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Bayern: Bettler werden als Gewerbetreibende eingestuft und so vertrieben

Im Bundesland Bayern hat man mit einem juristischen Trick erreicht, dass Bettler aus unerwünschten Innenstadtflächen vertrieben werden.

Die Behörden klassifizieren Bettler einfach als Gewerbetreibende, die ihr "Unternehmen" anmelden müssen. Jegliche Form des Handaufhaltens diene dem Verdienst, insofern bräuchten sie eine Genehmigung dafür.

Darüber hinaus könne man so besser gegen die osteuropäischen "Bettlerbanden" vorgehen, denn der deutsche "Demutsbettler" sei sowieso nur noch eine Ausnahme, so die Behörden.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bayern, Bettler, Vertreibung, Gewerbe
Quelle: www.sueddeutsche.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.11.2011 11:52 Uhr von lina-i
 
+1 | -2
 
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Sch***e, uns geht es gut "denn der deutsche "Demutsbettler" sei sowieso nur noch eine Ausnahme"

Und Ausnahmen bestätigen die Regel...

Die Frage ist jetzt nur noch, was sind "unerwünschten Innenstadtflächen"

sfg...
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08.11.2011 12:02 Uhr von Ned_Flanders
 
+3 | -3
 
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ein Glück sind osteuropäische Bettler nicht so schlau und nutzen diese bayrische Regelung aus.
Gewerbe anmelden, Visitenkarten drucken lassen, Steuerberater hinzuziehen, eigene Existenz in Deutschland gründen und somit Bleiberecht erzwingen.

Ob sich damit die Bayern nicht ins eigene Fleisch schneiden ?
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08.11.2011 12:04 Uhr von Bayernpower71
 
+2 | -1
 
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@lina-i: damit sind Fußgängerzonen gemeint.
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08.11.2011 12:33 Uhr von quade34
 
+2 | -0
 
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ich lernte mal: einen Bettler kennen, der einen attraktiven Stand/Sitzplatz in Berlin hatte. Sein Nettoeinkommen betrug an guten Tagen so um 120 DM. So schlecht war das also nicht. Und wenn die Osteuropäer so lukrative Plätze belegen, sind sie doch schlau. Ihr Einkommen steigt auch noch mit der Fantasie ihrer Verkleidungen und angeblichen Gebrechen.

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