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Anklage gegen Epileptiker wegen fahrlässiger Tötung

Binnen sechs Jahren verursachte ein Epileptiker drei schwere Verkehrsunfälle und trotzdem durfte er seinen Führerschein behalten.

Aufgrund dieser Tatsache konnte es nun zu einer weiteren Tragödie kommen. Im März diesen Jahres verursachte er durch einen weiteren Anfall einen Unfall in Hamburg, bei dem vier Menschen ihr Leben verloren.

Nun wurde Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben und der Führerschein ist vorübergehend vom Amtsgericht Kiel einbehalten worden. Den Hinweis seines Arztes, lieber zu Fuß zu gehen, ignorierte der Angeklagte.


WebReporter: Reezor80
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Anklage, Tötung, Epilepsie, Fahrlässigkeit
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.11.2011 16:49 Uhr von gofisch
 
+3 | -1
 
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@cortexipan: "...wenn ich weiß das ich Epileptiker bin fahre ich kein Auto, "

das siehst du etwas zu eng. in vielen fällen kann epilepsie mit medis gut unter kontrole gebracht werden. wenn also die medikation stimmt, gibt es auch keine anfälle und somit auch keinen grund auf das autofahren zu verzichten.

in diesem konkreten fall schien die lage nur so zu sein, dass der man unter wiederkehrenden epileptischen anfällen litt und trotzdem weiterhin auto fuhr, was zumindest grob fahrlässig wenn nicht gleich als vorsatz zu werten ist (er hatte ja schon mehrere unfälle deswegen).

wollte die pauschalisierung nun ein wenig korrigieren...
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10.11.2011 20:36 Uhr von MBGucky
 
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Warum: sind es eigentlich immer die Arschlöcher, die überleben?
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10.11.2011 23:38 Uhr von gofisch
 
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unsinn: es gibt medikamente die fahrtüchtigkeit beeinträchtigen und es gibt welche die es nicht tun. wenn du jetzt alle medikamente als "drogen" verteufelst, dann dürftest du auch nach dem genus von tee, kaaffee, zigareten und noch paar anderen sachen nicht auto fahren. ich hoffe du hältst dich an deine eigenen gebote. oder soll das wie üblich nur für andere gelten und billiger polemik dienen?

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