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Reallohn-Studie: Trotz Aufschwung verdienen Deutsche immer weniger

Es ist ein Paradox: In Deutschland herrscht wirtschaftlicher Aufschwung, aber die Deutschen können sich immer weniger leisten.

Im vergangenen Jahrzehnt sanken die durchschnittlichen Löhne um 93 Euro. Bedingt durch die Inflation sind fast alle Arbeitnehmer betroffen, nur Höchstverdiener haben letztendlich mehr Geld auf dem Konto.

Die Studie stammt von dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und man stellte fest, "dass es flächendeckend zu keinen Lohnanhebungen kam."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Deutsche, Aufschwung, Reallohn
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.11.2011 12:57 Uhr von Slingshot
 
+8 | -1
 
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Als Normalverdiener ist man grundsätzlich der Arsch. Wenn man seiner Kohle nicht hinterher rennt, dann tun die Firmen auch nichts.

Anscheinend hat fast jeder vergessen, dass im Inland gekaufte Produkte auch Gewinn abwerfen. Eine dermaßen hohe Konzentration auf den Export hat ziemliche Schattenseiten. Abgesehen davon sind schlecht bezahlte Mitarbeiter nicht sonderlich motiviert. Sie lassen sich durch kriminelle Elemente einfacher beeinflussen (mit Geld geht viel) und dies führt häufig zu finanziellen Schäden der Firmen.

Ich weiß nicht, was man sich dabei denkt (oder es überhaupt tut) wenn man solche Scheiss Löhne und Gehälter zahlt. Da könnt ich mich regelmäßig drüber aufregen. >_<
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09.11.2011 13:20 Uhr von sicness66
 
+3 | -0
 
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Relativierung Hoch 10: Der Artikel des Spiegel konzentriert sich viel zu sehr auf den Mittelwert. Die 93 Euro oder 4,2 % sind der Mittelwert aller Einkommensgruppen.

Rechnet man die oberen 20% raus, ist es ein Rückgang um 130€ im Schnitt.

Und ganz interessant zu sehen ist, dass die oberen 40% bis 2005 Zunahmen beim Reallohn hatten und von 2005 - 2010 nur noch das oberste Zehntel weiter zunahm!

Ergo: Die unteren 60% haben 10 Jahre lange Einbußen hinnehmen müssen. Ab 2005 kamen dann die nächsten 30% dran und nur die oberen 10% haben nichts verloren, sondern noch hinzugewonnen.

Und das liegt natürlich nur an der Inflation und an den bösen Unternehmern!!!
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09.11.2011 20:36 Uhr von olli58
 
+1 | -0
 
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Das ist das alte Paradoxon: "Diejenigen, die nichts dazu beitragen, neuen Reichtum zu schaffen, sind diejenigen, die am meisten davon in ihren Besitz bringen. Während diejenigen, die die ganze Arbeit übernehmen, meist nur sehr wenig eigenen Besitz anhäufen können. Vielleicht wird sich das eines Tages Ändern, vielleicht dauert es noch 10000 Jahre."

aus:
Der Gezeitensturm
von Charles Sheffield

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