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Zu hohe Spritkosten: Deutsche fahren weniger

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) hat im Auftrag von Holiday Autos 1.040 Autofahrer zu ihrem Fahrverhalten befragt. Dabei kam heraus, dass deutsche Autofahrer weniger und spritsparender fahren.

Laut der Umfrage fahren demnach 25 Prozent weniger, 46 Prozent fahren kostenbewusster. "Für deutsche Autofahrer gilt: Je älter, desto kostenbewusster", so Anna Wolfsteiner, Geschäftsführerin von Holiday Autos.

21 Prozent der jüngeren Fahrer interessieren die Preise nicht, während 35 Prozent der Rentner wegen eben diesen weniger fahren. Frauen fahren auch weniger (32 Prozent) als Männer (20 Prozent). Allerdings verhalten sich nur 40 Prozent der Frauen kostenbewusster.


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WebReporter: MarcTaleB
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Deutschland, Auto, Sprit, Tanken
Quelle: www.autobild.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.11.2011 06:15 Uhr von MarcTaleB
 
+15 | -0
 
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Die Spritpreise sind schon hoch genug, da sollte man den Ölfirmen und der Regierung doch mal zeigen, dass es auch mit weniger geht. Vielleicht hilft das die Preise ein wenig zu drücken.
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09.11.2011 07:00 Uhr von CrazyWolf1981
 
+20 | -2
 
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Man kann: zwar sicher unnötige Fahrten eingrenzen, aber für den Weg zur Arbeit haben die meisten keine andere Wahl. Ich muss täglich 60 km hin und zurück fahren, im Monat komm ich da auf über 300 €. Das macht mich schon ziemlich wütend.
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09.11.2011 07:37 Uhr von jackblackstone
 
+15 | -3
 
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alles kacke das fatalste überhaut ist sowas die grundversorgung eines landes zu privatisieren, öl, spritt, gas, wasser, post, telekomunikation. jeder braucht sie, jeder ist darauf angewiesen ohne geht gar nichts und sowas wird dann einfach in die hände von idioten gelegt, die versuchen jedes jahr mehr gewinne auf zu weisen damit ihre aktien schön steigen.

außerdem versucht unser herr lieber staat ja trotzdem sich an den sachen zu bereichen und besteuert alles nochma extra. wieso dann überhaut privatisieren ?... und wenns um den ausbau geht wollen die "privaten" unternehmen auf einmal nicht. wäre ja für sie nicht zuzumuten, die kosten alleine zu tragen, sie brauchen ja subventionen...
so bezahlen wir doppelt und dreifach...

ich zieh nach alaska, cya
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09.11.2011 07:45 Uhr von MarcTaleB
 
+1 | -0
 
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@jackblackstone: In den USA gehen die Spritpreise aber auch langsam nach oben. Such Dir lieber was anderes... ;-D

[ nachträglich editiert von MarcTaleB ]
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09.11.2011 08:05 Uhr von Perisecor
 
+4 | -4
 
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"...35 Prozent der Rentner wegen eben diesen weniger fahren."

Das ist doch als Vorteil zu werten. Da nötige Fahrten so oder so durchgeführt werden, sind weniger "Sonntagsfahrten" nur zu begrüßen.


@ MarcTaleB

Stimmt. Zusätzlich ist man in den USA deutlich mehr auf ein eigenes Fahrzeug angewiesen. Das Land ist deutlich größer als Deutschland, der nächste größere Supermarkt für den Monatseinkauf kann dann schon mal 20-50+ Meilen entfernt sein, genau so wie Fachärzte oder bestimmte Behörden.



[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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09.11.2011 08:39 Uhr von Bender-1729
 
+12 | -0
 
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Bringt nur leider alles nichts Wenn die Leute weniger Benzin verbrauchen, dann wird der Ölindustrie schon eine neue "weltwirtschaftlich kritische Situation" einfallen, die eine erneute Preissteigerung rechtfertigt.

