09.11.11 15:53 Uhr
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Beamtenpensionen entwickeln sich zu einer "Zeitbombe"

Deutsche Beamte erhalten als Pension rund 70 Prozent ihrer letzten Bezüge und sind somit besser versorgt als die meisten Rentenbezieher. Aber diese üppigen Pensionen werden dem Staat immer mehr zum finanziellen Problem.

Bereits heute müssen Bund und Länder 25 Prozent ihres Haushaltes für die Zahlung der Beamtenpensionen ausgeben. Die Tendenz ist steigend.

Der Steuerzahlerbund geht davon aus, dass alleine Niedersachsen im Jahr 2020 über drei Milliarden Euro pro Jahr für die Zahlung der Beamtenpensionen benötigen wird. Fachleute bezeichnen die Situation als "Zeitbombe für die Staatsfinanzen".


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WebReporter: Captain-Iglo
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Zahlung, Beamter, Pension, Zeitbombe
Quelle: www.dradio.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.11.2011 16:03 Uhr von Sir_Waynealot
 
+14 | -0
 
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tja und wieso stellt man es nicht um das sie selber einzahlen müssen ?
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09.11.2011 16:06 Uhr von lina-i
 
+14 | -0
 
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Beamte sind meistens besser versorgt? "... und sind somit besser versorgt als die meisten Rentenbezieher."

Sie sind in jedem Fall besser gestellt wie jeder Rentner. Welcher Rentner bezieht eine Rente, die 70% seines letzten Gehaltes betrug (Rentenanhebungen außer acht gelassen)?
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09.11.2011 17:42 Uhr von zabikoreri
 
+5 | -0
 
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@Sir_Waynealot: Die Entscheidung über sowas fällen Politiker. Und die sind/waren oftmals Beamte bzw. sind von denen abhängig. Wird also wohl nicht passieren.

Aber wahrscheinlich ich ist es sowieso egal. Wenn das so weiter geht, wird in küzre jeder Bundesbürger mit seinem halben Monatseinkommen diese Billionen-Forderungen locker bezahlen können. Mit der anderen Hälfte kann er sich dann ein schönes Frühstücksei kaufen.
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10.11.2011 12:27 Uhr von psycoman
 
+1 | -2
 
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@zabikoreri @zensus: @Zabikoreri
Also wenn ich mich nicht verzählt habe sind die meisten Abgeordneten immer noch Anwälte und Steuerberater.
http://www.bundestag.de/...

Inwiefern sind denn die Politiker von den Beamten abhängig? Außer, dass die Leute in den Ministerien den Ministern zuarbeiten.

@Zensus.
Beamte bekommen ja auch nichts aus dem Rententopf. Für die Pensionen sollte der Staat eigentlich die Rücklagen verwenden, die vom Gehalt der Beamten einbehalten werden. Ob er das macht, ist eine andere Geschichte. Das Geld wird eben anderweitig verwendet, was natürlich unschön ist.

Wenn denn die Beamten auch in den Rententopf einzahlten, gäbe es wieder Aufregung, weil dann die Beamtengehälter anstiegen, damit diese auch einzahlten können.

Wenn sie dann auch noch in die ges. Krankenversicherung einzahlen und sich nicht mehr privat verrsichern, dann ist dort die selbe Situation.

Außerdem würde der Topf dann stärker belastet, weil dann mehr Leute darauf zugreifen, die nicht eingezahlt haben, nämlich die, die schon in Pension sind, oder?

Langfristig gesehen fände ich das schweizer Modell, so wie ich es verstanden habe, gut, dort zahlt jeder in die gleiche Kasse und bekommt auch Geld daraus. Egal wieviel er verdient, jeder zahlt den selben Prozentsatz.

Liebe Schweizer, falls ich hier Unsinn erzähle, korrigiert mich bitte.

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