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A 44: Grob fahrlässiges Verhalten zweier Brummifahrer verursacht schweren Unfall

Ein 46-jähriger LKW-Fahrer fuhr in der Nacht mit seinem Lastzug rückwärts von einem Autobahnparkplatz herunter auf die A44. Ein anderer Brummifahrer, der gerade auf der Autobahn fuhr, nickte kurz ein, verließ dadurch die Fahrbahn und raste in den anderen LKW hinein.

Die Fahrerkabine des auffahrenden Lastwagens wurde vollkommen zerstört. Dessen Fahrer schwer verletzt. Der andere Fahrer zog sich keine Verletzungen zu.

Die Autobahn war bis morgens gesperrt. Der Schaden wurde mit 110.000 Euro angegeben.


WebReporter: kleefisch
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Autobahn, LKW-Fahrer, Rastplatz
Quelle: regionales.t-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.11.2011 10:22 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -4
 
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@Para: Und weil mein Arbeitgeber mich ach so stark drängt fahr ich verkehrswidrig auf eine Autobahn?

Sorry aber auch wenn der Druck wie in fast allen Berufen recht hoch ist sind sowohl das rückwärts auf eine Autobahn fahren als auch das Einnicken am Steuer Versagen der Fahrer und nicht der Auftraggeber.

Und die Strafe für die Speditionen bei Lenkzeitüberschreitungen sind schon hoch genug, da mach dir mal keine Sorgen
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09.11.2011 11:11 Uhr von Seb916
 
+2 | -0
 
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Ruhezeiten: Zu dem Lenk,- und Ruhezeiten: Oftmals scheint es aber auch nicht ganz einfach zu sein, diese einzuhalten, da schlichtweg Abends die LKW Stellplätze auf Raststätten überfüllt sind. Da stehen die Brummis auch gerne mal bis auf die Autobahn im Rückstau und quetschen sich auf den Parkplatz...
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09.11.2011 14:01 Uhr von Hawkeye1976
 
+2 | -0
 
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Tja: LKW, die abends rückwärts wieder von überfüllten Park- und Rastplätzen herunterfahren müssen, sind auf den Autobahnen keine Seltenheit.
Was sollen die Fahrer auch machen, wenn sie vorwärts wegen Überfüllung nicht vom Parkplatz kommen und da, wo sie gerade stehen auch nicht stehen bleiben können, weil sie mitten in der Einfahrt stehen?
Gerade nach längeren Staus ist dieses Problem sehr häufig, da eben die Lenkzeiten durch den Stau zum Teil schon überschritten wurden.
Die einzige Lösung: An den betroffenen Autobahnen bestehende Parkplätze ausbauen oder weitere anlegen.

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