08.11.11 11:48 Uhr
 399
 

Bayern: Bettler werden als Gewerbetreibende eingestuft und so vertrieben

Im Bundesland Bayern hat man mit einem juristischen Trick erreicht, dass Bettler aus unerwünschten Innenstadtflächen vertrieben werden.

Die Behörden klassifizieren Bettler einfach als Gewerbetreibende, die ihr "Unternehmen" anmelden müssen. Jegliche Form des Handaufhaltens diene dem Verdienst, insofern bräuchten sie eine Genehmigung dafür.

Darüber hinaus könne man so besser gegen die osteuropäischen "Bettlerbanden" vorgehen, denn der deutsche "Demutsbettler" sei sowieso nur noch eine Ausnahme, so die Behörden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bayern, Bettler, Vertreibung, Gewerbe
Quelle: www.sueddeutsche.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Pro Asyl beklagt Kurswechsel der CDU in Flüchtlingspolitik
Frankreich: Front National fordert, Einwandererkinder sollen für Schule zahlen
Donald Trump lässt sich von Leonardo DiCaprio den Klimawandel erklären

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.11.2011 11:52 Uhr von lina-i
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Sch***e, uns geht es gut "denn der deutsche "Demutsbettler" sei sowieso nur noch eine Ausnahme"

Und Ausnahmen bestätigen die Regel...

Die Frage ist jetzt nur noch, was sind "unerwünschten Innenstadtflächen"

sfg...
Kommentar ansehen
08.11.2011 12:02 Uhr von Ned_Flanders
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
ein Glück sind osteuropäische Bettler nicht so schlau und nutzen diese bayrische Regelung aus.
Gewerbe anmelden, Visitenkarten drucken lassen, Steuerberater hinzuziehen, eigene Existenz in Deutschland gründen und somit Bleiberecht erzwingen.

Ob sich damit die Bayern nicht ins eigene Fleisch schneiden ?
Kommentar ansehen
08.11.2011 12:04 Uhr von Bayernpower71
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@lina-i: damit sind Fußgängerzonen gemeint.
Kommentar ansehen
08.11.2011 12:33 Uhr von quade34
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
ich lernte mal: einen Bettler kennen, der einen attraktiven Stand/Sitzplatz in Berlin hatte. Sein Nettoeinkommen betrug an guten Tagen so um 120 DM. So schlecht war das also nicht. Und wenn die Osteuropäer so lukrative Plätze belegen, sind sie doch schlau. Ihr Einkommen steigt auch noch mit der Fantasie ihrer Verkleidungen und angeblichen Gebrechen.

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Astronaut John Glenn ist tot
Pro Asyl beklagt Kurswechsel der CDU in Flüchtlingspolitik
Jeder zehnte Arbeitnehmer hat nur einen befristeten Job


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?