10.11.11 16:24 Uhr
 297
 

Religion spendet nicht immer Hoffnung

Forscher aus Frankfurt haben an Hand von Studien herausgefunden, dass der Glaube an Gott nicht immer auch automatisch dazu führt, dass Hoffnung entsteht. Am Beispiel kinderloser Paare wurde das intensiv beobachtet.

Zwar fühlen sich kinderlose Paare, die ein gutes Verhältnis zu Gott und ihrem Glauben haben, allgemein besser und können mit der Situation etwas leichter umgehen, aber es entsteht dadurch keine Hoffnung, dass ihnen der Kinderwunsch doch erfüllt wird.

Ist das Verhältnis zum Glauben und Gott schlechter, wirkt sich das signifikant auch auf das Befinden der Paare aus.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Cataclysm
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Hoffnung, Religion, Psyche
Quelle: www.scoolz.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Im Netz: Zwei Venezolaner verbrauchen zu viel Strom für Bitcoin-Mining
Kacke am Dampfen: Hält Vogel-Kot die Arktis kalt?
Seltenes Wetter: Hawaii ist schneebedeckt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
10.11.2011 16:24 Uhr von Cataclysm
 
+3 | -6
 
ANZEIGEN
Ein gutes Beispiel dafür, dass Glaube nicht unbedingt dumm oder unrealistisch macht.Zwar kann man Zuversicht und Mut aus seinem Glauben schöpfen, aber den Meisten ist dann doch bewusst, dass man vom Beten nun mal keine Kinder bekommt.
Glaube hilft der Psyche, schadet aber nicht dem Verstand, solang man realistisch bleibt.
Kommentar ansehen
10.11.2011 16:55 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+12 | -5
 
ANZEIGEN
Religion und "realistisch bleiben" schließen sich aber leider aus.
Man kann nicht alles haben..
Kommentar ansehen
10.11.2011 17:17 Uhr von roger18
 
+4 | -5
 
ANZEIGEN
Religion: ist Aberglaube das ist genauso als ob man an einer Zauber Lampe glauben würde der einem all seine Wünsche erfühlt, da bleibe ich lieber im realen leben
Kommentar ansehen
10.11.2011 17:45 Uhr von Noseman
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
Das ist ein Irrtum, @unique2910: Die Religionen haben die moralischen Standards nicht gepachtet oder gar erfunden, sondern diese sind mehr oder weniger angeboren.

Religion kann nur verstärkend wirken - allerdings in beide moralische Richtungen (wenn man es schon mit den monotheistischen Religionen dualistisch betrachtet).
Kommentar ansehen
10.11.2011 18:03 Uhr von Noseman
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Wir reden aneinander vorbei: Selbstverständlich ist unsere Kultur stark christlich geprägt. Die simpelsten moralischen Werte sind jedoch kulturübergreifend biologisch angelegt, wie z. B. Brutpflegetrieb.

Die "goldene Regel" - Was Du nicht willst, was man Dir tu etc. gab erstens in Europa schon vor dem Christentum und zweitens hat gerade das Christentum da einiges eingeführt, nämlich rigogorse Intoleranz in Glaubensfragen, was vorher recht unbeklannt war.

Und unsere _heutigen_ moralischen Werte, z. B. politisches Mitsprache recht, als (nicht nur Frauen-)emanzipation wurden strikt gegen den Widerstand der Kirche eingeführt; im 19. Jahrhundert hat noch ein Papst erklärt, dass wer wählen geht nicht katholisch sei.
Kommentar ansehen
10.11.2011 19:43 Uhr von Again
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Cata: "Ein gutes Beispiel dafür, dass Glaube nicht unbedingt dumm oder unrealistisch macht."
Ein noch besseres Beispiel für einen Trugschluss. Was sagt denn deine News über Dummheit und Realitätssinn aus?
Kommentar ansehen
11.11.2011 02:36 Uhr von cheetah181
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
unique2910: " "unser" abendland beruht (als ein beispiel) größtenteils auf den zehn geboten."

Mal davon abgesehen, dass von den 10 Geboten vielleicht 3 brauchbar sind, beruht "du sollst nicht töten/stehlen" wohl eher auf seit Urzeiten bekannten Grundregeln des menschlichen Zusammenlebens.

"wenn dem nicht so wäre, hätten wir scharia oder was es sonst noch so gäbe."

Auch in der Scharia darfst du nicht einfach stehlen oder Menschen töten.
Die Scharia hat mit den 10 Geboten mehr gemein als unser Rechtssystem, schließlich darfst du auch nicht Ehebrechen oder Gott lästern. Die drakonischen Strafen der Scharia findest du so auch in der Bibel, ganz in der Nähe der 10 Gebote.
Kommentar ansehen
17.11.2011 10:57 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Was ich mich dabei Frage: Um welchen Gott handelt es sich dabei? Den Gott der Christen? Den Gott der christlichen Kirche? Den christlich, personifizierten Kirchengott? Das ist dann schon ein gewaltiger Unterschied. ´Ne weiterführende Frage wäre: Warum ist das Thomasevangelium nicht Teil des Bibelkanons? :D

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Wien: Prozessbeginn wegen Vergewaltigung einer 21 Jährigen Frau
München: Messerüberfall vor Promi-Diskothek
Russland: Tarnfarbe blockiert Wärme und macht Soldaten unsichtbar


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?