Magnetfeldbelastung: Schwangere Köchinnen sollten nicht am Induktionsherd kochen
Induktionsherde heizen Töpfe schneller ein und sind dabei noch sparsamer als übliche Herde, die mit Strahlungsbeheizung arbeiten. Über niederfrequente Magnetfelder wird direkt im Boden eines Kochtopfes Hitze erzeugt.
Doch die Magnetfelder, die beim Heizvorgang entstehen, erzeugen elektrische Körperströme, die Personen durchdringen, die am Herd stehen. Und diese überschreiten teilweise zulässige Grenzwerte. Das belegt eine aktuelle Studie des Schweizer Bundesamtes für Gesundheit.
Vor allem bei schwangeren Köchinnen seien im siebten und neunten Monat teilweise "beträchtliche" Grenzwertüberschreitungen gemessen worden. Eine Empfehlung der Untersuchung lautet, dass schwangere Köchinnen nicht an Induktionsherden arbeiten sollten.