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Vorwurf der Tierquälerei: Anzeige gegen Circus Krone

Der Circus Krone sieht sich erneut dem Vorwurf der Tierquälerei ausgesetzt und bekam nun eine Strafanzeige der Organisation "Vier Pfoten".

Dem Circus wird vorgeworfen, Tiere über einen langen Zeitraum hin in zu enge Wagen einzusperren.

"Die Elefanten werden bei Wechseln zwischen den Gastspielorten oft bis zu 20 Stunden in extrem beengte Transportwagen gesperrt, obwohl die Fahrtdauer maximal ein paar Stunden beträgt.", sagte Thomas Pietsch ("Vier Pfoten").


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Vorwurf, Anzeige, Zirkus, Tierquälerei, Krone
Quelle: www.abendzeitung-muenchen.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.11.2011 22:21 Uhr von kingoftf
 
+4 | -0
 
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Ist: ja nicht die erste Anzeige.....
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10.11.2011 10:35 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+6 | -0
 
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Ich war bislang eigentlich immer der Meinung, dass das, genau wie Stierkampf auch, in Ordnung ginge, weil es ein Stück weit auch Tradition ist. Inzwischen denke ich mir aber, dass das Konzept von Wildtieren zur reinen Belustigung der Menschen völlig überholt und nicht mehr zeitgemäß ist. Das einzig wirkungsvolle Mittel dagegen ist der Boykott: Man sollte einfach nicht in den Zirkus gehen (und erst recht nicht mit Kindern), in denen geschundene Tiere zur Show gestellt werden. Im vorvorletzten Jahrhundert gab es die Tradition, dass Seefahrer Menschen und Tiere aus allen Kontinenten mitgebracht haben und ausgestellt haben. Das das mit Menschen irgendwann nicht mehr zeitgemäß war, hat man eingesehen. Jetzt ist es an der Zeit auch noch in diesem Punkt zu einem Einsehen zu kommen.
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10.11.2011 10:41 Uhr von Delios
 
+2 | -3
 
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@abdul_Tequilla: ohne mich jetzt auf eine Grundsatzdebatte zum Thema Zirkus einzulassen, ABER welche Tiere bezeichnest du in einem Zirkus als "Wildtiere"?
Die Tiere werden nicht kurz vor der Show aus Afrika eingeflogen. Die werden seit Generationen im Zirkus gehalten und würden sich in der Wildnis nicht zurechtfinden...
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10.11.2011 13:16 Uhr von Hawkeye1976
 
+1 | -3
 
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Hmmm: Ich habe vor Jahren mal beim Krone gearbeitet und kann diese Vorwürfe nicht bestätigen.
Natürlich gibt es nach Ankunft am neuen Spielort schonmal Wartezeiten für die Tiere, was aber der Tatsache geschuldet ist, dass der Circus Krone eben kein kleiner Circus ist, sondern das größte reisende Unternehmen der Welt und der Aufbau vor Ort gut koordiniert sein muss. Das hängt natürlich immer auch von den Gegebenheiten vor Ort ab.
In der Regel wurde es immer so koordiniert, dass die Gehege und Zelte für die Tiere immer absolute Priorität hatten.
Für Verzögerungen sorgten in der Regel lokale Aspekte, also dass z.B. die zugesagte Wasserversorgung nicht da war, wo sie laut Plänen der örtlichen Ämter sein sollte usw. und so kurzfristig umdisponiert werden musste. Viele Behörden denken halt nicht nach, dass ein so riesiges Unternehmen, einen Platz genau verplanen muss, um den reibungslosen Auf- und Abbau koordinieren zu können.
Auch ein Stau auf der Autobahn konnte sich, je nach Platz, auf den Verlauf des Aufbaus auswirken. Aber das sind alles Aspekte, die nicht Frau Sembach-Krone beeinflussen kann. Dazu kommen weitere Vorschriften der Ordnungsämter, die es z.B. nicht mal so eben möglich machen, ein prvisorisches Gehege aufzubauen im Fall von Verzögerungen.

Und:
Diese Tiere kennen es nicht anders. Sie sind von klein auf uind teilweise schon in der xten Generation Zirkustiere.
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11.11.2011 02:51 Uhr von iarutruk
 
+1 | -1
 
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mal etwas mehr denken !!!

abbau der geräumigen ställe am letzten ort der veranstaltungen 5 stunden. anfahrt zum nächsten ort der veranstaltung 5 stunden. aufbau am neuen ort 5 stunden ergibt 15 stunden.

das ist aber nur dann der fall und deshalb eine milchmädchenrechnung, wenn man nur eine art tiere hat, da es ja auch noch ställe oder gehege für pferde, kamele, raubkatzen, bären und viele andere ab- und aufzubauen gilt. sollte man denn die tiere während dem ab- oder aufbau frei herumlaufen lassen?

tolle idee oder? 4 löwen, 3 tiger und 7 panter laufen durch den ortsteil des sitzes der organisation der 4 pfoten. elefanten zertreten den angelegten garten mit edlen bäumen der organisation, zerstören teuere geparkte autos, die raubkatzen fallen menschen an. das ist dann artgerechte haltung der tiere.

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