08.11.11 11:20 Uhr
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USA: Opfer des Zwangssterilisationsprogrammes in North Carolina klagt an

Elaine Riddick war 13 Jahre alt, als sie 1967 schwanger wurde, weil ein Nachbar sie vergewaltigte. Der Staat ordnete an, dass sie nach der Geburt zwangssterilisiert werden sollte. Unglaublich - dieses Gesetz wurde erst 2003 geändert, eine Entschädigung erhielten die Betroffenen bis heute nicht.

"Ich muss diese Narben mit mir tragen. Ich muss damit für den Rest meines Lebens leben," sagte Elaine traurig. Ihr wurde nie gesagt, was geschah. "Ich ging ins Krankenhaus. Sie brachten mich in ein Zimmer. Das ist alles, woran ich mich erinnern kann."

Ihr Vergewaltiger wurde nie bestraft. Ein fünfköpfiges Team eines Rassenhygiene-Ausschusses, das 1977 aufgehoben wurde, beschloss ihre Zwangssterilisation. Man befand sie als schwachsinnig und unmoralisch. Ihre schulischen Leistungen waren miserabel und sie konnte "nicht gut mit anderen auskommen."


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WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Opfer, Sterilisation, North Carolina
Quelle: rockcenter.msnbc.msn.com