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Barclays: Italien hat mathematisch den "Point Of No Return" überschritten

Das politische Zaudern der Berlusconi-Regierung kommt Italien teuer zu stehen. Prompt haben die Investmentbanker von Barclays-Capital nachgerechnet und ihr Fazit ist: "Italien hat nun mathematisch den "Point of no return" überschritten. Reformen werden das Debakel nicht mehr abwenden können."

Barclays zufolge reichen Wachstum und Sparmaßnahmen mathematisch schlicht nicht mehr aus, um die hohen Schulden bedienen zu können, zumal Investoren die Geduld fehle. Bei 5,5 Prozent Rendite sei ein Wendepunkt erreicht, dann beginne sich aufgrund von zunehmenden Stabilitätssorgen die Kostenspirale zu drehen.

Die jüngsten EU-Gipfel-Beschlüsse hält Barclays für richtig, aber unzureichend. Die Fortschritte halten mit den Negativ-Meldungen nicht Schritt. Die EZB werde nicht umhin kommen, aufgrund systemischer Risiken - vom Markt getrieben - als Kreditgeber letzter Instanz zu fungieren, Anleihen zu drucken und aufzukaufen.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Italien, Warnung, EZB, Barclays
Quelle: www.zerohedge.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.11.2011 14:36 Uhr von Peter323
 
+23 | -0
 
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geile Analyse: Welches Land hat denn den Point of no return noch nicht erreicht ? Die Frage ist viel schwieriger zu beantworten...

Selbst bei Deutschland bin ich mir sicher, dass wir nie mehr von den Schulden runterkommen werden und das ist bei den anderen Ländern genauso.

Das traurige ist ja, dass es heute nur noch darum geht, die Schulden zu bedienen, sprich Zinsen zahlen, aber nicht mehr darum, sie abzubezahlen.

Schäuble macht Jubelschreie und würde am liebsten einen Nationalen Feiertag verkünden, wenn er es irgendwann mal schaffen würde, ein Jahr ohne Neuverschuldung zu beenden. Das wird ja in der Politik heute schon als Weltwunder für die nächsten Jahrzehnte angekündigt :)

Alles absolut krank und abartig...
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10.11.2011 15:28 Uhr von Artim
 
+5 | -1
 
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EU hat "Point of Return" auch hinter sich: und mit der EU auch deren Mitgliedsstaaten. Deutschland nimmt Schulden auf um nur die Zinsen bezahlen zu können. Wer glaubt noch dran, dass wir neben den Zinsen jemals die Schulden tilgen könnten ?
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10.11.2011 15:40 Uhr von Stigma_Bln
 
+3 | -1
 
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Wenn die Politk unseres Landes nich für jedes andere Land den A hinhalten würde und es so machen wie einige andere Länder, dann könnte man die Mios, die man da verballert, gut in unsere Schuldentilgung schieben! Würde man nich unnötig für 3,5 EUR / Kopf "mehr" im Geldbeutel das Defizit von X Mios auch wieder in die Schuldentilgung legen, hätten wir unterm Strich mehr von.
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10.11.2011 15:50 Uhr von verni
 
+12 | -1
 
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Das Geldsystem: in 2 Sätzen erklärt wie es funktioniert und jeder Trottel begreifen kann.

-> Ich verteile an 2 Personen jeweis 2 einzigartige Ein Euro Stücke. Am Ende des Jahres sage ich, ich will von JEDEM samt Leihgebühr, 4 Euro wieder haben......

Geschnallt? So.....jetzt haben die beiden diese Kohle aber nicht...also was mach ich? Ich druck denen weitere 8 Euros mit denen sie dann weiter wirtschaften und mir meine 4 zurückzahlen können.....das Problem? Ich will Ende des kommenden Jahres von jedem dann 8 Euros zurück haben!!!

So geht der Wahnsinn weiter und weiter.......Sooooo und jetzt schaut mal rüber über den grossen Teich und schaut Euch mal eine Statistik darüber an wieviel Geld die amis drucken.......

Sorry aber das wird eine Katastrophe werden....nicht nur in der EU die sowieso am Arsch ist.
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10.11.2011 17:45 Uhr von ente214
 
+3 | -7
 
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verni: dein beispiel ist nicht korrekt, es geht davon aus dass das geliehen geld nur unter dem kopfkissen liegt, was ja nirgedwo der fall ist.
aber du hast dich ja sowieso schon als troll geoutet.

spanien hat übrigens ne ganz andere situation als die italien oder griechenland, zb. wesentlich weniger schulden, man kann die beiden nicht in einem topf werfen.
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10.11.2011 20:37 Uhr von ltcolumbo
 
