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Astronomen entdecken zwei Gaswolken, die die Urknall-Theorie bestätigen

Wissenschaftler haben in 12 Milliarden Lichtjahren Entfernung zwei Gaswolken entdeckt, die die Urknall-Theorie bestätigen. In den beiden Gaswolken kommen nur leichte Elemente, wie zum Beispiel Helium und Wasserstoff, vor.

In den beiden Wolken fehle es aber an schweren Elementen, zu denen Elemente wie Sauerstoff oder Kohlenstoff gehören. Das Fehlen der schweren Elemente ist ein Hinweis darauf, dass die Zusammensetzung des Gases der Wolken sehr ursprünglich ist.

Die Wolken haben den Zustand des Universums konserviert, der kurz nach dem Urknall herrschte. Michele Fumagalli von der University of California sagte: "Diese Beobachtung belegt erstmals, dass die von der Urknall-Theorie vorhergesagte Zusammensetzung des frühen Universums stimmt."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gas, Universum, Wolke, Theorie, Urknall
Quelle: www.scinexx.de

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11.11.2011 12:49 Uhr von MC_Kay
 
+13 | -14
 
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Was sagt das nun aus? Das sagt doch rein garnichts aus!
Es wurden zwei Gaswolken gefunden, die vor 12Mrd Jahren nur aus Wasserstoff und Helium bestehen.
Es ist kein Beleg für einen Beweis der Urknalltheorie. Schließlich kann es auch einfach nur eine Anomalie sein.

Und woher sollen die bitte wissen, dass diese Gaswolken den Zustand nach dem Urknall "konserviert" haben?
Laut der Theorie gab es nach dem Urknall nur Gaswolken die nur aus H und He bestanden haben. Aus denen sich dann Sonnen bildeten, die wiederum in sich schwerere Elemente fusioniert hatten.
Also könnten diese Wolken heute schon ganz anders aussehen und haben selbst garnichts konserviert!
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11.11.2011 13:39 Uhr von Trademark1
 
+14 | -4
 
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Aus theistischer Sicht: Also Theisten sind sich absolut sicher, das diese Gaswolken vor 5000 Jahren entstanden sind. Als Gott mit der Schöpfung fertig war, hat er sich erstmal zurückgelehnt und sich ne Kanne Bier aufgemacht. Beim darauffolgendem Rülper sind eben jene Wolken entstande.
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11.11.2011 14:36 Uhr von Pistensau96
 
+7 | -3
 
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@MC_Kay: Wenn man keine Ahnung hat Die Wolken bestehen von dem her, was wir sehen können, aus nichts als Wasserstoff und Helium. Wie du richtigerweise geschrieben hast, geht man davon aus, dass alle schwereren Elemente durch Fusion in Sternen entstehen.

Also sieht man in der Wolke die Materialien, wie sie nach dem Urknall waren, sie wurden immerhin fünf Milliarden Jahre lang konserviert. Wie die Wolke im Moment aussieht, sieht man nicht und das können wir erst in 12 Milliarden Jahren sagen. Es ist in diesem Kontext aber auch vollkommen egal.

Dass man keine schwereren Materialien sieht, bestätigt die Urknall Theorie, würde man schwerere Materialien sehen, dann würde es der Urknall Theorie widersprechen. So einfach. Und eine Bestätigung ist kein Beweis, da hast du wohl etwas durcheinandergebracht.
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11.11.2011 15:17 Uhr von Pursy
 
+11 | -0
 
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@ MC_Kay und Pistensau96: Was die Sau :P über mir gesagt hast ist schon richtig, aber zudem gilt in den Naturwisschenschaften das Prinzip der Falsifizierung. Theorien zählen solange als plausibel, bis sie wiederlegt wurden.

Die Theorie, die es nur weiße Schafe gibt, gilt so lange, bis jemand ein Schwarzes Schaf gefunden hat. Die Theorie, dass es keine Rosa Schafe gibt gilt solange, bis man ein Rosa Schaf entdeckt.

Demnach ist es auch kein BEWEIS für die Urknalltheorie, sondern nur ein Beleg, so wie noch niemand ein Rosa Schaf gesehen hat, aber es die ja noch irgendwo am Amazonas geben könnte.
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11.11.2011 21:28 Uhr von fraro
 
+5 | -0
 
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Gaswolken: hin oder her, aber da auf dem Foto, das ist doch eine Blume? ;-)
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11.11.2011 23:35 Uhr von Bleifuss88
 
+0 | -0
 
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Keine Ahnung: warum die Leute einen Widerspruch zwischen dem Glauben an Gott und dem Urknall sehen. Vermutlich liegt es an dem, was die monotheistischen Religionen aus Gott gemacht haben (ein rachsüchtiges wesen, das alle, die ihm nicht Folge leisten, in die Hölle schickt - so ein Blödsinn). Wenn wir es schaffen würden, Wissenschaft und Spiritualität miteinander zu verbinden, könnten wir Großartiges erschaffen. So viel mal zum wissenschaftsphilosophischen Teil.

Was die Entdeckung angeht: Wusste gar nicht, dass der Urknall weiter "bewiesen" werden muss. Wie Pursy schon erklärte, gilt in der Wissenschaft das Falsifikationsprinzip, und bislang hat sich die Urknalltheorie doch gut bewährt. Drücken wir denen mal die daumen, dass sie aus der Entdeckung noch mehr schlüsse ziehen können.
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12.11.2011 01:23 Uhr von Tingting
 
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Irgendwann: werden auch diese Wolken aufgrund der Schwerkraft zusammenfallen und sich dadurch erhitzen und einen Doppelstern oder Dreifachstern bilden. Allerdings ohne Planeten. Wenn diese explodieren gibs in der nächsten Gaswolke (die überreste) schon mal Kohlenstoff und Sauerstoff. Die Vorgang wiederholt sich wolke-stern-explosion.
Es enstehen mit der Zeit silicium, eisen und andere schwere elemente. Nur kein Gold. Das ensteht nur wenn zwei (ich glaub) weiße Zwerge fusionieren. Nur das hat genug Energie.

Fazit in alten Bereichen des Universums gibts es mehr schwere Elemente. In neuen Bereichen weniger Elemente. Wobei was heißt da neu? ich denke das jede ecke des weltalls gleich alt ist.
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12.11.2011 01:30 Uhr von Again
 
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MC_Kay: "Was sagt das nun aus?"
Kommt darauf an wie genau sich die Ergebnisse mit der Theorie decken. Wenn die Zusammensetzung prozentual bis auf die x-te Kommastelle stimmt, sagt es relativ viel aus, wenn man einfach eine gewisse Grenze einhält (zb nicht mehr als x% He), deckt es sich zumindest mit der Theorie.

"Also könnten diese Wolken heute schon ganz anders aussehen und haben selbst garnichts konserviert!"
Sie sehen "heute" bestimmt anders aus, aber das spielt keine große Rolle. Wie das mit der Konservierung zu verstehen ist weiß ich nicht.

@Bleifuss88:
"Wenn wir es schaffen würden, Wissenschaft und Spiritualität miteinander zu verbinden, könnten wir Großartiges erschaffen."
Und was soll zweiters großartig dazu beitragen?

@Tingting:
"und sich dadurch erhitzen und einen Doppelstern oder Dreifachstern bilden. "
Wohl eher mehr ;-)

[ nachträglich editiert von Again ]
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12.11.2011 02:05 Uhr von Tingting
 
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eher mehr als weniger: ;)

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