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Zuschüsse für 2.000 unbezahlte Amazon-Praktikanten gestrichen

Ab sofort bekommt Amazon keine Zuschüsse mehr für Praktikanten. Dies betrifft bis jetzt nur das Weihnachtsgeschäft.

Amazon bietet Arbeitslosen ein zweiwöchiges unbezahltes Praktikum als Hilfsarbeiter an. Diese Praktikanten wurden durch das Jobcenter Unna subventioniert. Das ist nun eingestellt worden.

Begründet wurde diese Entscheidung damit, dass Amazon nur saisonbedingt günstige Arbeitskräfte für das vorstehende Weihnachtsgeschäft benötigt. In dieser Größenordnung wird das natürlich nicht mehr unterstützt.


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WebReporter: Reezor80
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Amazon, Zuschuss, Streichung, Praktikant
Quelle: www.derwesten.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.11.2011 11:29 Uhr von artefaktum
 
+86 | -0
 
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"In dieser Größenordnung wird das natürlich nicht mehr unterstützt."

So natürlich finde ich das gar nicht. Ein Amt, dass auf die wirre Idee kommt, Privatunternehmen kostenlos(!) Arbeitskräfte zur Verfügung zu stellen, trau ich noch ganz andere Sachen zu.
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10.11.2011 11:47 Uhr von usambara
 
+52 | -4
 
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Praktikum? Sklaventum auf Kosten der Steuerzahler. Amazon besteht zur Hälfte nur aus Zeitarbeitern & Saison-Kräften.
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10.11.2011 12:37 Uhr von Perisecor
 
+9 | -24
 
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10.11.2011 12:52 Uhr von mort76
 
+35 | -2
 
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Perisecor, Amazon wird mit Sicherheit keine 1000 Hilfsarbeiter einstellen, wenn das Weihnachtsgeschäft erstmal vorbei ist...die HABEN bereits genug Personal, um den Laden am laufen zu halten, "leihen" sich dann von uns kostenlos ihre Hilfsarbeiter für genau jene Zeit, wo sie den größten Gewinn erzielen- was wollen die denn mit den 1000 Hilfsarbeitern anfangen, wenn Weihnachten vorbei ist?

Amazon hat weißgott genug Kohle, um für Arbeiter auch anständig zu bezahlen, wenn sie denn welche brauchen...die BRAUCHEN keine unbezahlten Sklaven! Die profitieren von der Armut.
Sowas ist keine Hilfe- das ist die sogenannte "Mitnahmementalität".



[ nachträglich editiert von mort76 ]
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10.11.2011 12:57 Uhr von artefaktum
 
+10 | -0
 
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@mort76: Zudem gibt das Gesetz den Arbeitgebern die Möglichkeit, Angestellte zunächst in Probezeit anzustellen.
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10.11.2011 14:01 Uhr von dajus
 
+13 | -0
 
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tststs Nu wird Amazon aber traurig sein.... Können sie sich doch keine Arbeitssklaven mehr eben mal ausleihen....

Ironie off

Mal ehrlich:
Zwei Wochen lang für lau arbeiten und das vor Weihnachten, da freuen sich die Arbeitssklaven bestimmt, daß ihnen noch mehr vor augen geführt wird, wie unrentabel doch arbeit ist...

ups... noch mehr ironie!
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10.11.2011 14:13 Uhr von Serverhorst32
 
+11 | -1
 
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ist doch ok diese gierigen miesen Praktikanten muss man klein halten sonst werden sie größenwahnsinnig und verlangen gleich einen menschenwürdigen Mindestlohn.

Amazon sollte es erlaubt sein Sklaven zu halten ... wobei wenn ich so überlege viele Unterschiede gibts ja nciht mehr ... gratis arbeit haben sie schon.
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10.11.2011 14:35 Uhr von JesusSchmidt
 
+4 | -1
 
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@Perisecor: wo hast du dieses märchen aufgeschnappt? wieso soll man jemanden für arbeit bezahlen, wenn man auch gratissklaven bekommen kann?

die verantwortlichen beamten sollten zum reichsarbeitsdienst in den autobahnbau nach sibirien verdonnert werden.
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10.11.2011 15:43 Uhr von minismartie
 
+2 | -1
 
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Ist ja nicht so, dass die jetzt keine Praktikanten mehr einstellen - sie kriegen bloß keine Kohle mehr dafür in den Arsch geschoben.

Unglaublich.

Ich kann mich noch gut an ein SN-Kommentar erinnern, wo es auch um Praktikum und Praktikanten ging. Da fiel der Satz: "Praktika sind kein Sklaventum - Sklaven bekamen früher Kost und Logis, davon können Praktikanten doch nur träumen!"
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10.11.2011 16:47 Uhr von Perisecor
 
+2 | -3
 
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@ Mort76 @ JesusSchmidt: Zitat aus der Quelle:
"Dort hätten in diesem Jahr 942 Arbeitslose ein kostenloses Praktikum bei Amazon absolviert, so eine Sprecherin des Jobcenters. Aber nur rund 500 seien bisher eingestellt worden."

http://www.zeit.de/...


