08.11.11 12:12 Uhr
 15.441
 

"Ey Alte, das ist der soziale Abstieg": Ex-Bundestagsabgeordnete ist nun Putzfrau

Sieben Jahre lang saß die SPD-Politikerin Lilo Friedrich im Deutschen Bundestag, bis sie nach verlorenen Wahlen aus dem Parlament ausschied.

Nach einiger Zeit als Arbeitslose, beschloss sie als Putzfrau neu anzufangen. Der Sohn der heute 62-Jährigen reagierte alles andere als begeistert und sagte zu ihr: "Ey Alte, das ist der soziale Abstieg!"

Friedrich selbst sieht das nicht so, sie steht zu ihrem neuen Job, auch wenn sie weiß, dass das Image einer Putzfrau schlecht ist. Inzwischen ist sie sogar "aufgestiegen" und ist die Inhaberin einer eigenen Reinigungsfirma.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bundestag, Abgeordnete, Abstieg, Putzfrau, Bundestagsabgeordnete
Quelle: www.sueddeutsche.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Flughafen BER nicht vor Herbst 2019 fertig
Aldi startet Online-Shop für Computer- und Konsolenspiele
Tesla, Google & Co. warnen vor künstlicher Intelligenz beim Militär

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.11.2011 12:20 Uhr von quade34
 
+163 | -4
 
ANZEIGEN
Der Sohn ist besch Sie hat einen ehrenwerten Job angenommen statt sich vom Steuerzahler ernähren zu lassen. Dass sie es zu einer eigene Firma brachte, ist doch ein gutes Zeichen.
Außerdem spricht man so nicht mit der Mutter.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
Kommentar ansehen
08.11.2011 12:24 Uhr von kingoftf
 
+64 | -4
 
ANZEIGEN
nach 7: Jahren bekommt die doch ne üppige Rente als MDB
Kommentar ansehen
08.11.2011 12:24 Uhr von Danymator
 
+88 | -5
 
ANZEIGEN
Was´n das für´ne Aussage? "sie steht zu ihrem neuen Job, auch wenn sie weiß, dass das Image einer Putzfrau schlecht ist."

Das Image eines Politikers kann garnicht mehr unterboten werden... Sie müssen noch viel lernen, Frau Friedrich.

MfG
Kommentar ansehen
08.11.2011 12:40 Uhr von borgworld2
 
+61 | -2
 
ANZEIGEN
Ich würde: das eher als sozialen Aufstieg sehen.
Finanzell nicht, aber sozial schon.
Kommentar ansehen
08.11.2011 12:44 Uhr von Akaste
 
+27 | -8
 
ANZEIGEN
Ahja, demnach könnte also auch eine Putzfrau ohne weiters den Job eines Politikers übernehmen, Das wussten wir aber schon lange. Ungelerntes Pack welches aber von sich glaubt tägleich das Rad neu zu erfinden.
Kommentar ansehen
08.11.2011 12:55 Uhr von Renek85
 
+12 | -3
 
ANZEIGEN
Man bekommt erst nach 8 Jahren eine Pension
Kommentar ansehen
08.11.2011 13:06 Uhr von LoneZealot
 
+42 | -2
 
ANZEIGEN
unfassbar: Für "Ey Alte" hätte man früher vom Vater eine geballert bekommen das man erstmal nicht wieder aufgestanden wäre.
Kommentar ansehen
08.11.2011 13:09 Uhr von indi1234
 
+11 | -0
 
ANZEIGEN
Ich finde: daran nichts schlimmes.
So sieht sie selbst, dass es nicht immer einfach ist sein Geld zu verdienen und auch noch davon leben zu können.

