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Donaueschingen: Einfamilienhaus steht für einen Euro zum Verkauf

In Donaueschingen möchte der Unternehmer Christoph Bromberger ein Fertighaus mit 200 Quadratmetern Wohnfläche für nur einen Euro verkaufen.

Sein Unternehmen benötigt das Grundstück, auf dem das völlig intakte und 25 Jahre alte Fertighaus steht, für eine Erweiterung.

Einzige Bedingung für Schnäppchenjäger: Das Haus muss vom Käufer komplett demontiert und abgetragen werden.


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WebReporter: seeinfos
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Euro, Unternehmer, Einfamilienhaus, Donaueschingen
Quelle: www.suedkurier.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.11.2011 10:24 Uhr von Summersunset
 
+25 | -2
 
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Bevor es abgerissen wird: definitiv einen Versuch wert.
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10.11.2011 11:06 Uhr von MarcTaleB
 
+22 | -6
 
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Mich würde interessieren, was passiert wenn man das Haus für den Euro kauft und dann einfach nicht abreißt. Wird das dann zwangsabgerissen oder wie sieht da die rechtliche Situation aus.

Vielleicht zieht man dann sogar am besten noch einfach ein... ;-D
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10.11.2011 11:11 Uhr von andi_25
 
+19 | -1
 
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@MarcTaleB: Tja dafür gibt es dann sicher einen Kaufvertrag wo alles geregelt wird.

Aber man kauft ja auch nur das Haus und nicht das Grundstück.
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10.11.2011 11:13 Uhr von Rex8
 
+5 | -0
 
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@MarcTaleB: So wie es in der News steht, denke ich mal das es Vertraglich festgelegt wird das es abgetragen werden muss/soll...

Ist ja eine Bedingung an den käufer.
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10.11.2011 11:13 Uhr von Sir.Locke
 
+10 | -0
 
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@ MarcTaleB: man darf wohl davon ausgehen, das entsprechende klauseln im kaufvertrag stehen ;)

da wäre jetzt die amerikanische bauweise von vorteil: trailer drunter und wegfahren. obwohl, bei ner guten bodenplatte könnte das auch hier funktionieren. mal abgesehen das man nicht weiß wie dort die zufahrten aussehen und die kosten dafür wohl auch im hohen 5stelligen bereich sein dürften...
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10.11.2011 11:24 Uhr von c0rE_eak_it
 
+9 | -1
 
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es ist ja: laut quelle ein fertigbauhaus, was schon einmal abgebaut und wieder aufgebaut wurde. die kosten belaufen sich bei so einer geschichte auf einige zehntausend euro. ich denke aber immernoch billiger als sich das ding neu zu bauen.
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10.11.2011 11:51 Uhr von no_trespassing
 
+3 | -4
 
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@MarcTale8: Guter Beitrag!
Vermutlich wird im Notarvertrag geregelt, dass das Grundstück nicht Verkaufsbestandteil ist, sondern nur das Hausmaterial. Die Frage ist, ob man das so einfach trennen kann.

Der Eigentümer will jedenfalls nur die Abbruchkosten sparen. Die Alt- und Buntmetalle wurden wahrscheinlich schon gewinnbringend entsorgt und jetzt darf man sich für 1 EUR die Abbruchkosten von mehreren tausend Euro ans Bein binden.

Allein der Bauschutt verbraucht 5 Container á 150 EUR.

Immerhin kam er nicht auf die Idee, es vorher zu versichern und dann abzufackeln. Ist ja auch schon was wert.
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10.11.2011 11:51 Uhr von MarcTaleB
 
+2 | -2
 
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@meine Antworter: Dass es vertraglich festgelegt ist, weiß ich ja, aber was, wenn man das einfach ignoriert.
Ich habe irgendwo mal gelesen, dass wenn eine Wohnung oder ein Haus die einzige Möglichkeit einer Unterkunft ist, es sehr schwer werden kann, jemanden rauszuklagen.
Da gebe es dann so Fristen, bis man raus muß und so weiter.

Die Firma klagt dann einen raus oder versucht, einen Gerichtsbeschluss zu erwirken, aber wie lange würde das wohl dauern, wenn man sich wehrt à la "Ich habe sonst aber keine Unterkunft. Strasse ist unzmutbar!".
Da hätte man doch bestimmt für einige Zeit eine günstige Bleibe... ;-D

@no_tresspassing: Joah, so ähnlich habe ich mir das ja auch gedacht.

