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Arbeitslosenzahl in Ostdeutschland immer noch doppelt so hoch

Zum Jahrestag des Mauerfalls vor 22 Jahren veröffentlichte die deutsche Regierung zum Thema Deutsche Einheit einen Jahresbericht. Darin wurde mitgeteilt, dass die Geschwindigkeit der Angleichung zwischen Ost und West abnehme. Im Osten liege das Bruttoinlandsprodukt bei 73 Prozent des Westniveaus.

Innenminister Hans-Peter Friedrich sah die Bilanz dennoch positiv. In allen Bereichen werde aufgeholt. Besonders die gesunkene Arbeitslosenzahl auch im Osten wurde betont. Dennoch gäbe es immer noch eine doppelt so hohe Arbeitslosenzahl im Osten.

Das Haushaltseinkommen habe sich seit der Einheit im Osten praktisch verdoppelt, die Löhne lägen durchschnittlich bei 89 prozent des Westniveaus. Bei einer Gedenkfeier wurde an den Mauerfall erinnert. Dabei wurde vom Pfarrer der Tag des Mauerfalls als denkwürdig bezeichnet.


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WebReporter: micluvsds
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ausland, Arbeitsmarkt, Osten, Arbeitslose, Arbeitslosenzahl
Quelle: www.news.ch

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.11.2011 15:49 Uhr von Katzee
 
+13 | -2
 
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Das Problem ist: dass es in Ostdeutschland keine grossen Industrien gibt. Im Osten sind vor allem kleinere Betriebe und Landwirtschaft angesiedelt, die eben nicht so viele Beschäftigten haben wie Großbetriebe. Ein Grund dafür mag sein, dass direkt nach der Wiedervereinigung die Industrien der ehemaligen DDR durch Westbetrieben zum Ramschpreis "aufgekauft" und dann zerschlagen wurden, um keine Konkurrenz zuzulassen. Wären damals stattdessen die vorhandenen Betriebe modernisiert worden, könnte es heute ganz anders aussehen.
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10.11.2011 15:54 Uhr von X2010
 
+10 | -0
 
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muss ich Katzee recht geben. die ossis werden eh benachteiligt. besonders beim geld und die so genante wiedervereinigung gibts in wirklichkeit gar nich, nich bei den ost-west unterschieden

[ nachträglich editiert von X2010 ]
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10.11.2011 16:00 Uhr von quade34
 
+3 | -17
 
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10.11.2011 17:58 Uhr von X2010
 
+6 | -1
 
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nur: zu blöd, das man sich ina ddr zu helfen wusste. was die wessis nich konnten, weil die eh alles im a gesteckt wurde.
ina ddr hate jeder ne arbeit und selbst die frauen die kinder hatten gingen arbeiten. nicht so wie im westen die brav zu hause waren

[ nachträglich editiert von X2010 ]
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10.11.2011 18:10 Uhr von Oderic
 
+8 | -1
 
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@ quade34: Wie kommt es dann das die Ostmaschinen in den Westen tranportiert und dort wieder aufgebaut wurden?
Im übrigen sind heute viele Ostprodukte teurer als die Markenware aus dem Westen vor allem in der Nahrungsmittel und Chemiewaren.
Beispiele: Zetti, Halloren, Rotstern, Rotkäpchen Sekt, Florena, Spee, Club Cola, Vita Cola, Nudossi, Mühlhausener Pflaumenmus, Radeberger Pilsner, Rondo Kaffee etc.
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10.11.2011 21:29 Uhr von quade34
 
+1 | -5
 
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Die heutigen Ostprodukte haben nur den Namen, sind aber mit West now how zu dem gemacht worden, was sie in der DDR nie werden konnten. Nämlich Qualitätserzeugnisse.
Sie haben sicher noch nie ein echtes Osterzeugnis gegessen, benutzt oder sonstwie verwendet, sonst würden sie so etwas nicht fragen.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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10.11.2011 21:48 Uhr von X2010
 
+1 | -1
 
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aja: zu doof das zb rotkäpchensekt der größte sekt hersteller deutschlands ist und sich am meisten verkauft, die haben sämtliche westkramm aufgekauft was mit sekt zu tun hat
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11.11.2011 02:36 Uhr von meisterthomas
 
+0 | -0
 
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Rotkäppchen und der Wolf: Ost und Westdeutschland war wie Rotkäppchen und der Wolf. Angefangen von der wirtschaftlichen Defloration Ostdeutschlands bis zur Untreuhand.
Und auch die Steine liegen noch so manchen im Magen.

Aber all das ist Vergangenheit und das Palaver darüber führt zu nichts mehr, außer alte Wunden wieder aufzureizen. -- Auch ein Mittel um sich aus der Verantwortung für unsere gemeinsame Zukunft zu stehlen.
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11.11.2011 11:00 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -0
 
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@quade34 bist aber schön auf die Propaganda reingefallen ;)

Die DDR war zur Wende auf Platz 17 der stärksten Industrienationen (und das mit nur 17 Millionen Einwohnern), das schafft man nicht wenn man nur altes Zeug benutzt.
Das mit dem Know How des Westens ist ebenfalls nicht richtig. Viele Artikel werden noch so hergestellt wie damals, die Produkte die geändert wurden sind teils besser aber auch teils schlechter geworden.

Zum Thema: Die Studie kann aber nicht stimmen.
Der Osten kann nicht 73% des Westinlandsprodukt erwirtschaften, das geht rein rechnerisch garnicht wenn man : Arbeitslosenzahlen, Industriedichte und Bevölkerung betrachtet. Wenn das stimmen sollte frage ich mich was man im Westen macht? Pennen oder was?

Von daher ist das Murks. Was die Löhne betrifft, sollte jeder mal der im Westen wohnt und arbeitet sich mal im Osten in den Betrieben bewerben und mal selbst sehen was er für Lohnangebote bekommt. Das ist hier nämlich unter aller Sau. Deswegen (und wegen der hohen Arbeitslosigkeit) hauen ja so viele ab hier.

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