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10.11.11 16:24 Uhr
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Religion spendet nicht immer Hoffnung

Forscher aus Frankfurt haben an Hand von Studien herausgefunden, dass der Glaube an Gott nicht immer auch automatisch dazu führt, dass Hoffnung entsteht. Am Beispiel kinderloser Paare wurde das intensiv beobachtet.

Zwar fühlen sich kinderlose Paare, die ein gutes Verhältnis zu Gott und ihrem Glauben haben, allgemein besser und können mit der Situation etwas leichter umgehen, aber es entsteht dadurch keine Hoffnung, dass ihnen der Kinderwunsch doch erfüllt wird.

Ist das Verhältnis zum Glauben und Gott schlechter, wirkt sich das signifikant auch auf das Befinden der Paare aus.


WebReporter: Cataclysm
Rubrik:   Wissenschaft / Geist
Schlagworte: Wissenschaft, Hoffnung, Religion, Psyche
Quelle: www.scoolz.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Ein gutes Beispiel dafür, dass Glaube nicht unbedingt dumm oder unrealistisch macht.Zwar kann man Zuversicht und Mut aus seinem Glauben schöpfen, aber den Meisten ist dann doch bewusst, dass man vom Beten nun mal keine Kinder bekommt.
Glaube hilft der Psyche, schadet aber nicht dem Verstand, solang man realistisch bleibt.
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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Religion..   
 
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10.11.2011 16:55 Uhr von Jesus_From_Hell
..und "realistisch bleiben" schließen sich aber leider aus.
Man kann nicht alles haben..
Kommentar ansehen naja...   
 
+4 | -2
 
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10.11.2011 17:06 Uhr von unique2910
...gründe für verzeiflung gibt es wegen religionen doch aber zu hauf: abtreibung, homo-ehe, medizinische behandlungen, geschichtsverständnis, wissenschaft und fortschritt.
für mich ein alter hut. :3
Kommentar ansehen Religion   
 
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10.11.2011 17:17 Uhr von roger18
ist Aberglaube das ist genauso als ob man an einer Zauber Lampe glauben würde der einem all seine Wünsche erfühlt, da bleibe ich lieber im realen leben
Kommentar ansehen @roger   
 
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10.11.2011 17:32 Uhr von unique2910
als lampenzauber würde ich es nicht betiteln wollen, aber auf das worauf du hinaus willst bzw dein beispiel führt, stimmt schon.
auch wenn ich oben schrieb, dass es viele negative dinge bzgl religionen gibt, gibt es auch positive dinge. unser abendland ist davon angefüllt - moralische standarts nur als beispiel.
Kommentar ansehen Das ist ein Irrtum, @unique2910   
 
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10.11.2011 17:45 Uhr von Noseman
Die Religionen haben die moralischen Standards nicht gepachtet oder gar erfunden, sondern diese sind mehr oder weniger angeboren.

Religion kann nur verstärkend wirken - allerdings in beide moralische Richtungen (wenn man es schon mit den monotheistischen Religionen dualistisch betrachtet).
Kommentar ansehen @nose   
 
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10.11.2011 17:54 Uhr von unique2910
versteh ich im kontext nicht so wirklich. "unser" abendland beruht (als ein beispiel) größtenteils auf den zehn geboten. wäre dem nicht so, hätten wir nicht die hegelsche dialektit als (ein) dogma oder meinetwegen sehr stark abgemindert den realismus oder auch die magna charta. das alles fußt auf den wurzeln der katholisch-christlichen religion.
wenn dem nicht so wäre, hätten wir scharia oder was es sonst noch so gäbe.
oder habe ich dich falsch verstanden? *?*
Kommentar ansehen Wir reden aneinander vorbei   
 
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10.11.2011 18:03 Uhr von Noseman
Selbstverständlich ist unsere Kultur stark christlich geprägt. Die simpelsten moralischen Werte sind jedoch kulturübergreifend biologisch angelegt, wie z. B. Brutpflegetrieb.

Die "goldene Regel" - Was Du nicht willst, was man Dir tu etc. gab erstens in Europa schon vor dem Christentum und zweitens hat gerade das Christentum da einiges eingeführt, nämlich rigogorse Intoleranz in Glaubensfragen, was vorher recht unbeklannt war.

Und unsere _heutigen_ moralischen Werte, z. B. politisches Mitsprache recht, als (nicht nur Frauen-)emanzipation wurden strikt gegen den Widerstand der Kirche eingeführt; im 19. Jahrhundert hat noch ein Papst erklärt, dass wer wählen geht nicht katholisch sei.
Kommentar ansehen ah okay...   
 
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10.11.2011 18:30 Uhr von unique2910
...hats anders verstanden. man weiß "hier" ja nie. nix für ungut.
Kommentar ansehen Cata   
 
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10.11.2011 19:43 Uhr von Again
"Ein gutes Beispiel dafür, dass Glaube nicht unbedingt dumm oder unrealistisch macht."
Ein noch besseres Beispiel für einen Trugschluss. Was sagt denn deine News über Dummheit und Realitätssinn aus?
Kommentar ansehen auch hier gilt für die minusklicker...   
 
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10.11.2011 20:48 Uhr von unique2910
...da gibts so ein ding mit buchstaben. da kann man sich äußern.
Kommentar ansehen unique2910   
 
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11.11.2011 02:36 Uhr von cheetah181
" "unser" abendland beruht (als ein beispiel) größtenteils auf den zehn geboten."

Mal davon abgesehen, dass von den 10 Geboten vielleicht 3 brauchbar sind, beruht "du sollst nicht töten/stehlen" wohl eher auf seit Urzeiten bekannten Grundregeln des menschlichen Zusammenlebens.

"wenn dem nicht so wäre, hätten wir scharia oder was es sonst noch so gäbe."

Auch in der Scharia darfst du nicht einfach stehlen oder Menschen töten.
Die Scharia hat mit den 10 Geboten mehr gemein als unser Rechtssystem, schließlich darfst du auch nicht Ehebrechen oder Gott lästern. Die drakonischen Strafen der Scharia findest du so auch in der Bibel, ganz in der Nähe der 10 Gebote.
Kommentar ansehen @cheetah   
 
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11.11.2011 23:09 Uhr von unique2910
dennoch kannste es drehen und wenden wie du willst. der europäische stier fußt nun einmal auf der monotheistischen religion vor mohammed. da beißt die maus keinen faden ab.
und die scharia hat doch nun wirklich noch ganz andere "empfehlungen" parat. aber nuja.
Kommentar ansehen ....   
 
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17.11.2011 10:57 Uhr von ZiemlichBelanglos
Was ich mich dabei Frage: Um welchen Gott handelt es sich dabei? Den Gott der Christen? Den Gott der christlichen Kirche? Den christlich, personifizierten Kirchengott? Das ist dann schon ein gewaltiger Unterschied. ´Ne weiterführende Frage wäre: Warum ist das Thomasevangelium nicht Teil des Bibelkanons? :D

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