Diese Erfahrung sollten alle Politiker machen, um nochmal mit den Füßen auf den Boden der Tatsachen zu kommen.
Kommentar ansehen
08.11.2011 13:25 Uhr von Sobel
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
quade34: Die in die Gesellschaft durch Politiker und Medien herausgetragene Phrase: Hauptsache Arbeit, egal für wie viel Lohn, scheint sich in die hohlen Köpfe festzusetzen.
Kommentar ansehen
08.11.2011 13:31 Uhr von Peter323
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
Abstieg ? Ich glaube, das man als Putzfrau einen weit höheren Ruf genießt, als Jemand, der im Bundestag als Politiker sitzt und Linie schwimmt :)
Rein vom Ansehen beim Volk, war´s also ein Aufstieg :)

Die Alte hat eh ausgesorgt, wenn man bedenkt, was die Rente bekommen wird!
Kommentar ansehen
08.11.2011 13:36 Uhr von Aminima
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
nein erst nach 9 Jahre Bundesmandat bekommt man eine Rente - vorher nicht! ;)
Kommentar ansehen
08.11.2011 14:35 Uhr von RoB-D
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Ja sollten alle machen wäre besser für Deutschland besonders die A.M. Sollte das tun bevor wir alle untergehen
Kommentar ansehen
08.11.2011 15:12 Uhr von verni
 
+0 | -7
 
ANZEIGEN
Sie sollte wohl: noch die über 3500 Euro hohe lebenslange Rente erwähnen die sie als ehemalige Abgeordnete bezieht.
Kommentar ansehen
08.11.2011 16:39 Uhr von Hugh
 
+6 | -2
 
ANZEIGEN
@ Johnny_Speed: Was für eine Milchmädchenrechnung.

Dir ist schon klar, was Abgeordnete davon alles bezahlen?

Dieses dümmliche Politiker-Gebashe hier ist kaum noch auszuhalten. Da denke ich mir nur: Macht es besser, geht in die Politik!

Davon ab: Der Vater meines besten Freundes war Bundestagsabgeordneter. Der hat außerhalb der Politik mehr auf die Beine gestellt, als die meisten von uns in ihrem gesamten Leben.
Ein unglaublich schlauer Mann.

Die meisten Politiker kommen letztendlich ganz normal wie ihr auch aus irgend einem Beruf und diese plumpe Wahrheit, dass Politiker sowieso nicht wüssten, was unten so abgeht, wird vielleicht bei einer Minderheit wirklich zutreffen - aber Hand auf´s Herz: Wissen wir "unten" eigentlich immer genau bescheid, was in jeder Bevölkerungsschicht, jeder Lebenswirklichkeit und jedem Beruf Alltag ist?
Seht Euch allein mal hier in den Threads um. XYZ erzählt über seine Erfahrungen, und der nächste bezeichnet es als Schwachsinn. And so on.
Kommentar ansehen
08.11.2011 16:43 Uhr von Ranzi
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
@JohnnySpeed: da muss ich mich doch voll und ganz anschließen...

es kommt aber noch hinzu, das da noch 7900 Euro monatlich steuerfreie Diäten und monatlich 7900 Euro steuerfreie Nebenjobs, wie Aufsichtsrat usw. bezogen werden dürfen, während wir nur 400 Euro steuerfrei verdienen dürfen :(

wo ist da die Realität und Gleichheit?
Kommentar ansehen
08.11.2011 16:58 Uhr von Ranzi
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
@Hugh: Die meisten Politiker kommen letztendlich ganz normal wie ihr auch aus irgend einem Beruf ...

Das ist nicht ganz richtig so! Die meisten kommen aus einem Juristischem Beruf, weil diese die Schleichwege und dunklen Ecken kennen und ausnutzen, auf die Bauarbeiter nie kommen würde.

Es mag ja sein, das von den 689 Abgeordneten, vielleicht 2 dabei sind, die etwas taugen. Aber wenn man sich Deinen Kommentar ansieht, würde ich von vorn herein sofort sagen, dann geh Du doch in die Politik. Aber dann würde ich Dich ganz bestimmt nicht wählen, da Du lt. Deines Kommantars diese Machenschaften voll und ganz unterstützt Þ
Kommentar ansehen
08.11.2011 17:08 Uhr von Klecks13
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
@ Ranzi: "7900 Euro monatlich steuerfreie Diäten und monatlich 7900 Euro steuerfreie Nebenjobs"

Erzählt man sich das so an deinem Stammtisch?