+5 | -0
 
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@ ente214: Es spielt im Prinzip keine Rolle was mit dem geliehenen Geld passiert. Wenn man es investiert und gut Gewinn macht könnte man den Kredit+Zinsen ja vollständig zurückzahlen. ABER, im genannten Beispiel wäre die zweite Person dann komplett Pleite ;)
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10.11.2011 21:42 Uhr von ente214
 
+1 | -4
 
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wieso wäre die zweite person pleite? das "beispiel" von verni funktioniert nur, wenn der schuldner das geld ins meer wirft, sonst nicht...und warum sollte der gläubiger geld drucken müssen?

ich seh gerade dass 5 leute dem troll verni ein "+" gegeben haben.
heißt, mindestens 5 leute haben das geldsystem nicht verstanden und fallen auf solche billigen beispiele rein.
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10.11.2011 23:01 Uhr von Petrus1
 
+3 | -1
 
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@ente: wenn man keine ahnung hat einfach mal........
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10.11.2011 23:37 Uhr von ente214
 
+1 | -5
 
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oho: da bin ich ja mal gespannt ob die beiden experten über mir auch noch mehr zum thema zu sagen haben und in wie weit sich das mit den sachen deckt, die ich 3 jahre lang an der uni gehört habe.
vernis beispiel funktioniert nur wenn der schuldner das geld ins meer wirft, sonst nicht. aber wo passiert das?
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11.11.2011 00:09 Uhr von Petrus1
 
+5 | -1
 
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m u a h a h a: du hättest mal lieber deine tätigkeit als hausmeister nachgehen sollen, anstatt am hörsaal zu lauschen, hast ja eh nichts richtig verstanden.
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11.11.2011 02:14 Uhr von ente214
 
+0 | -5
 
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wow: das ist alles was ihr habt?
"du bist doof"...habt ihr keine argumente?
bildzeitung und npd.de-zitate reichen eben nicht für ne echte diskussion, wie man an euch ganz gut sieht.
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11.11.2011 07:47 Uhr von achjiae
 
+2 | -0
 
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ente214: Bevor ihr hier weiter um den heissen Brei redet, bring gefälligst ein Gegenbeispiel, bei dem das von verni geschilderte abstrakte Szenario nicht eintrifft.
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11.11.2011 08:46 Uhr von Feiermeyer
 
+3 | -0
 
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@Ente Ente Ente: Du sagst das würde nur so laufen, wenn das Geld unterm Kopfkissen liegen würde.

Sagen wir er erwirtschaftet mit dem Geld einen Gewinn X. Woher kommt dieser Gewinn X, wenn nur 8 Euro im gesamten Geldumlauf vorhanden sind. Richtig.

Vermögen A + X = Vermögen B - X

Und beide müssten dann noch Zinsen zahlen, womit sich die Spirale anfängt zu drehen.
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11.11.2011 10:28 Uhr von Skampi-joe
 
+3 | -0
 
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falsch verstanden? Ich glaube ja Ente hat einfach nur nicht verstanden das in dem bespiel die 4€ das gesamt verfügbare Geld darstellen. Das Bsp. ist absolut richtig und entspricht dem Zentralbankensystem.. Um das ganze mal in Worte zu fassen:die drucken alles Geld und verleihen es für Zinsen.. Woher soll das Geld für die Zinsen kommen? Also muss die Bank neues Geld drucken damit genug da wäre um das zuerst gedruckte + die Zinsen zurückzahlen zu können. Auf dem neuem Geld sind ja aber auch wieder Zinsen...
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11.11.2011 13:40 Uhr von ente214
 
+0 | -3
 
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okay: das thema hier läuft langsam aus, deshalb kurz:
lies hier nur eine person mit? weil alle 1+/-?
das beispiel ist, wenn schon nicht falsch, dann aber auch nicht korrekt. wo ist das geld hin?
BiP=C+I+G+(EXP-INP)
wenn man also jemandem geld leiht, dann geht es entweder ins eines dieser, oder es verschwindet in schattenwirtschaft oder im meer. das wollte ich nur mal feststellen.
übrgigens verleiht die zb kaum geld, sie bringt es in den kreislauf, indem sie anleihen etc kauft. deswegen will sie auch kaum was zurück. natürlich, das geld wird irgendwo gedruckt. aber halt nur gegen einen gegenwert.

was man generell festhalten kann: so komplexe sachen wie das geld/zins-system kann man NIE in einem einfachen modell wie dem von verni darstellen, wer denkt es geht, macht es sich zu einfach.
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11.11.2011 15:45 Uhr von ente214
 
+0 | -3
 
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du hast sogar recht. wenn jemand ein simples beispiel bringt, das fast alle aspekte ausblendet, dann wird das am besten von leuten verstanden, die ebenso simpel gestrikt sind. du hast dir kein kompliment gemacht, aber wenigstens bist du ehrlich.
und es ist so. das ganze system verstehen nur experten...

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