Japan: Entseuchung für 2012 geplant
Anfang 2012 will die japanische Regierung anfangen, die vielen Millionen Kubikmeter Boden, die während des Atomunglücks radioaktiv kontaminiert wurden, zu entsorgen. Mehr als ein halbes Jahr ist schon seit der Katastrophe vergangen.
Die Strahlenbelastung soll bis August 2013 in den verseuchten Gebieten, die Messwerte von bis zu 20 Milisievert im Jahr aufweisen, um 50 Prozent, für Kinder um 60 Prozent, gemindert werden. Bei einer höheren Belastung wird schrittweise vorgegangen, wodurch noch kein Enddatum für die Dekontamination feststeht.
Die Regierung sucht bisher noch eine Möglichkeit, die leicht strahlende Erde, Schutt und Asche endzulagern. Zudem wird die Dekontamination durch strahlende Substanzen, die von Bäumen kommen, erschwert, da die Belastung des Bodens wieder steigt. Die Kosten für die Reinigung übernimmt der Staat.