Die einzigen steuerfreien Bezüge sind die Aufwandsentschädigungen. Auch Politiker müssen ihr Einkommen versteuern wie jeder andere auch.
Kommentar ansehen
08.11.2011 17:13 Uhr von mitTH_RAW_Nuruodo
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Putzfrauen sind ihr Geld wenigstens wert: Die halten, was sie versprechen, nach getaner Arbeit ist die Wohnung, das Büro usw. sauber. Politiker halten in der Regel nie was sie versprechen und nach getaner Arbeit sieht es im Staat meistens schlimmer aus als vorher. Und das obwohl Politiker mindestens das fünffache verdienen...
Kommentar ansehen
08.11.2011 17:18 Uhr von Klecks13
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
@ Hugh: "Die meisten Politiker kommen letztendlich ganz normal wie ihr auch aus irgend einem Beruf "

Leider nein. Ein sehr großer Teil der Abgeordneten hat in seinem Leben nichts anderes gemacht als Politik studiert; es sind also Berufspolitiker. Dazu kommt noch ein unverhältnismäßig hoher Anteil an Juristen.
Ehemals gewöhnliche Arbeitnehmer stellen die Minderheit; die seit Jahren gerügte mangelnde Volksnähe kommt nicht von ungefähr...

"Der Vater meines besten Freundes war Bundestagsabgeordneter. Der hat außerhalb der Politik mehr auf die Beine gestellt, als die meisten von uns in ihrem gesamten Leben."

Solche Politiker gibt es, ich habe schon einige davon kennengelernt. Vor denen habe ich größten Respekt, unabhängig von ihren politischen Ansichten (die sich nicht immer mit meinen decken). Auffällig ist allerdings, dass diese Leute vor allem _außerhalb_ der Politik großes leisten; im politischen Leben haben sie meist keine Chance gegen die Masse der Mitläufer - leider.
Es hat seinen Grund, warum viele gute Lokalpolitiker gar nicht erst in die Landes- oder gar Bundespolitik wechseln.
Kommentar ansehen
08.11.2011 17:33 Uhr von kingoftf
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Die bekommt: doch aber die Zeit als Abgeordnete auf die spätere Rente angerechnet, auch wenn sie nicht die 2 Legislaturperioden vollgemacht hat.

Also doch eine ganz gute Rente, und immerhin ist die Gute schon 62.....
Kommentar ansehen
08.11.2011 18:47 Uhr von das_opimon
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@kingoftf: Selbst wenn sie die Rente angerechnet bekommt, was soll sie denn in der Zeit bis Renteneintritt machen?
Die drei - vier Jahre kann man ja von Hartz IV oder Luft und Liebe leben?

Seid froh, dass sie es nicht macht uns sich auch nicht zu "schade" ist, was vollkommen Fremdes zu machen.

Meine größte Hochachtung vor dieser Frau!
Kommentar ansehen
09.11.2011 08:25 Uhr von Feuerfaenger
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Gäähhhnn! Manche Leute denken, wenige bis zu Ende.

Das Einkommen der Abgeordneten ist deshalb so hoch, damit sich überhaupt gebildete Menschen sich für die Politik interessieren. Gibt es für sie in der Wirtschaft mehr zu verdienen, gehen sie in der Regel der Politik verloren.
Da im Moment gutes Geld in der freien Wirtschaft zu verdienen ist, spiegelt sich das also in der Qualität der Regierung wieder.
Der Schluss daraus ist, dass je höher die Diäten und Nebenverdienste der Abgeordneten ist, um so höher ist die Qualität der wählbaren Regierungsvertreter.

Wer jetzt noch behauptet, dass Politiker zu viel verdienen ist vermutlich ohne cerebrum zur Welt gekommen.
Kommentar ansehen
09.11.2011 12:14 Uhr von Crusader2012
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Wäre das schön wenn dieses Beispiel für alle SPD-Politker Schule machen würde.
Kommentar ansehen
09.11.2011 12:54 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Ranzi: Und warum gehst Du nicht in die Politik? Warum willst Du Hugh da hin schicken (und dann nicht mal wählen)?

Und ein Jurist kennt die Schleichwege, die ein Bauarbeiter nicht kennt. Ja klar!
Der wird schon mit den Schleichwegen im Kopf geboren!
Und der muss die auch nicht lernen, wie sie der Bauarbeiter genauso lernen könnte.

