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Elektroauto: Batterien könnten um 90 Prozent billiger werden

Elektroautos zeigen derzeit noch viele Kritikpunkte, eines davon sind die teuren Akkus, die wiederum den Preis der Autos in die Höhe treiben. Laut Mitsubishi aber könnten die Akkupreise künftig deutlich fallen.

Tatsächlich erwartet Mitsubishi einen Preisfall von 90 Prozent, wenn die Elektromobilität ihren Durchbruch feiert und Akkus in Masse produziert werden können. Von aktuell 12.000 Euro pro Akkus sei dann ein Preis von nur noch 600 bis 1.000 Euro zu erwarten.

Der deutsche Hersteller Opel sieht das genauso wie die japanische Konkurrenz, allerdings müssen fallende Akkupreise nicht gleichzeitig fallende Neuwagenpreise bedeuten, da Sicherheit und Komfort steigen.


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WebReporter: DP79
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Prozent, Elektroauto, Mitsubishi, Preissenkung
Quelle: www.green-motors.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.11.2011 13:10 Uhr von DP79
 
+10 | -0
 
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Das Elektroautos endlich günstiger werden, ist nur zu hoffen. Die Idee ist sicher gut, die Preise hingegen eben nicht. Allerdings scheint die Aussage der Hersteller kurios, das durch mehr Sicherheit und Komfort die Preise vielleicht nicht fallen - weil man es einfach nicht will?
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10.11.2011 13:20 Uhr von artefaktum
 
+10 | -0
 
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Je mehr die Sachen in Serie gehen desto billiger werden sie.

Interessant ist der direkte Vergleich zwischen einem Elektro- und einem Verbrennungsmotor: Erstere sind vom Prinzip bedingt viel einfacher mit deutlich weniger Einzelteilen zu bauen als letztere. Das wird sie in großer Serie billiger und zudem wartungsfreier machen.
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10.11.2011 13:52 Uhr von DP79
 
+5 | -0
 
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Ist: richtig, aber es geht ja weniger um den E-Motor als eben um den Energiespeicher Akku. Trotzdem: Aller Anfang ist schwer, teurer wird´s zudem wohl kaum...
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10.11.2011 14:03 Uhr von Seb916
 
+7 | -1
 
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wichtig auch die Strompreise: Wenn die Autos deutlich billiger werden aber dafür die Stromkonzerne sich die Hände reiben lohnt es sich auch nicht.
Erst wenn es sich unterm Strich wirklich lohnt ein Elektroauto zu fahren, dann werden die Leute umdenken (mich mit eingeschlossen).
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10.11.2011 14:15 Uhr von artefaktum
 
+5 | -1
 
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@Seb916: "Wenn die Autos deutlich billiger werden aber dafür die Stromkonzerne sich die Hände reiben lohnt es sich auch nicht."

Das sieht allerdings beim Benzin auch nicht anders aus.
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10.11.2011 14:18 Uhr von Peter323
 
+8 | -1
 
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im Winter wird´s lustig: Wenn permanent 2-10 KW für die Heizung drauf geht bei Elektroautos :)

Aber zweifelsohne iss der E-Antrieb jedem "Verbrenner" deutlich überlegen, nur in der Reichweite, Haltbarkeit und "Betankung" der Akkus gibs noch Probleme.
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10.11.2011 15:57 Uhr von AnotherHater
 
+0 | -0
 
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Gesetz der Massenproduktion: Ne?
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10.11.2011 15:59 Uhr von Strulli.
 
+3 | -1
 
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@Peter323: Um den kleinen Innenraum eines Autos zu Heizen braucht du nicht mal 1 KW die Stunde. Wie kommst du auf 10 KW ?
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10.11.2011 16:00 Uhr von Finalfreak
 
+4 | -0
 
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Die sollen sich sputen. In der letzten Zeit liest man überall von neuer Akkutechnik,
viel effizienter, viel günstiger usw.
Aber richtige Beweise und Resultate zeigt keiner.
Der einzige Schwachpunkt am E-Auto ist der Akku,
der macht das Auto schwer und teuer.
Eigentlich hat man sehr sehr viele Vorteile gegenüber den Verbrennern.
Auspuffanlage, Zündverteiler, Zündkerze, Luftfilter, Motorenöl, Getriebe alles fällt weg!

@Peter323
Mal den Teufel nicht an die Wand, die Heizung wird nie 2kW ziehen.
Höchstens 1kW und das in der höchsten Stufe, du glaubst gar nicht wie schnell das Auto warm wird.