Und dass unsere lieben Politiker uns eher noch mehr aussaugen als uns mal zu helfen, ist jawohl auch nichts neues ...
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09.11.2011 08:43 Uhr von Kodiak82
 
+7 | -2
 
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@jackblackstone: Ich schliesse mich dir an:

Die Grundversorgung des Staates muss in Staatshand bleiben. Energie, Wasserversorgung, Post, Telekommunikation, öffentlicher Transport, eine Privatisierung in den Bereichen ist Verrat am Volk.

D.h. Politiker an den Galgen !
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09.11.2011 08:52 Uhr von derSchmu2.0
 
+2 | -0
 
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Ich versuche auch mit jeder Tankfuellung: einen neuen Streckenrekord aufzustellen und dabei habe ich noch die Option, in den Niederlanden Diesel zu tanken...aber so, wie an den Tankstellen die Preise rauf und runter fliegen, hab ich teilweise nur Differenzen von 2-4ct/l ausmachen koennen...
Naja unnoetige Fahrten spar ich mir mittlerweile auch, ich fahre nicht mehr zur Tankstelle, um zu gucken, wie teuer der Sprit gerade ist...
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09.11.2011 09:14 Uhr von cruelannexy
 
+3 | -1
 
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kotzen könnte ich bei den preisen: muss jeden tag 15 hin 15 zurück zum betrieb fahren, als Azubi ist es ganz schön happig, bus ist keine alternative. bin mit dem auto eine viertel stunde unterwegs und mit bus mit 3 umstiegen fast 2 stunden und abends wenn ich manchmal bis spät im betrieb bin komme ich mit dem bus gar nicht mehr zurück da der letzte bus um 8 fährt.... danke liebe Politik!

Rentner fahren am bewusstesten? aha, in der Stadt 40, Landstraße 70, erlebe ich fast jeden tag und dann schalten die auch meist gar nicht in den höchsten gang sondern tuckern im 3 bei 60kmh...
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09.11.2011 09:14 Uhr von Johnny Cache
 
+1 | -1
 
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Pfff: Sorry, aber ich lehne es ab daß das einzig emotionale Erlebnis beim Autofahren das Tanken sein soll, bei dem ich jedes mal in Tränen ausbrechen möchte. Wenn ich schon arm werde, dann kommt es mir auf die paar Liter auch nicht mehr an, aber ich hab wenigstens meinen Spaß gehabt.
Außerden muß man sich Fragen ob spritsparendes Fahren nicht als Steuerhinterziehung angesehen werden muß... ;)
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09.11.2011 09:20 Uhr von DeafNut
 
+4 | -2
 
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Es tanken einfach noch viel zu viele bei BP oder Shell! Wir sind doch selber daran Schuld wenn wir uns das gefallen lassen! Wir heulen nur herum aber so richtig dagegen vorgehen wollen wir ja auch nicht. Dafür geht es uns anscheinend immer noch viel zu gut.

Ich bin froh das ich eine Kollegin habe die den selben Arbeitsweg hat. Dadurch können wir uns abwechseln und meine Fahrtkosten haben sich seitdem halbiert.
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09.11.2011 09:26 Uhr von Seb916
 
+4 | -0
 
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Kilometerpauschale: Aufgrund der hohen Spritpreise sollte auch mal dringend die Kilometerpauschale bei der Steuererklärung angehoben werden. Die ist meiner Meinung nach längst nicht mehr zeitgemäß :-(
Auch ich muss täglich rund 140 km pendeln zur Arbeit und leider daher unter hohen Preisen.
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09.11.2011 09:30 Uhr von MarcTaleB
 
+0 | -0
 
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@Originell: Ich hatte nicht geschrieben, daß die Preise hoch sind, sondern langsam nach oben gehen. Ist´n Unterschied!
Vergleich mal die Preise in den USA vor 5 Jahren und heute.