[ nachträglich editiert von MarcTaleB ]
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10.11.2011 11:59 Uhr von indi1234
 
+2 | -1
 
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dieser Unternehmer lediglich den Platz benötigt auf dem das Haus steht, müsste er es abreissen und als Sondermüll entsorgen lassen.

Aufgrund dessen ist es für ihn billiger wenn er das Haus verschenkt.

Nur, derjenige der glaubt, damit ein Schnäppchen zu machen, könnte sich irren.

In jedem Fall wäre es sinnvoller ein neues Haus zu bauen, als dieses Haus zu zerlegen und irgendwo wieder aufzubauen.

Ich würde die Finger weglassen

[ nachträglich editiert von indi1234 ]
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10.11.2011 12:16 Uhr von Summersunset
 
+4 | -1
 
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Zum Rechtlichen: Das ist ziemlich kompliziert. Ein Kaufvertrag ist insofern nicht möglich, weil man rechtlich Grundstück und Haus nicht von einander trennen kann (Das Haus ist mit dem Grundstück fest verbunden und daher Teil des Grundstücks).

Wenn man nun einen Kaufvertrag nur über ein Haus abschließt, müsste man zu dessen Erfüllung das Grundstück an den Käufer mit übertragen, was aber gerade nicht gewollt ist.

Insofern müssten die Leute hier einen Vertrag sui generis schließen, der eigentlich darauf gerichtet ist, dass die eine Vertragspartei das Haus abträgt, dafür einen Euro zahlt und im Gegenzug das abgetragene Haus behalten darf, ähnlich einem Werkvertrag.

Wenn nun die Vertragspartei das Haus nicht abtragen will, kann man sie auf Schadensersatz verklagen. Mitrechtliche Probleme sollte es dabei keine geben.
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10.11.2011 14:09 Uhr von bigpapa
 
+1 | -1
 
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Vertraglich 0 Problem: wäre das selbe wie bei ein Pachtvertrag.

Da gehört dir das Grundstück auch nicht, nur das Haus drauf.

Gruß

BIGPAPA
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10.11.2011 15:29 Uhr von Lebensgefahr
 
+1 | -0
 
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Rein rechtlich kann man kein: Haus ohne Grundstück erwerben. Ich hab mal bei meinem Schwiegervater gewohnt und versucht Schuldzinsen abzuschreiben. Da schrieb das Finanzamt, dass man am Eigentum des Haus ohne Grundstück dies nie erwerben kann.

Wenn jemand für 1 € das Haus erwirbt und nicht abbaut, gibt es auf jeden Fall rechtliche zivile Probleme.
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10.11.2011 17:24 Uhr von indi1234
 
+1 | -0
 
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Fertighaus: zum zerlegen ist ja gut und schön. Doch wenn man sich das Photo von der Quelle etwas genauer anschaut kommen mir da schon die ersten Zweifel.

So wie es aussieht ist dieses Haus unterkellert, und somit tauchen schon die ersten Probleme auf.
Einen gemauerten Keller kann man wohl kaum gerade mal so zerlegen und wieder aufbauen.
Auf dem Kellergeschoss scheint das eigentliche Fertighaus zu stehen.

Also, der technische, logistische und der zeitliche Aufwand, zzgl. Neubau eines Kellergeschosses, stehen in keinem Verhältnis zu einem Neubau.

[ nachträglich editiert von indi1234 ]
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10.11.2011 17:51 Uhr von napster1989
 
+2 | -1
 
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ich kaufe es: und reisse es in 80 Jahren ab.
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11.11.2011 00:06 Uhr von fraro
 
+2 | -0
 
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Eigentlich: eine Schande: da soll ein Wohnhaus weichen, damit die dort eine Halle hin bauen können, in denen Kartons gefaltet werden. Absolute Luxusprobleme.
Schade um das Haus, selbst wenn es das Ganze "überleben" sollte.
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11.11.2011 03:58 Uhr von Floppy77
 
+2 | -0
 
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Kaufen, versichern und abfackeln! Und dann woanders ein kleines Häuschen bauen...
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11.11.2011 21:25 Uhr von indi1234
 
+0 | -1
 
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Da ich: sehe, dass die Deutschen ein Schnäppchen von einem Deutschen erhaschen wollen, kann ich nur sagen, nur zu ihr Geiz-ist Geil-Deutschen.
Klappt mal euren Taschenrechner auf.
Ohne Taschenrechner klappt es auch nicht?
Kopfrechnen schwach?

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