[ nachträglich editiert von Finalfreak ]
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10.11.2011 16:15 Uhr von Botlike
 
+3 | -3
 
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90% billiger: Schön und gut, aber um ordentlich fahren zu können, müssen die Akkus erstmal 300-500% effizienter werden. Will ja nicht alle 100km nen Tag pause machen müssen...
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10.11.2011 16:24 Uhr von Bluti666
 
+4 | -2
 
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Ich verstehe nicht warum jeder Autobauer auch sein eigenes (Akkus)Süppchen kochen muss? Warum standardisiert man die Akkus nicht, so das jedes Auto mit dem gleichen Akku fährt und diese werden an der Tankstelle einfach gegen frische ausgetauscht, zuhause lädt man sie einfach auf. Somit entfallen die Aufladezyklen an Tankstellen und man ist schneller am Ziel.
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10.11.2011 18:07 Uhr von Peter323
 
+3 | -1
 
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@Bluti666: So ein Akkupack wiegt ne halbe Tonne!

Glaub mir, das willst du nicht auswechseln :)

Das mit Standardisierung wäre aber ne gute Sache, aber dafür sind sich die Herren zu fein...
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10.11.2011 18:20 Uhr von jackblackstone
 
+2 | -1
 
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haha XD: hab mal mit ein paar zahlen auf wiki rum gespielt
raus kam das
wenn wir das ganze lithium für autos verwenden was auf der erde existiert, dann fällt pro auto ca 50-60kg ab
und dann heißt es keine akkus mehr und der ganze misst geht von vorne los XD

bedenkt noch man brauch mehr akkus schließlich gehn die auch drauf also noch weniger... ich glaub das mit den elektro autos wird so nichts
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10.11.2011 19:24 Uhr von Der_Anonyme
 
+3 | -0
 
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@jackblackstone: Lithium ist ein Element Lithium ist aber ein Element.
Das kann man Recyclen.
Eisen wird ja auch nach der 1mio-sten Nutzung nicht "schlecht".

Ich sah in irgendeiner "green..."-Sendung auf Anixe aber auch einen Wissenschaftler der rechnete es gäbe nicht genug Lithium für alle.
Ich erinnere mich aber, dass man die Leistungsfähigkeit von liIon-Akkus angeblich noch um das 1000-fache steigern könnte.
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10.11.2011 20:40 Uhr von uss_constellation
 
+2 | -1
 
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Solange nicht geklärt ist: wo der Strom herkommt sehe ich auch bei einer guten Akkutechnologie keinen vernünftigen Grund für Elektroautos.

Ein Kohlekraftwerk hat einen Wirkungsgrad von 55%, wenn es gut ist. Dann ist der Strom aber noch nicht transportiert. Anschließend muss man nach dem Transport noch den Akku aufladen, wiederum mit Verlust. Das Abrufen der Energie ist wiederum mit Verlust im Akku verbunden. Letztlich kommt ein Wirkungsgrad raus, der nicht besser ist als der moderner Verbrenner. Also was soll das ganze Theater von wegen "umweltfreundlich"? Bisher kommt der Dreck aus dem Auspuff, in Zukunft dann aus nem Schornstein irgendwo. Ich sehe keine Verbesserung. Der Strommarkt ist seit der Wende in der Energiepolitik dazu noch höchst instabil und wir müssen Strom aus dem Ausland importieren. Mit ner Horde Elektroautos, die vornehmlich nachts geladen werden, wenn keine Solarenergie zur Verfügung steht, wird das bestimmt nicht besser.
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10.11.2011 21:15 Uhr von blz
 
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@Artefaktum: Die Produktion von Elektromotoren in der größe ist sicher nicht einfacher, als ein Verbrenner. Zudem baut man häufig Synchron Antriebe mit Seltenen Erden Magnete ein. Mit dem Preis dafür tanzen die Chinesen und schön auf der Nase herum, sprich die sind verdammt teuer.
Dazu kommt die Leistungselektronik, Spannungswandler usw.
Selbst wenn die Akkus 90% günstiger werden, wird das Auto nicht andeutungsweise billiger als heute.
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10.11.2011 21:24 Uhr von achjiae
 
+1 | -0
 
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@Botlike: Die Zeiten sind schon lange vorbei.

@uss_constellation
Wind, Wasser, Geothermie, Biomasse, Gezeitenkraft, Wellenkraft, Gas, etc?

JETZT ist es vielleicht noch nicht umweltfreundlicher.
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12.11.2011 11:05 Uhr von wussie
 
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@artefaktum: Das glaubst aber auch nur du dass Elektroautos irgendwann mal billiger sind als jetzige normale Autos.
Opel deutet es ja schon an, es findet sich immer ein Grund um die Preise gleich zu halten oder hochzutreiben.

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