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Göttingen: Kamera nimmt auf, wie Einbrecher manipulierte Kartenlesegeräte ausbauen

Die Überwachungskamera in einem Edeka-Markt in Göttingen hat aufgezeichnet, wie Einbrecher manipulierte Kartenlesegeräte an den Kassen ausbauten.

Diese manipulierten Geräte wurden bei einem früheren Einbruch in den Markt an den Kassen installiert. In dieser Zeit wurden die Daten von mehr als 300 Kunden ausgespäht und Geld von ihren Konten abgehoben.

Das sogenannte "Skimming" wird nicht mehr nur an Bankautomaten durchgeführt, sondern auch immer öfter in Super-und Baumärkten. Die Göttinger Polizei hat inzwischen für die Geschädigten Vordrucke angefertigt, um der Anzeigen-Flut Herr zu werden.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kamera, Einbrecher, Supermarkt, Skimming
Quelle: www.bild.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2011 10:03 Uhr von xyr0x
 
+1 | -3
 
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Also ich weis nicht. In meinem ladengeschäft hatte mein EC-Gerät diverse Einstellungen die nur mir bzw. der Bank bekannt waren.

Wie kann es nun sein das man in einem Großunternehmen einfach mal die Kartenlesegeräte gegen andere Austauscht ohne die Einstellungen wie Kundennummer, IP-Adresse, Port, etc. der Bank zu haben? Generell werden die Geräte-IDs auch beim Verbindungsaufbau mit der Bank gegengeprüft wo es bei unterschieden dann auch zu Fehlermeldungen kommt.

Am Ende kommt der Kassenbon auch nur heraus wenn das Gerät die ganze Transaktion als OK bestätigt.

Ich finde die ganze sache sehr suspekt.

[ nachträglich editiert von xyr0x ]
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11.11.2011 10:08 Uhr von quade34
 
+1 | -0
 
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die Edeka: hat wohl an der Sicherheit mächtig gespart. Die billigsten Kartenleser einzubauen ist fahrlässig. Man sollte bei den Großen wohl lieber in bar bezahlen.
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11.11.2011 10:18 Uhr von kingoftf
 
+2 | -0
 
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Bei uns: gab es sogar einen manipulierten Automaten im KRANKENHAUS!!

Dazu mussten die Typen erst mal am "Türsteher" vorbei und haben dann anscheinend trotz regem Publikumsverkehr in aller Seelenruhe den Automaten manipuliert.

Bei mir wurden 2 kleine Beträge von einem Wettbüro in Malta abgebucht, die mir meine Bank aber anstandslos erstattet hat
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11.11.2011 10:29 Uhr von Didatus
 
+4 | -0
 
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@xyr0x: Die Geräte wurden nicht ausgetauscht, sondern nur manipuliert. Und das in der Art, dass die Eingabe durch den Kartenleser nicht nur vom Gerät verarbeitet und an die Bank gesendet wird, sondern dass die Kartendaten auch direkt lokal in einem eingebauten Zusatzmodul gespeichert werden. Gleiches mit der Tastatureingabe. Alle Daten die eingegeben werden, werden zum einen ganz normal verarbeitet ohne Manipulation, zum anderen aber auch gespeichert, so dass die Karten kopiert werden können und durch die Speicherung der Tastatureingabe hat man auch direkt die Pin dazu. Das heisst weder Bank noch Kasse noch sonst wer kriegt mit, dass da was im Gerät ist, was da nicht hingehört und alles aufzeichnet.
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11.11.2011 10:37 Uhr von xyr0x
 
+2 | -1
 
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@Didatus , das ist und wäre soweit verständlich. Dann sind die News aber etwas falsch geschrieben.

Ich meine solche MRS-206 Skimmer bekommt man ja schon für ein Apfel und ein Ei oder man geht eben mal zu Conrad. Aufsätze von innen oder außen an den Geräten sollte aber das Personal bzw. der Anwender schon erkennen.
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11.11.2011 11:07 Uhr von Didatus
 
+4 | -0
 
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@xyr0x: Vor ein oder zwei Jahren hatten die da mal einen Bericht heise.de, wo die gezeigt haben, dass man von aussen keine Manipulation erkennen kann. Die Dinger werden aufgeschraubt, kleine Platinerein, mit dem Rest verkabelt und dann wird alles wieder zugeschraubt und ein neues Siegel drauf geklebt. Heise hatte da von einem Vorfall in einem Baumarkt berichtet. Die Geräte hatten sogar noch ein GSM Modul drin und haben die Daten direkt übers Handynetz versendet, so dass es von den Betrügern noch nicht einmal mehr ausgebaut werden musste.

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