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Abzugspläne für Afghanistan vorgestellt

Erstmals wurde von der Bundesregierung ein Abzugsplan für Afghanistan vorgelegt. Demnach soll bis Ende 2013 die Höchstgrenze für das Kontingent auf 4.400 Mann reduziert werden. Zuerst wird die "flexible Reserve" aufgelöst, welche in Deutschland stationiert ist und nur in Notfällen zum Einsatz kommen soll.

Die Sozialdemokraten haben schon lange einen konkreten Plan für den Truppenabzug gefordert. Man ist nun mit dem momentanen Plan zufrieden, mahnt jedoch an, den vollständigen Abzug bis 2014 durchzuführen.

Die Grünen kritisieren die Pläne der Bundesregierung und bezeichnen sie als "Scheinabzug" und "reine Symbolpolitik". Sie fordern einen "echten" Abzug der Truppen. Bis Ende 2014 wollen alle Nato-Staaten ihre Truppen vollständig aus Afghanistan zurückziehen.


WebReporter: tewwo
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Afghanistan, Bundeswehr, Abzug
Quelle: www.spiegel.de

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11.11.2011 00:44 Uhr von ElChefo
 
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Na hoffentlich läuft der Abzug nicht so wie der "Zuzug", nämlich nicht an militärischen Notwendigkeiten, sondern an fraktionspolitischen Schmerzgrenzen definiert. Das wäre das schlimmste, was uns und den Afghanen passieren kann.

...die Grünen, nebenbei bemerkt, entlarven ihre absolute Ahnungslosigkeit mit ihren Forderungen. Mal wieder. Auch ein "echter Abzug" muss irgendwie begonnen werden, inklusive dem Gedanken, wie man "den letzten Mann" abholt - der eben nicht mehr durch seine Kameraden geschützt ist.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]

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