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USA: Statt Windpockenimpfung gibt es "Pocken-Party" mit infizierten Lollies

Eltern in USA, die ihren Kindern die Windpocken-Impfung ersparen wollen, beschließen stattdessen, Lutscher per Post zu kaufen, die bereits durch kranke Kinder mit dem Erreger infiziert wurden.

Sie hoffen, dass ihr Kind so die Windpocken bekommt und dann eine natürliche Immunität entwickeln wird. Dass sie dabei eventuell auch unerwünschte Bakterien und schlimmere Gesundheitsrisiken in Kauf nehmen, bedenken sie wohl weniger.

Selbst bei Facebook gibt es eine die Seite "Find a Pox Party in Your Area," (Finde eine Pocken-Party in deiner Gegend) für Eltern, die nach Gleichgesinnten suchen, um ihre Kinder gemeinsam mit den Windpocken zu infizieren.


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WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: USA, Eltern, Party, Impfung, Windpocken
Quelle: www.theindychannel.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.11.2011 20:56 Uhr von Pikatchuu
 
+19 | -0
 
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Solche Partys gab es schon vor 30 Jahren.

Da kamen alle Eltern mit Kindern zu einem Kind, das schon Windpocken oder ähnliches hat, damit das Kind es hinter sich hat.

Also nicht wirklich was neues.

Aber das mit dem Lolly ist eklig.
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09.11.2011 21:14 Uhr von Pils28
 
+18 | -1
 
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In D gibt es seit einigen Jahren den allseits: bekannten MMR (Mumps, Masern, Röteln) Impfstoff als MMRV (V für Varizellen, den Windpockenerreger). Damit ist nicht einmal eine extra zusätzliche Impfung nötig. Windpocken können bei Erwachsenen und vor Allem Schwangeren arge Komplikationen auslösen, daher ist eine Immunisierung durchaus sinnvoll. Doch solch mittelalterlichen Methoden wie Pockenparties halte ich für unzeitgemäß und ggf. arg gefährlich.
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09.11.2011 21:54 Uhr von Aggronaut
 
+1 | -19
 
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09.11.2011 22:11 Uhr von Till8871
 
+10 | -3
 
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was ihr einfach nicht kappiert: ist, dass es nicht um die kinder geht die geimpft werden könnten. da kann gerne jeder selbst entscheiden ob er es macht oder nicht ABER es geht darum, dass die nicht geimpften kinder andere kinder anstecken können die noch keine impfung, vom alter her vertragen, und als kleinkind einen ganz anderen krankheitsverlauf haben. die kinder nicht impfen lassen ist wohl extrem assig den anderen gegenüber.

@aggro: kannst ja mal nachschauen was passieren kann wenn ein kind seine schwangere mutter mit windpocken ansteckt.
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09.11.2011 22:15 Uhr von Jolly.Roger
 
+10 | -2
 
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Komplikationen: "ich kenn niemanden der in irgend einer Art und weise schaden von Windpocken davon getragen hat, ausser die narben halt."

Ich kenne auch niemanden, der erschossen wurde.....

Komplikationen bei Windpocken: Reye-Syndrom, Enzephalitis, Meningitis, Angiopathie. In der Schwangerschaft 10fach höheres Risiko für Lungenentzündung und dabei nochmal ein dreifach höheres Risiko daran zu sterben.
Todesrate im Zusammenhang mit Windpocken in Deutschland: 25-40 Tote pro Jahr

"mit Impfung verläuft die Krankheit auch nur milder, aber ausbrechen tut sie trotzdem."

Nein. Bei der Impfung wird die gleiche Immunreaktion wie bei der echten Krankheit ausgelöst. Ein Auftreten von Krankheitssymptomen bei der Impfung ist sehr selten, weil abgeschwächte oder ganz abgetötete Krankheitserreger verwendet werden. Impfwindpocken treten bei max. 5% der Impfungen auf und sind nur in 5 von 40 Millionen Impfungen ansteckend. Kein Vergleich mit echten Windpocken.... ;-)
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09.11.2011 22:16 Uhr von Katzee
 
+1 | -3
 
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În Deutschland: gibt es, soweit ich weiß, gar keine Windpockenimpfung, da diese Krankheit, im Gegensatz zu Masern, meist harmlos verläuft. Leider gibt es bei uns die "Masern-Partys", die für Kinder lebensgefährlich sein können, da Eltern zu dumm sind, zwischen Masern und Windpocken zu unterscheiden.
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09.11.2011 22:19 Uhr von Aggronaut
 
+2 | -6
 
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