@ JesusSchmidt
"die verantwortlichen beamten sollten zum reichsarbeitsdienst in den autobahnbau nach sibirien verdonnert werden. "

Das wäre doch eher ein Job für jemandem mit deinem Intellekt. Außer hier ständig mit Unwissen und Beleidigien aufzufallen (aktuell: "wo hast du dieses märchen aufgeschnappt"), kannst du anscheinend eh nichts.
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10.11.2011 19:10 Uhr von Freddy_Frank
 
+0 | -0
 
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Wir haben hier 2 Amazon-Standorte in der Nähe: Und es ist genau so, dass immer über Weihnachten wahnsinnig viele Mitarbeiter eingestellt werden (Es wird dafür sogar eine extra Container-Siedlung angelegt), die nach dem Weihnachtsgeschäft wieder weg sind. Jedes Jahr dasselbe!
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10.11.2011 22:35 Uhr von Mainzlmaennchen
 
+1 | -0
 
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Scheinheilig seid ihr aber wenn der Postbote mit eurer am Vortag bestellten Amazon Ware vor der Tür steht, freut ihr euch auch! Amazon bietet nur, was der Konsument verlangt.

Hauptsache günstiger als jeder Laden in der Stadt, 30 Tage Rückgaberecht, super kulanter Austausch bei Defekt / Nichtgefallen, und portofreie Lieferung meist schon am nächsten Tag.

Also ich find´s klasse! Aber ihr nicht, ich weiß. Ihr würdet sicher am liebsten alles im Dritteweltladen kaufen, ihr großen Samariter. Klar ;)

Nochmal zur Klarstellung für alle: die Situation an sich ist scheiße, aber für mich ist sie gut! Und für die meisten von euch doch auch. Über die Gesamtsituation kann man sich ja (zu Recht!) aufregen. Aber so lange die eigene Situation ok ist, ist das und allen doch am wichtigsten. So ist die Menschheit eben.

[ nachträglich editiert von Mainzlmaennchen ]
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11.11.2011 04:08 Uhr von Floppy77
 
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Praktikum als Hilfsarbeiter? Ist das nun schon so schwer Bücher einzupacken, dass man dafür ein zweiwöchiges Praktikum braucht? Ein Tag zum reinschnuppern, dann hat man alles gesehen.

In vielen Firmen geben Praktikanten sich die Klinke in die Hand und nie wird einer eingestellt. Wer beim Amt Leute an solche Arbeitgeber schickt sollte zusammen mit dem Firmenchef wegen Korruption und Sklavenhandel erschossen werden!
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11.11.2011 07:23 Uhr von mort76
 
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Perisecor, die Arbeitslosen werden vielleicht eingestellt, erhalten aber stark befristete Verträge und werden nach dem Ostergeschäft einfach nicht weiterbeschäftigt. Dadurch erklärt sich, warum ständig "Nachschub" von hunderten "Praktikanten" gebraucht wird, sobald Ostern und Weihnachten nahen.
Das läßt sich nicht als "Probezeit" schönreden- hier geht es nicht um das Kennenlernen von zukünftigen Mitarbeitern, sondern um das abgreifen kostenloser Arbeitskraft. Auf UNSERE Kosten.
So können sich die Herrschaften dann ihre goldenen Nasen mit Platin überziehen lassen.

Ich möchte auch nochmal an WikiLeaks und das Amazon-eigene PayPal erinnern- schon allein deswegen gehört der Laden boykottiert.
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11.11.2011 11:08 Uhr von LucasXXL
 
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ich: dachte in Deutschland gibt es noch den freien Willen. Wußte nicht das wir den Kommunismus haben *lach* Ich muß doch kein Praktikum machen wenn ich nicht will oder? Und wenn es vom Amt wegen beschlossen wurde bekommt er doch eh Arbeitlosengeld. Weiß nicht warum sich hier so viele aufregen. Die wissen doch selber was sie machen! Oder bezitzen Arbeitslose kein Gehirn mehr????

[ nachträglich editiert von LucasXXL ]
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11.11.2011 12:22 Uhr von Danielsun87
 
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2000???!! Also, da sollten die manager sich mal gedanken machen...und dann noch sagen oh wir haben 2000 angestellte mehr war??^^

also alles betrug wohin man schaut...also ich sage nur nehmt eure waffe in die hand und bringt sie alle um...
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12.11.2011 19:48 Uhr von JustMe27
 
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Die ARGE hat das auch bei mir versucht. Ich habe dann das Argument mit dem Sinn eines Praktikums ins Spiel gebracht, und dass ich sicher nicht mehr lernen muss, wie es in einem Versandlager zugeht, als Lagerist... Ehemaliger Lagerist besser gesagt.

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