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10.11.11 14:54 Uhr
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Anklage gegen Epileptiker wegen fahrlässiger Tötung

Binnen sechs Jahren verursachte ein Epileptiker drei schwere Verkehrsunfälle und trotzdem durfte er seinen Führerschein behalten.

Aufgrund dieser Tatsache konnte es nun zu einer weiteren Tragödie kommen. Im März diesen Jahres verursachte er durch einen weiteren Anfall einen Unfall in Hamburg, bei dem vier Menschen ihr Leben verloren.

Nun wurde Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben und der Führerschein ist vorübergehend vom Amtsgericht Kiel einbehalten worden. Den Hinweis seines Arztes, lieber zu Fuß zu gehen, ignorierte der Angeklagte.


WebReporter: Reezor80
Rubrik:   Brennpunkte / Schlagzeilen
Schlagworte: Unfall, Anklage, Tötung, Epilepsie, Fahrlässigkeit
Quelle: www.spiegel.de
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10.11.2011 15:09 Uhr von Der.Blonde
...kann nicht recht verstehen, warum der Mann noch seine Fahrerlaubnis hatte. Die Leitsätze der Fahrtauglichkeit bei Menschen mit epileptischen Anfällen (Bundesanstalt für das Straßenwesen 2000) sagen ganz klar:

"Gruppe 1 (PKW, Motorräder) 

Die Fahrtauglichkeit ist aufgehoben, solange ein wesentliches Risiko weiterer Anfälle (Anfallsrezidiven) besteht."
Kommentar ansehen @cortexipan   
 
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10.11.2011 16:49 Uhr von gofisch
"...wenn ich weiß das ich Epileptiker bin fahre ich kein Auto, "

das siehst du etwas zu eng. in vielen fällen kann epilepsie mit medis gut unter kontrole gebracht werden. wenn also die medikation stimmt, gibt es auch keine anfälle und somit auch keinen grund auf das autofahren zu verzichten.

in diesem konkreten fall schien die lage nur so zu sein, dass der man unter wiederkehrenden epileptischen anfällen litt und trotzdem weiterhin auto fuhr, was zumindest grob fahrlässig wenn nicht gleich als vorsatz zu werten ist (er hatte ja schon mehrere unfälle deswegen).

wollte die pauschalisierung nun ein wenig korrigieren...
Kommentar ansehen Warum   
 
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10.11.2011 20:36 Uhr von MBGucky
sind es eigentlich immer die Arschlöcher, die überleben?
Kommentar ansehen @gofisch   
 
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10.11.2011 23:09 Uhr von The_Insaint
Zu sieht das etwas zu locker.
Wenn jemand unter Medikation (also unter Drogen) steht, dann hat er erst recht nicht im Auto zu sitzen. Im konkreten Fall also hat der Typ so oder so nichts im Auto und auf der Straße zu suchen gehabt ...
Kommentar ansehen unsinn   
 
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10.11.2011 23:38 Uhr von gofisch
es gibt medikamente die fahrtüchtigkeit beeinträchtigen und es gibt welche die es nicht tun. wenn du jetzt alle medikamente als "drogen" verteufelst, dann dürftest du auch nach dem genus von tee, kaaffee, zigareten und noch paar anderen sachen nicht auto fahren. ich hoffe du hältst dich an deine eigenen gebote. oder soll das wie üblich nur für andere gelten und billiger polemik dienen?
Kommentar ansehen Ähm ...   
 
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10.11.2011 23:53 Uhr von The_Insaint
Du willst jetzt nicht ernsthaft behaupten, daß eine Medikation gegen Epilepsie weniger oder zumindest die gleiche Beeinflussung auf den Körper hat, wie die Einnahme von z.B. einer Anti-Kopfschmerztablette?
Und was haben Tee, Kaffee oder Zigaretten mit Medikamente zu tun? Teein und Koffein sind wesentlich schwächer als Nikotin. Aber Nikotin stelle ich dennoch nicht auf die gleiche Stufe wie Medikamente, deren Herstellung selten aus biologischen Ursprüngen kommen.
Vielleicht solltest du öfters mal Beipackzettel lesen ...

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