeit?


http://www.dradio.de/...
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12.11.2011 18:29 Uhr von usambara
 
+29 | -30
 
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wie rechtsradikal ist das Ruhrgebiet- im speziellen Dortmund?
http://www.ruhrbarone.de/...
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12.11.2011 18:31 Uhr von sooma
 
+58 | -15
 
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Ach Konstantinilein ich halte dagegen:

"SPIEGEL ONLINE: Es gibt Ausländerfeindlichkeit bei Deutschen. Gibt es auch das Gegenteil - Deutschenfeindlichkeit von Ausländern?

Heisig: Ja, leider. Es gibt hässliche Vorfälle. Ein Zwölfjähriger beschimpfte eine Mitschülerin als Schlampe, weil sie kein Kopftuch trägt. Ein anderer Angeklagter erklärte gegenüber einem Polizeibeamten: "Du bist Dreck unter meinen Schuhen. Ich scheiß´ auf Deutschland." Jugendliche äußerten gegenüber deutschen Frauen: "Deutsche kann man nur vergasen." Wenn Deutsche sich so gegenüber Ausländern verhalten, dann nennen wir das Rassismus.

SPIEGEL ONLINE: Und umgekehrt?

Heisig: Leider gibt es eine Kultur der Verharmlosung bei uns. Wenn Migranten Deutsche beleidigen, wird dies als Echo auf zuvor erlittene Diskriminierung entschuldigt. Das akzeptiere ich nicht.

http://www.spiegel.de/...
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12.11.2011 18:37 Uhr von ElChefo
 
+7 | -16
 
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usambara und schon den 3./4. September vergessen? Ist doch gar nicht so lange her?
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12.11.2011 18:37 Uhr von Katerle1302
 
+28 | -12
 
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zum Zitat: Und: "Ich führe das auf die mangelnde Ausländererfahrung zurück".

aha in der ddr gab es keine ausländer?! - wäre mir aber neu
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12.11.2011 18:38 Uhr von quade34
 
+13 | -16
 
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es gibt rechtsradikales: Denken und Handeln. Frustrierte Jugendliche, die von der ausländerfeindlichen Ideologie indoktriniert werden, sind da häufig zu finden. Aber aus der DDR Zeit ist vielen Bürgern noch gut in Erinnerung, wie Ausländer abgeschottet wurden und ihnen angeblich der Zucker in den Hintern geblasen wurde. Richtige Kontakte waren nicht an der Tagesordnung und auch in den Betrieben, in denen Vietnamesen, Kubaner, Polen und Afrikaner arbeiteten, wurden diese nicht gefördert. Die Wohnheime der Ausländer waren für Deutsche nicht zugänglich. Es wurde auch vor diebischen Polen gewarnt. Und besonders in Berlin, wo aus Westberlin eigereiste Ausländer den Mädchen mit den Tüten winkten, in denen sich Strumpfhosen und Schokolade befanden, bildete sich eine vermehrte Ablehnung heraus.
Diese Vergangenheit wirkt heute nach.
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12.11.2011 18:47 Uhr von Rechthaberei
 
+16 | -29
 
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12.11.2011 18:54 Uhr von usambara
 
+29 | -27
 
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@Rechthaberei: was ist an der Linken extremistisch? Das war mal die RAF.
Oder hat Lafontaine eine MP im Schrank?

Das sind doch ganz andere Lebensläufe:
http://www.tagesschau.de/...

[ nachträglich editiert von usambara ]
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12.11.2011 19:03 Uhr von Rechthaberei
 
+15 | -22
 
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@Usambara: Naja, im Vergleich zur NSDAP ist die NPD wohl auch light.
Das die Linke als Linksextremistisch eingestuft wurde liegt auch an ihrer Vergangenheit als KPD und SED.
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12.11.2011 19:27 Uhr von Gebirgskraeuter
 
+27 | -11
 
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@ Katerle: "aha in der ddr gab es keine ausländer?! - wäre mir aber neu "

Nein, aber andere. Bei uns gabs/gibts mehr Russen und Fidschis. Fidschis machen keine Probleme und mit Russen kann man umgehen. Die "Südländer" sind hier "neu" (seit der Wende) und die Art und Weise wie diese sich verhalten auch.
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12.11.2011 19:36 Uhr von Kurioso
 
+18 | -30
 
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12.11.2011 19:39 Uhr von verni
 
+27 | -18
 
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Sorry aber: mit kommt es so vor als ob man wieder von der tatsächlichen Situation in Deutschland ablenken will. Wir scheinen nämlich auf einen Finanzkollaps zuzusteuern und allem Anschein nach versucht man nun diese merkwürdigen Panikthemen wieder zu pushen...

1.) Vogel und Schweinegrippe sind schon durch, kann keiner mehr hören,

2.) Klimakollaps? ebenso ausgelutscht, glaubt eh keiner mehr.

3.) Trroristen die uns ständig bedrohen? Ja hey come on....

4..... Jetzt kommt der Terror von Rechts, nächste Woche von Links übermorgen womöglich bösartige Auserirdische, dann wirds Wasser plötzlich knapp und und und und.....

Dass uns wahrscheinlich aber dank korrupter und krimineller Politik demnächst harte Zeiten anstehen die keiner bezahlen kann und der Bürger geschürt wird bis er keine Wolle mehr hat, tritt ganz in den Hintergrund!
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12.11.2011 19:45 Uhr von BoscoBender
 
+21 | -18
 
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Warum nur der Osten In Hamburg findet man genauso ganze dörfer mit Bauern die denken in der Grossen Stadt gehen sie verloren und schieben alles auf die ausländer und sind richtige Nazis die in ihrem dorf 1939 leben . Auch in der stadt gibt es Stadtteile wo man diese in gruppen findet oder gar in der natürlichen gesellschaft die gewisse positionen haben wie Lehrer.