Meine Güte, hört endlich auf, die eigene Dummheit und Faulheit hinter irgendwelchen Ausreden zu verstecken!

Wenn ein Bauarbeiter wirklich etwas bewegen will, kommt der recht weit in der Politik. Da gibt es in der Gewerkschafts- und Politikgeschichte sehr viele Beispiele für.
Dass der auf seinem Weg nach oben eine etwas geänderte Sichtweise bekommt, weil er mehr und mehr Einblicke in die Funktionarien des menschelichen Lebens bekommt, passt dann nicht jedem, der unten in seiner kleinen, hochrandigen Schüssel verharrt, ist aber völlig logisch.

Von 698 Abgeordneten taugen vielleicht 2 etwas, klar, tolle Einschätzung. Sehr realistisch.
Vielleicht ist es doch ganz gut, dass Du nicht in die Politik gegangen bist.


Diese ganzen "Politiker haben einen schlechteren Ruf als Putzfrauenschreiber" haben doch in ihrem Leben noch nicht einen Tag zumindest in der Gemeindepolitik verbracht oder zumindest mal eine Ratssitzung besucht.
Kommentar ansehen
09.11.2011 13:11 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Klecks und Feuerfänger: @Klecks: Endlich mal eine differenziertere Betrachtung der Angelegenheit.

>.... im politischen Leben haben sie meist keine Chance gegen die Masse der Mitläufer - leider.<

DAS ist in der Tat ein Problem, wobei ich die Problemmasse, die Du ansprichst, nicht Mitläufer nennen würde, sondern Lobby-erzeugt.

Es sind zuviele Abgeordnete verzahnt mit der Wirtschaft, die auf diese Weise ganz massiv (zum Teil auch mit Erpressung von leicht bis schwer) Einfluss auf die Politik nehmen.
Für ein großes Problem halte ich z.B., dass man in Aufsichtsräten in hoher Position sitzen (bzw. später wieder dorthin zurückkehren kann) und trotzdem in der Politik über wirtschaftliche Belange mitentscheiden kann, die auch die Unternehmen betreffen, in deren Aufsichtsrat man sitzt. Da ist man dann nur noch wenig Volks-, sondern Wirtschaftsvertreter, und das auch nur beschränkt auf´s eigene Unternehmen/ den eigenen Unternehmenszweig.

Unser Demokratieaufbau ist also noch alles andere als perfekt. Allerdings ist unsere Demokratiebasis, also der dümmere Teil der Bevölkerung, noch viel mieser, denn außer stumpfen und unglaublich dummen Meckereien kommt da null nichts an konstruktivem, demokratischem Engagement.
Insofern haben wir wahrscheinlich das, was wir verdient haben.


@Feuerfänger: Völlig richtig.
Aber um zu so einer Überlegung zu kommen, müsste man ja erstmal den Neid beiseite schieben und sich der Erkenntnis über die eigene Unzulänglichkeit stellen.

Denn wenn doch die Politiker "da oben" so unanständig viel verdienen, wäre es ja die logische Schlussfolgerung, selber zu versuchen Politiker zu werden. Aber da spricht dann wohl doch das Unterbewusstsein der ganzen Stammtisch-Polterer und bügelt diese Möglichkeit gleich von vorneherein ab. Übrig bleibt der Neid.

Fragt man aber mal die Leute konkret: Was sollte denn ein Abgeordneter verdienen, kommen doch erstaunlich hohe Summen als Antwort. Und die werden noch nach oben korrigiert, wenn man als zweite Frage anhängt "würden Sie denn selber für den eben von Ihnen genannten Betrag die ganze Abgeordnetenarbeit machen wollen?"

Es ist zum Haareraufen, dass man die Leute immer erst in eine art Kreuzverhör nehmen muss, bis sie endlich ihren Kopf gebrauchen und über ein Thema nachdenken.

Refresh |<-- <-   1-25/28   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

AfD: Asylbewerber zurück nach Afrika
Finnland: Turku-Attentäter war wohl in Deutschland
Spanien: Barcelona-Anschlag - Hauptverdächtiger ist tot


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?