Die stehen sogar schon vor den Tankstellen und beten für niedrigere Preise (habe irgendwo ´ne News dazu gelesen)... ;-)
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09.11.2011 11:41 Uhr von John2k
 
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@DeafNut: Dann überleg doch mal wo der ganze Sprit herkommt. Hans Müller von der Privattankstelle wird sicherlich keine eigene Raffinerie haben. Also ist es völlig unerheblich wo man tankt. Am besten immer dort, wo man in der Nähe ist. Die Preisersparnis immer immer relativ mager und die Zeit und Fahrweg ist meisten auch nicht gerade gering, weswegen sich die Preisersparnis relativiert.

Ich bin allerdings auch bemüht immer so viel wie möglich an Autofahrten einzusparen. Ein wenig Bewegung ist auch nicht schlecht.

[ nachträglich editiert von John2k ]
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09.11.2011 12:11 Uhr von Johnny Cache
 
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@Bleissy: Wenn weniger verbraucht wird soll der Sprit billiger werden? Es handelt sich dabei um ein Kartell, bei dem in einem solchen Fall die Korken knallen würden, da sie einfach nur die geförderte Menge reduzieren müßten und schon die Preise locker auf dem aktuellen Niveau halten könnten.
Und das schöne daran wäre daß sie uns bei geringerer Förderung noch viel länger abzocken können.
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09.11.2011 12:27 Uhr von John2k
 
+1 | -0
 
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@Bleissy: da wird nichts billiger. Wie dein vorrdener schon sagte, es ist ein Kartell und bleibt es auch. Selbst wenn der Staat ankündigen würde, dass die Steuer für Kraftstoffe komplett entfällt, wird sich am Preis nichts ändern. Denn wenn Menschen sowieso schon an den Preis gewöhnt sind, wieso nicht de gleichen Preis dafür nehmen.

Wenn der Tank leer ist, kommen eh alle angekrochen.

[ nachträglich editiert von John2k ]
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09.11.2011 14:49 Uhr von SN_Spitfire
 
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Letztes Jahr: hab ich ca. 1400 € an Steuerrückzahlung erhalten.
Hätte ich das rein allein auf meine Jahresausgaben nur für Sprit aufgerechnet, würden mir immer noch fast 2000 € fehlen.
Täglich 80 km zur Arbeit ist trotz sparsamen Fahrten mit einem Diesel eben teurer, als das was ich durch meine Steuererklärung zurück erhalte.
Schlimmer wärs natürlich, wenn ich gar keine Steuererklärung machen würde, daher Leute!!! Holt Euch das Geld vom Staat wieder. Der größte Posten ist bei den meisten Arbeitnehmern nämlich der Weg zur Arbeit und somit die Kilometerpauschale.
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09.11.2011 17:33 Uhr von Perisecor
 
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Wer jeden Tag 80km oder gar 140km zur Arbeit fährt - und sich das durch einen entsprechend hohen Lohn nicht locker leisten kann - sollte, sofern das Arbeitsverhältnis für einen längeren Zeitraum angelegt ist, über einen Wohnortwechsel nachdenken.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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09.11.2011 18:21 Uhr von 1234321
 
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mein Lupo 3L: macht mir gerade in diesen Tagen besonders viel Freunde
mit 31L läuft er zurzeit 1000km

Aber viele Pampersbomberfahrer fühlen sich allein durch seinen Anblick gestört und genervt.
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09.11.2011 22:03 Uhr von SN_Spitfire
 
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@1234321: Selten so gelacht.
Ich brauch 4,8-5,4 l Diesel mit meinem "Pampersbomber und kann dazu noch das dreifache einpacken, was in deinen Lupo maximal rein geht.
Aber klar... Wer ein kleines Auto fährt braucht auch deutlich weniger Sprit. Wenn man kein großes Auto braucht, kann sich derjenige durchaus freuen!
Ist bei mir leider nicht so.
Deswegen nerven die kleinen Rettungskapseln auch nicht auf der Strasse. Sieht man eh kaum und aufgrund der Federung merkt man auch nicht, wenn man über die mal drüberhoppelt... ;)
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10.11.2011 08:36 Uhr von tafkad
 
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@Perisecor: Wohnort wechsel wenn man selbst gebaut hat fällt recht schwer, man kann sein Haus ja nicht mitnehmen.

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