Im westen sind sie richtig organisiert und sehr schlimm die sind auf der strasse und prügeln schonmal auf einen ein bis der aus ist und haben genauso gewisse positionen die sie in der gegend auch ausspielen können.

Bayer ist klar die sind eine völlig andere welt mit der Weltansicht...

Im Osten Deutschlands ist das Problem das es dort keine Arbeit gibt und sogar die Frauen mit den Wessis mit gehen das sagt man dort so meine frau ist mit einem wessi durchgebrannt... Das ist krass dazu kommt noch das dort alles bruch ist möchte es nicht verallgemeinern aber es gibt ganze dörfer wo nichts ist ausser paar hundert menschen die dazu noch arbeitlos sind und vor sich hin leben .
Da kommt dann der Nazi und sagt wir sind besser wir öffnen dir die augen deine frau ist mit einem vaterlands verräter durch gebrannt das pas so ert in unserer bruderschaft nicht und viel mehr ...
und schon hast du in 5 min das gehirngewaschen und er ist dein privater Söldner den du mit bier bezahlst und auf der strasse ausländer jagt...


Mal abgesehen davon wenn man sich mal die zahlen anschaut von den lwtzten jahren dann ist es doch eher gestiegen als alles andere wo noch der döner mord reinkommt ...

Es wird sich lka ngsam keiner mehr gefallen lassen und hilfe suchen das passiert da kann man mir vertrauen es gibt menschen die jeden tag fürchterliche angst haben wenn sie die strassen seite wechseln...
Denke das gleich kommt soll er doch umziehen und da sieht man das es auch viele gibt gut finden und denken sie führen meinen krieg auch diese sind sehr schlimm auch wenn die nicht wollen das jemand stirbt oder zu schaden kommt was ich nicht glaube aber das ist nicht schön.

Ergo Nazi gibt es überall und nicht nur im osten.

Der Terorr an sich hat wohl eine etwas andere Dimension
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12.11.2011 20:04 Uhr von 1234321
 
+10 | -7
 
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Aber nicht in jeder Region. In Apolda sind sie sehr rechtradikal, in Kyritz gibts das nicht.
20km nördlich (Wittstock) wiederum ist sehr rechtradikal. Neuruppin auch. Königswusterhausen gar nicht. Und Pirna dagegen sehr.

Also regional s ehr unterschiedlich.
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12.11.2011 20:07 Uhr von kr3
 
+19 | -17
 
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@Konstantin: Leute wie du schüren doch den Hass noch zusätzlich oder täusch ich mich?
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12.11.2011 20:35 Uhr von Geschichtenhasser
 
+5 | -12
 
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jaja der osten oben im bild ist kein blonder.. das ist rechtsradikal!!!!!!!
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12.11.2011 20:42 Uhr von Laz61
 
+24 | -13
 
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Deutschenfeindlichkeit: Was war zuerst da Deutschenfeindlichkeit oder Ausländerfeindlichkeit ?

Das zweite ist eher die Gegenreaktion.

Feindlichkeit ist niemals gut.
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12.11.2011 22:35 Uhr von XFlipX
 
+9 | -17
 
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Ziemlich verflacht das ganze Allein folgende Aussage läßt einen nur noch an den Kopf greifen...

"Ich führe das auf die mangelnde Ausländererfahrung zurück."

In der DDR gab es an die 100.000 Gastarbeiter aus den verschiedensten kommunistischen Freundesstaaten.

Und die Vorfälle in Limbach-Oberfrohna sind weit aus vielschichtiger, als Herr Kraske das wahrhaben möchte. L.-O. hat das Problem, dass diese Städtchen als Kampfplatz von Rechts-& Linksextremisten missbraucht wird. Dem stellt sich Bügerschaft von L.-O entgegen, wird dafür von linken Gruppen im Verbund mit den Medien leider mit einer Diffarmierungsampagne überzogen. Kraske folgt hier leider der Argumentation eben jener Seite....

Naja, Objektivität war gestern.....

XFlipX
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12.11.2011 22:42 Uhr von XFlipX
 
+9 | -15
 
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Deutschenfeindlichkeit oder Ausländerfeindlichkeit: "Was war zuerst da Deutschenfeindlichkeit oder Ausländerfeindlichkeit ?"

LOL....Ich gehe mal davon aus, dass sich die Deutschfeindlichkeit mit den 68ern und dann mit den Grünen sogar politisch etablierte. Die Spitzenpolitiker der Grünen rekrutieren sich größtenteils aus dem linksradikalen, antideutschen Milieu.

XFlipX
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12.11.2011 23:04 Uhr von Laz61
 
+10 | -5
 
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Xflip: Wann waren die ersten Morde, Brandanschläge, rassistische Diskriminierungen von den Deutschenfeinden ???
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12.11.2011 23:13 Uhr von Titulowski
 
+9 | -2
 
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@Rechthaberei: Bullshit...wenn man sowas an den Wahlergebnissen ablesen könnte, dann müsste die NPD ja regelmäßig 50+% berkommen.
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12.11.2011 23:22 Uhr von XFlipX
 
+3 | -12
 
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Für Leute, die pol. etwas verändern wollen machen sich Straftaten nicht so gut.... Der Teil, dem das zu seicht war, hat ja bewiesen, wie er mit den Vertretern des "Schweinesystems" umgegangen ist.

XFlipX
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12.11.2011 23:25 Uhr von XFlipX
 
+9 | -13
 
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..den Wahlergebnissen ablesen könnte Zumal der Großteil der Führungsriege der NPD im Osten, aus dem Westen kommt.

XFlipX

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